Rezension: Marie Menke – Cindy & Rella

Marie Menke – Cindy & Rella


Verlag: Carlsen Impress
Seitenzahl: 220
Format: eBook
ISBN: 978-3-646-60315-6
Preis: 3,99€
Bestellen könnt ihr es hier

Die Autorin:

Marie Menke wurde 1997 geboren, wuchs in einer Kleinstadt in NRW auf und machte nach ihrem Abitur einen einjährigen Abstecher in Spaniens Hauptstadt Madrid. Wenn sie gerade nicht beim Schreiben von Jugendromanen oder für Online-Magazine und Lokalzeitungen ihrer Kreativität freien Lauf lässt, zählen das Tanzen von Ballett bis Hip Hop und das Reisen zu ihren größten Leidenschaften.

Inhalt:

Ihr siebzehnter Geburtstag ist der Tag, an dem sich alles entscheiden wird – da sind sich Cindy und Rella einig. Sei es eine glitzernde Party, die Cindy zur Prinzessin des Berliner Nachtlebens krönt, oder ein auf Pergament geschriebener Brief, der Rellas Bestimmung offenbart: An diesem Tag rechnen sie beide fest damit, dass etwas geschehen wird, das ihr Leben für immer verändert. Womit sie jedoch nicht rechnen, ist, dass sie sich ausgerechnet an diesem Tag zum ersten Mal über den Weg laufen werden. Zwei Mädchen, die sich äußerlich bis aufs Haar gleichen und deren Schicksale von Geburt an miteinander verwoben sind. Verliebt in zwei Jungen, von denen nur einer ein Prinz sein kann…

Meine Meinung:

Ich war bei diesem eBook beim Coverreveal mit dabei und war da schon total neugierig auf das Buch, als es dann erschienen ist, durfte es natürlich nicht lange auf dem E-Reader warten.

Cindy und Rella sind zwei Charaktere die unterschiedlicher nicht sein könnten. Cindy ist die Cinderella. Sie lebt in Reichtum, Beliebtheit und Aussehen sind ihr wichtig. Rella hingegen ist eher das Aschenputtel. Sie arbeitet in einer Fabrik und denkt nur ans Arbeiten.  Als die beiden dann aufeinander treffen müssen sie feststellen, dass nicht alles so ist, wie sie dachten.

Geschrieben ist das Buch abwechselnd aus der Sicht von Cindy und von Rella, aber es gibt auch Passagen, bei denen beide gleichzeitig erzählen. So konnte man die Unterschiede der beiden, aber auch ihre Gemeinsamkeiten sehr gut erkennen.

Cindy mochte ich am Anfang nicht so gerne. Ich fand sie unglaublich oberflächlich und arrogant. Im Laufe der Geschichte macht sie aber eine unglaubliche Entwicklung durch, die mir sehr gut gefallen hat. Rella hingegen fand ich deutlich sympathischer, sie war zwar sehr naiv, was aber auf Grund ihrer Situation nicht ungewöhnlich ist. Mit ihr konnte ich mich sofort anfreunden und auch sie hat eine unglaublich Entwicklung durch gemacht.

Die Idee hinter der Geschichte finde ich großartig. Eine Märchenadaption mit einer Dystopie zu verbinden ist zwar keine neue Idee, aber Marie Menke hat hier etwas grandioses draus gemacht. Es gab ein paar Szenen die mir wirklich Gänsehaut bereitet haben, da ich diese Vorstellung super gruselig fand. Insgesamt fand ich die Entwicklung der Geschichte super und hat sich von anderen Geschichten abgehoben.

Dadurch wurde es auch sehr spannend. Ich konnte es nicht aus der Hand legen und musste einfach wissen, wie es weiter geht.

Das Ende bietet noch Luft für einen zweiten Teil ist aber abgeschlossen.

Fazit:

“Cindy & Rella” ist eine dystopische Märchenadaption, die mir unglaubliche Gänsehaut bereitet hat. Es macht unglaublich viel Spaß die Geschichte zu lesen und Cindy und Rella zu begeistern. Eine ganz klare Leseempfehlung!

 

 

 

1 thought on “Rezension: Marie Menke – Cindy & Rella”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.