Rezension: Martha Brockenbrough – Das Spiel von Liebe und Tod

Martha Brockenbrough – Das Spiel von Liebe und Tod

Autorin: Martha Brockenbrough
Titel: Das Spiel von Liebe und Tod
Verlag: Loewe
Seitenanzahl: 400
Format: Gebunden
ISBN: 978-3785582626
Preis: 18,95€
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Die Autorin:

Martha Brockenbrough hat als Redakteurin für MSN.com gearbeitet, sich Fragen für Trivial Pursuit und Cranium ausgedacht und Liedtexte für eine Reality TV-Show geschrieben. Sie lebt mit ihrer Familie in Seattle und spielt in einer Band die Rats in the Attic heißt. Das Spiel von Liebe und Tod ist ihr zweites Jugendbuch.


Inhalt:
Unser Geheimtipp für junge Erwachsene: Eine hinreißende Liebesgeschichte, die weit über das Einzelschicksal hinausgeht. Liebe und Tod als Personifikationen ihrer selbst in einem tödlichen Wettstreit um die Gefühle zweier Liebender.
Romeo und Julia, Kleopatra und Mark Anton, Napoleon und Josephine, sie alle waren schon Figuren in dem jahrtausendealten Spiel von Liebe und Tod. Die Regeln sind einfach. Verlieben sich die Paare vor dem ausgewürfelten Termin, hat die Liebe gewonnen, trennen sie sich, triumphiert der Tod und einer der Liebenden muss sterben.
Immer wieder steht Henry vor der Tür des Jazzclubs, in dem Flora allabendlich singt. Er ist hingerissen von der schönen jungen Frau, ihrer Stimme und ihrer Musik. Flora dagegen versucht lange, sich gegen ihre Gefühle zu wehren. Ihre Haut ist schwarz und eine Beziehung mit einem weißen jungen Mann ist im Seattle des Jahres 1937 völlig ausgeschlossen.
Was Flora und Henry nicht wissen: Sie sind nur Figuren in einem uralten Spiel, in dem die Liebe selbst und ihr alter Widersacher Tod menschliche Gestalt angenommen haben. Und beide nutzen all ihre manipulativen Fähigkeiten, um zu gewinnen.
Meine Meinung:  
Das Buch wurde auf der Leipziger Buchmesse vom Verlag vorgestellt. Erst dachte ich, dass das Buch nichts für mich ist, doch dann hat mich die Pressesprecherin so neugierig gemacht, dass es nach ganz oben auf die Wunschliste gewandert ist. Dementsprechend glücklich war ich dann, als es bei mir einziehen durfte.
Das Cover finde ich total gelungen. Die Tafel vor dem Backstein sieht wirklich toll aus. Schlicht aber doch besonders.
Die Idee hinter der Geschichte ist eine neue und einzigartige Idee. In der Geschichte treffen Liebe und Tod aufeinander um ein Spiel zu spielen. Besonders hier war, dass man Liebe und Tod überhaupt so darstellt und vor allem dann so, dass Liebe männlich und Tod weiblich ist. Das Buch startet im Jahr 1920 und zwar damit, dass die beiden anfangen zu spielen. Dann macht die Geschichte einen Sprung in das Jahr 1937. Dort lernt man dann die Spielfiguren von Liebe und Tod näher kennen.
Die Autorin hat die Atmosphäre des Jahres klasse rüber gebracht. Es ist nicht, als würde man einen historischen Roman oder so lesen, aber dennoch versetzt man sich in die Zeit hinein und kann das Leben dort förmlich spüren.
Das Setting ist einfach grandios. Die Geschichte ist eher ruhig, es gibt keine Actionszene oder ähnliches, aber dennoch ist es nicht langweilig und man entwickelt mit der Zeit einen Lesesog.
Der Fokus der Geschichte liegt meiner Meinung nach eher auf den Charakteren. Denn die sind alle vier wahnsinnig interessant und machen tolle Entwicklungen durch. Besonders interessant fand ich Liebe und Tod, aber auch Henry und Lola waren tolle Charaktere, mit sehr viel Charme.
Fazit:
“Das Spiel von Liebe und Tod” ist eine besondere Geschichte mit einer grandiosen neuen Idee. Die Geschichte ist ruhig gehalten, aber trotzdem nicht langweilig. Die Charaktere sind klasse und es macht einfach Spaß die Geschichte zu lesen!

 

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Ein Kommentar zu Rezension: Martha Brockenbrough – Das Spiel von Liebe und Tod

  1. Hi Lena,

    eine schöne Rezi und mir hat das Buch auch sehr gut gefallen, da es mal wirklich etwas anderes war. Auch ich empfand die "Stimmung aus diesen Jahren" sehr gut dargestellt. Ich kann das Buch nur empfehlen.

    Liebe Grüße,
    Uwe

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