Rezension: Marah Woolf – Götterfunke – Liebe mich nicht

Marah Woolf – Götterfunke – Liebe mich nicht

Verlag: Dressler
Seitenanzahl: 464
Format: Gebunden
ISBN: 978-3791500294
Preis: 18,99€
Bestellen könnt ihr es hier

Die Autorin:

Marah Woolf wurde 1971 in Sachsen-Anhalt geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Mann und drei Kindern lebt. Sie studierte Geschichte und Politik und erfüllte sich mit der Veröffentlichung ihres ersten Romans 2011 einen großen Traum. Die Arbeit an der MondLichtSaga wurde Ende 2012 abgeschlossen. Seitdem haben die Bücher sich als E-Book oder Taschenbuch mehr als 1 Million Mal verkauft. Der erste Teil der vierteiligen MondLichtSaga “MondSilberLicht” wurde auf der Leipziger Buchmesse 2013 mit dem ersten Indie-Autoren-Preis ausgezeichnet. Der dritte Teil der BookLessSaga erhielt 2014 von den Lovelybookslesern, Deutschlands größter Leserplattform, den ersten Preis in der Kategorie Fantasy.
Die Bücher gibt es mittlerweile in französischer, englischer und koreanischer Sprache.
Die Vertonung der der MondLichtSaga und der Zuckergussgeschichten ist abgeschlossen. Die FederLeichtSaga wie auch Finian Blue Summers folgen in Kürze.

Die Reihe:

1. Götterfunke – Liebe mich nicht
2. Götterfunke – Hass mich nicht
3. Götterfunke – Verlasse mich nicht

Inhalt:

„Sag das nie wieder, hörst du? Hast du verstanden, Jess?” Seine Stimme klang drohend und seine Augen glitzerten vor Zorn. “Liebe mich nicht.”
Eigentlich wünscht Jess sich für diesen Sommer nur ein paar entspannte Wochen in den Rockys. Doch dann trifft sie Cayden, den Jungen mit den smaragdgrünen Augen, und er stiehlt ihr Herz. Aber Cayden verfolgt seine eigenen Ziele. Der Göttersohn hat eine Vereinbarung mit Zeus. Nur wenn er ein Mädchen findet, das ihm widersteht, gewährt Zeus ihm seinen sehnlichsten Wunsch: endlich sterblich zu sein. Wird Cayden im Spiel der Götter auf Sieg setzen, auch wenn es Jess das Herz kostet?

Meine Meinung:

Ich bin ein riesen Fan von Geschichten, die sich um Götter drehen und habe mich daher sehr auf das Buch gefreut. Leider konnte es mich aber nicht zu 100% überzeugen.

Zur Orientierung ist am Ende des Buches ein Glossar und ein Stammbaum abgebildet. Ein Blick hierein sollte man aber nicht zu Beginn der Geschichte werfen, sondern erst gegen Ende, damit man sich nicht unnötig spoilert.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mehr sehr leicht. Marah Woolf hat einen sehr angenehm zu lesenden Schreibstil, mit dem ich sofort bestens zurecht kam.

Zu Beginn des Buches mochte ich die Geschichte und alles noch unglaublich gerne und ich kam auch gut mit den Charakteren zurecht. Lieder änderte sich das im Verlaufe der Geschichte immer mehr und ist auch mein größter Kritikpunkt. Ich kam irgendwann mit den Charakteren überhaupt nicht mehr zurecht. Jess fand ich unglaublich nervig und naiv. Sie hat Dinge viel zu schnell hingenommen, ohne sie zu hinterfragen. Auch Cadyen mochte ich nicht, ich fand ihn weder toll noch anziehend. Er wollte das eine, machte aber das andere und auch das fand ich leider sehr nervig.

Da sich die beiden Charaktere so uneinig waren, was sie wollten, drehte sich auch die Liebesgeschichte immer im Kreis. Sie kam nicht wirklich voran, was ich sehr schade fand.

Am meisten habe ich mich auf den Teil mit den Göttern gefreut. Die Idee, die Marah Woolf hier hatte, fand ich großartig! Leider lag der Fokus für mich aber zu wenig auf diesem Teil, sondern mehr auf der Liebesgeschichte. Ich hoffe sehr, dass sich das in den beiden Folgebänden noch  bessern wird.

Das Ende ist zwar kein mieser Cliffhanger, macht aber schon sehr neugierig auf den zweiten Teil.

Fazit:
“Götterfunke – Liebe mich nicht” von Marah Woolf, war für mich ein durchschnittliches Buch. Das Buch hatte Stärken, aber leider auch Schwächen. Für mich kam der Götterteil leider zu kurz, im Vordergrund stand hier, eher die Liebesgeschichte. Die Idee, die die Autorin hier hatte fand ich aber großartig und ich habe, dass diese im zweiten Teil besser umgesetzt wird.

 

2 thoughts on “Rezension: Marah Woolf – Götterfunke – Liebe mich nicht”

  1. Liebe Lena,

    Ich kann deine Kritikpunkte sehr gut nachvollziehen. Mir erging es mit dem Buch ganz ähnlich und ich kann den “Hype” nicht so wirklich nachvollziehen. Trotzdem werde ich die Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen und hoffe daa Marah Woolf mich nochmal umstimmen kann 😉

    Liebe Grüße Ina

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