Rezension: Lauren Willig – Die fremde Schwester

Lauren Willig – Die fremde Schwester

Autorin: Lauren Willig
Titel: Die fremde Schwester
Verlag: Wunderlich
Seitenanzahl: 400
Format: Broschiert
ISBN: 978-3805250825
Preis: 16,99€
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Die Autorin:

Lauren Willig, geboren in New York, schreibt Liebesromane, seit sie sechs Jahre alt ist. Sie hat einen Abschluss in Englischer Geschichte und einen Doktor in Rechtswissenschaften. Nach einem Jahr in einer New Yorker Rechtsanwaltskanzlei entschied sie sich ganz für die Schriftstellerei. In den USA ist sie mit ihrer “Pink Carnation”-Liebesroman-Serie bekannt geworden.

Inhalt:
England, 1927: Als Rachel das Cottage ihrer verstorbenen Mutter ausräumt, stößt sie auf einen mysteriösen Zeitungsausschnitt. Graf Ardmore heißt der Mann, der mit Frau und Tochter auf dem Foto posiert. Und er sieht Rachels Vater zum Verwechseln ähnlich. Nur dass ihr Vater, angeblich ein mittelloser Botaniker, seit 20 Jahren tot sein soll. Fest entschlossen, das Rätsel ihrer Herkunft zu ergründen, reist Rachel nach London. Doch als sie schließlich ihrer Halbschwester Olivia begegnet, gibt sie sich nicht zu erkennen. Denn Rachel fühlt sich magisch zu Olivias Verlobtem John hingezogen. Und lässt sich auf ein Spiel ein, über das sie bald die Kontrolle verliert…
Meine Meinung:  
Mich hat sowohl das Cover als auch der Klappentext angesprochen. Ich finde das Cover sehr gelungen. Die Farben sehen wirklich toll aus und das Ganze wirkt sehr harmonisch.

Das Buch spielt in England, 9 Jahre nach dem ersten Weltkrieg. Der Leser erfährt viel über die Zeit, wie die politische Lage war, wie es den Menschen ging und vor allem auch wie es den Soldaten nun geht.   Diese Passagen sind nicht ohne und gehen einem wirklich unter die Haut.
Hauptsächlich geht es in der Geschichte aber um Rachel. Sie versucht die Geheimnisse ihrer Vergangenheit zu lösen und geht dabei sehr ehrgeizig vor, manchmal etwas zu ehrgeizig. Sie versucht mit allen Mitteln die Wahrheit herauszufinden. Sie geht dabei sehr forsch vor, was mir einfach zu viel war. Dennoch ist sie eigentlich sympathisch und ich kam gut mit ihrer zurecht.
Die anderen Charaktere waren mir leider stellenweise zu flach und ich hätte sie gerne näher kennen gelernt.
Der Schreibstil von Lauren Willig ist eigentlich sehr angenehm zu lesen. Das Buch ist allerdings sehr dialogreich. Es wird unheimlich viel geredet und dadurch fehlten gewisse Beschreibungen. Die Gespräche haben sich häufig und im Kreis dreht, worunter auch die Spannung gelitten hat.
Denn das Buch hat ein paar langatmige Stellen, sodass es mich nicht die ganze Zeit über fesseln konnte.
Fazit:
„Die fremde Schwester“ ist ein historischer Roman, in dem es um ein Familiengeheimnis geht. Die Geschichte geht sehr unter die Haut und hat mich gut unterhalten. Leider fehlte mir aber die Spannung und das Buch ist sehr dialogreich, was man mögen muss.

 

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