Rezension: Kathryn Evans – Einzig

Kathryn Evans – Einzig


Verlag: Fischer
Übersetzer:
Seitenzahl: 368
Format: Broschur
ISBN: 978-3733502973
Preis:
12,99€
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Die Autorin:

Kathryn begann ihre Karriere am Theater, hörte jedoch dort auf, um eine Familie zu gründen. Sie ist außerdem Eigentümerin einer richtigen Obstfarm.. Ihre Kreativität lebt sie beim Schreiben aus. Ansonsten liebt sie Tanzen und Fechten, und ist finanzwirtschaftliche Koordinatorin für die »Society of Children’s Book Writers and Illustrators«. Sie lebt auf ihrer Farm in Sussex.

Inhalt:

Die sechzehnjährige Teva scheint ein vollkommen normales Mädchen zu sein. Nicht einmal ihr beste Freundin Maddy oder ihr Freund Ollie ahnen, dass sie nicht ist, was sie vorgibt zu sein. Dass Teva sie anlügt, an jedem einzelnen Tag. Dass sie nur eine von vielen ist. Zu Hause warten ein Dutzend jüngere Versionen von ihr, für immer und ewig acht, neun oder zehn Jahre alt. Weggesperrt, nachdem sie 365 Tage lang so getan haben, als würden sie ein ganz normales Leben leben.

Teva ist nicht bereit, ihre Freiheit und ihre Freunde aufzugeben, doch ihre Zeit läuft langsam ab. Nummer Siebzehn wartet nur darauf, endlich an die Reihe zu kommen. Tee beschließt, dass es ein Ende haben muss. Sie wird kämpfen, koste es, was es wolle …

Meine Meinung:

Als ich das Buch in der Vorschau entdeckt habe, war ich sofort Feuer und Flamme. Der Klappentext hörte sich unfassbar gut an und vor allem sehr besonders und neu an.

Auf dem Cover vorne steht “Thriller” für mich ist das Buch aber kein Thriller. Das Buch ist zwar spannend, aber die typischen Charakterzüge eines Thrillers hat es in meinen Augen nicht.

Der Schreibstil von Kathy Evans ist richtig toll. Sie schreibt sehr flüssig und fesselnd. Er ist eher einfach gehalten, hat mir aber sehr gut gefallen.

Im Vorfeld konnte mich die Idee schon begeistern und diese Begeisterung wurde beim lesen nur größer. Was sich die Autorin hier ausgedacht hat, ist etwas ganz neues und einzigartig. Für mich gab es aber leider Schwächen in der Umsetzung.

Denn das Buch hatte zwar einen starken Anfang und ein starkes Ende, aber ein schwachen Mittelteil. In der Mitte zog sich das Buch sehr und ich musste mich schon fast überwinden weiter zu lesen. Hier wurde leider sehr viel Potential unnötigerweise verschenkt.

Ein weiterer Schwachpunkt der Geschichte waren für mich die Charaktere. Zu Teva hatte ich nur wenig Bezug. Ihre Gedanken drehten sich für mich zu häufig um unwichtige Dinge und ich war von einigen Gedankengänge genervt. Bei einigen ihrer Entscheidungen hat es sehr lange gedauert, bis ich diese ganz nachvollziehen konnte.

Fazit:

“Einzig” konnte mich vor allem durch eine großartige Idee überzeugen. In der Umsetzung gab es kleine Schwächen. Für mich war es zu wenig Spannung, vor allem für einen Thriller und mir fehlte der Bezug zu Teva. Dennoch hat mir das Buch echt gut gefallen! Eine Empfehlung für alle, die Lust haben auf eine Geschichte mit einer einzigartigen Idee!


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