Rezension: Julia Lange – Irrlichtfeuer

Julia Lange – Irrlichtfeuer
 

Verlag: Knaur
Seitenanzahl: 528
Format: Taschenbuch
ISBN: Irrlichtfeuer
Preis: 9,99€
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Die Autorin:

Julia Lange ist Jahrgang 1983 und Ingenieurin für Nachrichtentechnik. Das zeigt sich auch an ihrer Neigung, ihren phantastischen Welten möglichst viel Realismus mitzugeben. Neben dem Schreiben arbeitet sie in einem Rechenzentrum, begeistert sich für unnützes Wissen und teilt sich den Garten mit mindestens dreißig Spatzen. „Irrlichtfeuer” ist ihr Debütroman.

Inhalt:

Die junge Alba träumt vom Fliegen und arbeitet heimlich an mechanischen Schwingen. Doch dazu benötigt sie das Irrlicht-Gas, ein wertvolles, hoch entzündliches Handelsgut, auf das die Herrschenden des Stadtstaats Ijsstedt ein Monopol haben.
Alba ist nicht die Einzige, die versucht, illegal an das Gas zu gelangen: Große Teile der Bevölkerung Ijsstedts leben in bitterer Armut und werden von Banden regiert, die immer wieder Überfälle auf die Irrlicht-Transporte unternehmen.
Denn neben seinem Wert als Brennstoff kann das Irrlicht einem Menschen magische Fähigkeiten verleihen – wenn man die Vergiftung überlebt. Albas Traum vom Fliegen katapultiert sie schließlich mitten hinein in einen Volks-Aufstand um Macht und Magie und stellt sie vor die Frage, welchen Preis sie zu zahlen bereit ist, um ihr Ziel zu erreichen.

Meine Meinung:

Dieses Buch hat die Autorin auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt und mich konnte sie sofort überzeugen. Ich war gespannt wie mir das Buch gefallen wird, da ich bei Highfantasy nicht alles mag. Der Klappentext hörte sich aber so an, als könnte dieses Buch mir gefallen.

Zu Beginn der Geschichte war ich vor allem eins: verwirrt. Das Buch hat viele Erzählstränge. Man begleitet unterschiedliche Charaktere auf ihrem Weg. Mir ist es unglaublich schwer gefallen dort durchzusteigen. Denn für mich war leider auch nicht ersichtlich, wann die Perspektive gewechselt hat, was die Sachen nicht gerade leichter gemacht hat.

Die Welt, in der die Geschichte spielt, ist einer fantastische Welt, die Ähnlichkeiten mit dem Mittelalter hat. In der Welt habe ich mich relativ gut zurecht gefunden. Ich brauchte auch hier erst eine Zeit, aber dann ging es sehr gut und ich konnte mich in die Welt fallen lassen.

Die Idee, die Julia Lange hier hatte, finde ich prinzipiell sehr gut. Es geht um den Traum, den die Menschen früher hatten und nun normal geworden ist: das fliegen. Ich hatte allerdings das Gefühl, dass Julia Lange hier sehr viel Ideen mit reinbringen wollte. Es wirkte einfach zu übertrieben und zu viel.

Fazit:

“Irrlichtfeuer” ist ein Buch, auf das ich mich sehr gefreut habe, da die Thematik mich unglaublich angesprochen hat. Leider hat die Autorin hier aber zu viel gewollt. Es gibt viele Handlungsstränge und Charaktere und dadurch zu viele Aspekte, in der es in der Geschichte geht, sodass ich leider schnell den Überblick verloren habe. Highfantasyfans, sollten sich das Buch dennoch mal anschauen.

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