Rezension: Jon Walter – Mein Name ist nicht Freitag

Jon Walter – Mein Name ist nicht Freitag


Verlag: Königskinder
Seitenzahl: 448
Format: Gebunden
ISBN: 978-3551560209
Preis:
18,99€
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Der Autor:
Jon Walter hat Englisch und Theaterwissenschaften studiert, danach verkaufte er eine ganze Zeit lang T-Shirts auf dem Brighton Pier. Nach „Jenseits des Meeres“ ist dies sein zweites Buch. Jon Walter lebt mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen in der englischen Grafschaft East Sussex.  

Inhalt:

Samuel ist bei Gott. Seltsam nur, dass es im Himmel stockdunkel ist, die Vögel trotzdem singen und dass er gefesselt ist. Als er vor Gottes Angesicht tritt, sieht der eher aus wie Der Teufel. Und Der Teufel nennt ihn Freitag und verkauft ihn als Sklaven an einen weißen Jungen, der gerade mal so alt ist wie Samuel. Für 600 Dollar. Er kommt auf eine Plantage in Mississippi, wo es keinen interessiert, wer er ist, dass er lesen kann, dass er zu seinem kleinen Bruder muss. Aber der Bürgerkrieg rückt immer näher – und damit auch die Hoffnung auf Freiheit.

Meine Meinung:

Ich mag die Bücher aus dem Königskinder Verlag einfach unglaublich gerne und gerade dieses Buch hat mich am meisten angesprochen, dementsprechend habe ich mich auf das Buch gefreut und war gespannt, was mich erwartet.

Was sofort auffällt ist der Schreibstil von Jon Walter. Dieser hebt sich deutlich von anderen anderen Stilen ist. Er ist anspruchsvoller als ein Jugenbuchstil, aber auch lässt sich trotzdem flüssig und gut lesen.  Ich hatte direkt zu Beginn der Geschichte das Gefühl, als wäre ich einer ganz anderen Zeit.

Wir lernen Samuel und seinen Bruder kennen und man hat direkt gemerkt, was für ein riesen Herz Samuel hat. Mit seinem Bruder hat er es nicht einfach und er muss sich das ein oder andere Mal schützend vor ihnen werfen. Samuel entwickelt sich in der Geschichte weiter, wird erwachsener und reifer. Ich mochte ihn die Zeit über unglaublich gerne.

Die Thematik, mit dem sich das Buch beschäftigt ist sehr schwierig. Das Thema Sklaverei ist sehr bedrückend und sehr schwierig. Ich hatte vorher gehofft, dass mich das Buch total schocken und berühren kann. Doch das war eher nicht der Fall. Es ließ mich zwar nicht kalt, aber es sorgte auch nicht für so viele Gefühle, wie andere Bücher aus dem Verlag. Es gab schon an Szenen die nicht ohne waren, aber für große Emotionen haben diese auch nicht gesorgt.

Das Buch ist nicht unfassbar spannend, aber das habe ich auch gar nicht erwartet. Ich hatte gehofft, dass die Geschichte mich mitreißen kann. Das hat sie leider nur zum Teilen geschafft. Es gab immer wieder Abschnitte, die mich eher gelangweilt, als total mitgerissen haben – leider.

Fazit:

“Mein Name ist nicht Freitag” von Jon Walter beschäftigt sich mit einer sehr schwierigen Thematik. Leider konnte mich das Buch aber nicht so berühren wie andere und auch nicht so mitreißen. Trotzdem überzeugt es durch seine Charaktere und seine Atmosphäre.


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