Rezension: Jojo Moyes – Ein ganzes halbes Jahr

 Jojo Moyes – Ein ganzes halbes Jahr

 

Autor: Jojo Moyes
Titel: Ein ganzes halbes Jahr
Verlag: rororo
Seitenanzahl: 512
Format: Broschiert
ISBN: 978-3499267031
Preis: 14,99€
Bestellen könnt ihr es hier
 
Autorin:
Jojo Moyes, geboren 1969, hat Journalistik studiert und für die «Sunday Morning Post» in Hongkong und den «Independent» in London gearbeitet. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern auf einer Farm in Essex. Mit ihrem Roman «Ein ganzes halbes Jahr», der aktuell in Hollywood verfilmt wird, gelang ihr international der Durchbruch – auch in Deutschland stand der Roman monatelang auf Platz 1 der Bestsellerliste.
 
Inhalt:
Lou & Will. Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt. Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will. Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird. Eine Frau und ein Mann. Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen. Die Liebesgeschichte von Lou und Will.

Meine Meinung:

Dieses Buch wurde letztes Jahr so gehypt und alle haben
davon geschwärmt, wie toll es doch ist. Ich habe es nun auch gelesen und mir
meine eigene Meinung gebildet. Ich kann jetzt schon mal sagen, dass ich es
wirklich toll fand und es mich berührt hat. Dennoch fand ich es nicht ganz so
toll, wie viele andere.
Der tolle Schreibstil der Autorin Jojo Moyes bringt den
Leser sofort dazu in die Geschichte einzutauchen. Man ist ab dem ersten Satz in
der Geschichte drin und wird sofort mitgerissen.
Die Geschichte ist eine sehr berührende und bringt den Leser
zum nachdenken. Jojo Moyes macht dem Leser klar, wie schwer es behinderte
Menschen in der Gesellschaft haben und im Alltag. Sie zeigt welche Hürden es zu
überwinden gibt, die für „normale“ Menschen kein Problem darstellen.
Besonders beeindruckt haben mich die Charaktere Lou und
Will.
Will führte ein tolles und unbeschwertes Leben, er war
glücklich, reiste viel und hatte einen guten Job. Bis sein Unfall kam. Seitdem
sitzt er im Rollstuhl und ist auf fremde Hilfe angewiesen.
Lou liebte ihren Job in einem Cafe, verlies nie ihr
Heimatdorf und wusste nicht so Recht, was sie aus ihrem Leben machen sollte.
Als sie ihren Job in dem kleinen Cafe verliert, fängt sie bei Will an zu arbeiten
und das verändert das Leben von Lou und Will.
Lou macht während der Geschichte eine riesen Entwicklung
mit. Sie wird selbstständiger und macht immer mehr aus ihrem Leben. Will zeigt
ihr, was sie alles machen kann, welche Möglichkeiten sie hat, die er nicht hat.
Diese Entwicklung hat mir wirklich gut gefallen.
Die Liebesgeschichte ist sehr realistisch, beide nähern sich
erst langsam an und fallen nicht sofort übereinander her, wie das in manch
anderen Büchern ist.
Am Ende des Buches findet man ein kleines Interview mit der
Autorin, in der sie ihre Beweggründe erzählt das Buch zu schreiben.
 
Fazit:
Jojo Moyes hat mit „Ein ganzes halbes Jahr“ ein tolle
Liebesgeschichte geschrieben, die den Leser berührt, zum nachdenken bringt und
den ein oder anderen vielleicht zum weinen bringt.
Mir hat diese Geschichte auf jeden Fall sehr gut gefallen
und ich kann dieses Buch wirklich nur jedem ans Herz legen!
 

 

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