Rezension

Rezension: Kira Gembri – Wir beide in Schwarz-Weiß

Kira Gembri – Wir beide in Schwarz-Weiß


Verlag: Arena
Seitenzahl: 300
Format: Gebunden
ISBN: 978-3401602196
Preis: 14,99€
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Die Autorin:
Kira Gembri wurde 1990 als zweitältestes von fünf Kindern in Wien geboren. Dieser schönen Stadt blieb sie auch nach dem Abschluss ihres Masterstudiums der Vergleichenden Literaturwissenschaft treu. Wenn sie nicht gerade Tandem fährt, Cello spielt, ihrem Kater – einem charakterlichen Doppelgänger von Simon’s Cat – hinterherjagt oder in einem der Bücher schmökert, die sich in ihrer Wohnung stapeln, gilt ihre Leidenschaft dem Schreiben humorvoller und romantischer Geschichten.

Inhalt:
Als Alex auf die quirlige Kunststudentin Kris trifft, glaubt er, seine Seelenverwandte gefunden zu haben. Denn auch Kris liebt die Herausforderung und den Nervenkitzel, besonders die Performancekunst hat es ihr angetan. Mit Kunst hat Alex zwar überhaupt nichts am Hut, aber für Kris würde er so ziemlich alles riskieren … selbst wenn er sich damit in große Gefahr bringt.

Meine Meinung:

“Wenn du dich traust” hat mir von der Autorin bereits sehr gut gefallen und war sogar ein Highlight für mich, weswegen ich mich sehr auf indirekte Fortsetzung dazu gefreut habe. Vorneweg: Ihr müsst “Wenn du dich traust” nicht gelesen haben, um dieses Buch zu lesen, aber es empfiehlt sich schon, da ihr manche Dinge dann besser verstehen könnt.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir wieder sehr leicht. Kira Gembri hat einen sehr schönen und besonderen Schreibstil. Sie schreibt zwar sehr leicht, aber auch sehr tiefgründig und erwachsen. Diese Mischung gefällt mir ausgesprochen gut.

Geschrieben ist das Buch abwechselnd aus der Sicht von Alex und von Kris, um wen es gerade geht, erfährt man immer am Anfang eines Kapitels. Aber auch die Schreibstile unterscheiden sich, sodass man hier nicht durcheinander kommt.

Genau wie den Vorgängerbüchern von Kira Gembri, sind auch die Charaktere wie besonders. Sie sind alles andere als perfekt, aber dennoch unglaublich liebenswert. Alex ist der Mann mit einer harten Schale, aber einem weichen Kern. Ich mochte ihn unfassbar gerne, einfach weil er seine Macken hatte, aber dennoch sympathisch war. Bei Kris hatte ich leider das Gefühl, dass sie sehr fremd blieb. Ich konnte mich nicht richtig mit ihr anfreunden, was sehr schade war.

Die Liebesgeschichte ging für mich leider zu schnell. Als Kris und Alex sich kennen lernen, hatte ich das Gefühl, dass die beiden Freunde sind, aber nicht mehr. Dieses mehr ging dann sehr schnell, für mich leider zu schnell.

Fazit:

“Wir beide in Schwarz-Weiß” ist wieder einmal eine tolle Geschichte von Kira Gembri, mit tollen Charakteren, die einfach anders sind, aber mindestens genauso liebenswert sind. Sie schreibt sehr besonders und trifft den richtigen Nerv bei den Lesern. Für mich war lediglich die Liebesgeschichte zu schnell vorbei.

4

 

 

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