Rezension: Markus Heitz – Des Teufels Gebetsbuch

Markus Heitz – Des Teufels Gebetsbuch

Verlag: Knaur
Seitenanzahl: 672
Format: Broschiert
ISBN: 978-3426654194
Preis: 16,99€
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Der Autor:

Geboren am 10. Oktober 1971 im saarländischen Homburg, macht er vieles, was man Waage-Geborenen nachsagt. Wenn man daran glaubt, was Sternzeichen so tun. Vermutlich hätte er es aber auch getan, wenn er am 10. Juni oder am 10. Januar zur Welt gekommen wäre.
Schon immer von der seltsamen Idee besessen, eines Tages Schriftsteller zu sein, studierte er zuerst auf Lehramt, um sich intensiv mit der Gegenseite zu beschäftigen. Dann wechselte er zum Magister, weil er den Titel “Meister” als Anrede besser fand, und arbeitete danach mehrere Jahre als freier Journalist für die Saarbrücker Zeitung.
Nebenbei schrieb er diverse Bücher, bis der Erfolg mit einem kleinen Volk, das gerne “Die Zwerge” genannt wird, im Jahr 2004 genug Geld in die Haushaltskasse spülte, um vorerst nur von der Schriftstellerei leben zu können.
Mehr als 40 Büchern entstanden seitdem, pro Jahr kommen mindestens zwei neue Werke dazu. Genres sind vorwiegend Phantastik, Horror und Space Fiction, sogar zwei Kinderbücher und politische Kurzgeschichten in “Kommando Flächenbrand” gesellten sich hinzu.

Den bislang größten internationalen Erfolg bildet die Serie “Die Zwerge”, die von Europa bis USA, Japan, Russland und China einmal um den Globus wanderte.
In Deutschland landeten etliche seiner Bücher in der Top 10 und Top 20 der SPIEGEL-Bestsellerliste, von Vampiren, Drachen bis zu Zwergen und Albae. Kein anderer Fantasy-Autor erhielt in den vergangenen Jahren öfter den DEUTSCHEN PHANTASTIK PREIS als er.

Inhalt:

Der neue Urban-Mystery-Thriller von Bestseller-Autor Markus Heitz ist ein perfekter Mix aus Unheimlichem, Bösen und subtilem Horror: Der ehemalige Spieler Tadeus Boch gelangt in Baden-Baden in den Besitz einer mysteriösen Spielkarte aus einem vergangenen Jahrhundert. Alsbald gerät er in einen Strudel unvorhergesehener und mysteriöser Ereignisse, in dessen Zentrum die uralte Karte zu stehen scheint. Die Rede ist von einem Fluch. Was hat es mit ihr auf sich? Wer erschuf sie? Gibt es noch weitere? Wo könnte man sie finden? Dafür interessieren sich viele, und bald wird Tadeus gejagt, während er versucht, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Plötzlich steigt der Einsatz: Es ist nicht weniger als sein eigenes Leben.

Meine Meinung:

Ich habe bisher noch nichts von Markus Heitz gelesen, da mich seine anderen Werke nicht unbedingt angesprochen haben. Sein aktuellstes Buch dafür aber umso mehr. Die Geschichte hörte sich unglaublich genial an.

Das Buch startet etwas verwirrend. Es gibt viele verschiedene Handlungsstränge und mir war lange nicht klar, wie die überhaupt zusammen gehören. Außerdem gibt es viele russische Namen, mit denen man erst einmal klar kommen muss. Umso mehr Seiten dann vergingen, umso besser kam ich zurecht und konnte mich in die Geschichte fallen lassen.

Der Schreibstil von Markus Heitz hat mir sehr gut gefallen. Er hat einen sehr packenden und sehr gut zu lesenden Stil.

Die Charaktere sind sehr unterschiedlich gestaltet. Manche waren mir viel zu flach und manchen hatten genau die richtige Tiefe. Es waren einige Charaktere, auf die man hier trifft und das besondere dabei ist, dass man erst überhaupt keine Ahnung hat, wie sie alle zusammen passen. Umso mehr man liest umso mehr “Ahh Momente” gibt es.

Die Spannung in dem Buch ist sehr unterschiedlich. Es gibt Stellen, da überschlagen sich die Ereignisse schon fast und man kann nicht aufhören zu lesen. Dann gibt es aber auch wieder Stellen, die sich sehr ziehen. Insgesamt gibt es hier aber nicht zu meckern, aber auch eben nichts zu loben.

Was aber sehr lobenswert ist, ist die Recherchearbeit, die Markus Heitz hier vorher geleistet haben muss. Denn die Geschichte ist unglaublich gut recherchiert. Man erfährt eine ganze Menge über die Geschichte der Karten, was mir vorher so nicht bekannt war. Das hat mich wirklich überrascht und hat mir sehr gut gefallen.

Fazit:

“Des Teufels Gebetbuch” war mein erster Markus Heitz. Er konnte mich zwar nicht zu 100% überzeugen, aber nach kleine Startschwierigkeiten macht die Geschichte wirklich Spaß und ist extrem gut recherchiert. Für Fans von Heitz ein Muss und alle die es noch werden wollen, sollten sich das Buch definitiv anschauen!

 

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