Rezension: Laura Wulff – Nr. 13

 

 

Autor: Laura Wulff
Titel: Nr. 13
Verlag: Mira Taschenbuch (zu der Verlagsseite geht es hier)
Seitenanzahl: 336
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3-86278-870-5
Preis: 8,99€
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Autorin:
Laura Wulff ist das Pseudonym der bekannten deutschen Autorin Sandra Henke, die in der Nähe von Köln lebt und arbeitet. Obwohl sie das Gelübde “Bis dass der Tod euch scheidet” ernst nimmt, hofft sie, dass ihr Name trotzdem nie in einer Ermittlungsakte der Kriminalpolizei auftauchen wird. Sie trinkt gerne ein Glas blutroten Wein, findet, dass Neid die Seele vergiftet, und könnte nicht für Schuhe morden, sondern für ein gutes Buch.

Inhalt:
“Er trug die Kutte eines Mönchs…”, so beschreibt die verwirrte alte Frau den Mörder, den sie in der gegenüberliegenden Wohneinrichtung für rehabilitierte Sexualstraftäter beobachtet haben will. Einzig mit dieser Aussage kann der Kölner Kriminalkommissar Daniel Zucker – nach einem Unfall, der ihn an den Rollstuhl fesselte, wieder frisch im Dienst – jedoch nicht anfangen zu ermitteln, ohne einen Eklat zu verursachen. Als Zeichnerin zu dem Fall hinzugezogen, stößt seine Frau Marie auf Hinweise, die ihren Chef in Verbindung mit den Straftätern bringen. Währenddessen beschließt Maries Cousin Ben, um Daniel zu helfen und seine eigenen Dämonen zu besiegen, das Vertrauen der Bewohner zu gewinnen. Wird es ihm gelingen, etwas über den Mord zu erfahren, ohne sich selbst in Lebensgefahr zu bringen?

 

Meine Meinung:
Als ich mit dem Buch angefangen habe, war ich ziemlich
geschockt, denn das erste Kapitel wird aus der Sicht eines kleinen Jungens
geschrieben, der nackt in einem Keller sitzt. Er hat schreckliche Angst und
nach einer Zeit kommt ein Mann rein, der versucht zu dem Jungen nett zu sein.
Man merkt sofort, dass etwas nicht stimmt und das was man befürchtet hat,
geschieht dann. Der Junge wird von dem Mann vergewaltigt und das ganze wird aus
der Sicht des Jungen geschrieben, was wirklich schrecklich ist und unter die Haut
geht. Also schonmal direkt an dieser Stelle, für alle, die mit so etwas nicht
klar kommen, sollten die Finger von dem Buch lassen.
Danach hat die Geschichte allerdings nur wenig mit dem
Prolog zu tun und die Geschichte verläuft in eine andere Richtung. Es geht
hauptsächlich um Ermittlungsarbeiten, die nur wenig damit zu tun haben.
Die Protagonistin Daniel und Marie waren sehr symaptische
Charaktere und vor allem Daniel fand ich sehr interessant, den er erzählt den
Polizeialltag aus einer anderen Perspektive, da er im Rollstuhl sitzt. So
werden die Handicaps die er im Alltag hat noch einmal klarer. Manche Dinge habe
ich nicht sofort verstanden, da mir leider erst hinterher aufgefallen ist, dass
„Nr. 13“ der zweite Teil einer Reihe ist. Dennoch kann man das Buch schon gut
lesen, obwohl es sicherlich einige Vorteile hat, wenn man erst Teil 1 gelesen
hat.
Ein guter Thriller bietet für mich viel Spannung und
unvorhersehbare Wendungen, leider gab es hier nicht so viel davon. In der Mitte
des Buches wurde es stellenweise etwas langatmig, das hat für mich leider auch
nicht das gute Ende besser gemacht.
Fazit:
„Nr. 13“ von Laura Wulff ist ein guter Thriller, der
allerdings in meinen Augen einige Schwächen besitzt.  Trotzdem ist er lesenswert.

 

Mein Dank geht an:
 

 

1 thought on “Rezension: Laura Wulff – Nr. 13”

  1. Huhu!
    Ich habs ähnlich gesehen wie du. Allerdings hab ich mich schon sehr geärgert, dass nirgends stand, dass das der zweite Teil einer Reihe ist – es gab ja doch einige Hinweise auf den ersten Band, die mich gefrustet haben, weil ich nicht wusste, um was es da ging …

    LG Aleshanee

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