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Rezension: John Green – Das Schicksal ist ein mieser Verräter

John Green – Das Schicksal ist ein mieser Verräter

 

Autor: John Green
Titel: Das Schicksal ist ein mieser Verräter
Verlag: Hanser
Seitenanzahl: 282
Format: gebunden
ISBN: 978-3-446-24009-4
Preis: 16,90€
Bestellen könnt ihr es hier

Inhalt:

„Krebsbücher sind doof“, sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander – trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Ein tiefgründiges, emotionales und zugleich freches Jugendbuch über Krankheit, Liebe und Tod.

Autor:
John Green, 1977 geboren, erlangte bereits mit seinem Debüt Eine wie Alaska(Hanser, 2007) Kultstatus unter jugendlichen Lesern. Das Buch wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. war es für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Darauf folgten die Jugendromane Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen) (2008) und Margos Spuren (2010), ebenfalls nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis und ausgezeichnet mit der Corine. Inzwischen wird Green mit Philip Roth und John Updike verglichen. Er lebt mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn in Indianapolis. Das Schicksal ist ein mieser Verräter, das in den USA schon vor dem Erscheinen ein Bestseller war, erschien bei Hanser. 

Cover:
Ich finde das Cover ist wirklich sehr gelungen. In ganze großen Buchstaben ist der Titel und der Autor geschrieben. Besonders schön finde ich, dass unten eine Stadt abgebildet ist und man einen Nachthimmel sieht, der nach oben immer dunkler wird. Für mich ein gelungenes Cover.

Meine Meinung:
“Das Schicksal ist ein mieser Verräter”  war mein erstes Buch von John Green und ich habe mich sehr darauf gefreut. Ich wusste von Anfang an, dass, obwohl es ein dünnes Buch ist, man es nicht einfach so weg lesen kann und das war dann bei mir auch der Fall, ich habe für dieses Buch drei Tage gebraucht, weil ich es immer wieder weg legen musste und darüber nachdenken musste, aber auch um nicht gleich los zu weinen.
Am Anfang kam ich nicht so gut in die Geschichte rein und wurde mit den Charakteren nicht ganz warm. Ich hatte mich schon gefragt, warum so viele von dem Buch schwärmen. Nach einer Zeit wurde es mir dann bewusst. Denn es wurde immer besser. Ich kam mit den Charakteren immer besser klar und fand ihre Schicksale wirklich ergreifend.  
Den beiden Protagonisten Hazel und Gus haben beide schlimme Krankheiten, können aber mehr oder weniger damit leben. Ich fand ihre Lebensfreude der beiden wirklich schön und auch bewundernswert. 
Denn das Buch regt ein wirklich ziemlich nachdenken an und ich persönlich habe auch überlegt, wie ich leben würde, wenn ich so eine Krankheit hätte. 
Aber nicht nur wie John Green mit dem Thema Krebs umgegangen ist konnte mich überzeugen, sondern auch die Liebesgeschichte, die in diesem Buch eine große Rolle spielt. Sie ist wirklich schön und könnte so auch im wirklichen Leben verlaufen.
Trotzdem konnte mich das Buch nicht so überzeugen, dass ich ihm 5 Sterne geben kann. 
Dennoch ist das Buch wirklich toll und für jeden etwas, der etwas ernstes und bewegendes lesen möchte. 

 

 

 
 

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