Rezension: Joe Hill – Fireman

Joe Hill – Fireman


Verlag: Heyne
Seitenzahl: 960
Format: Broschur
ISBN: 978-3453318342
Preis:
16,99€
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Der Autor:

Joe Hill wurde 1972 in Neuengland geboren. Für seine Kurzgeschichten, die in zahlreichen Zeitschriften und Anthologien erschienen, wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem “Ray Bradbury Fellowship”, dem “Bram Stoker Award” und dem renommierten “World Fantasy Award”. Er lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in New Hampshire. Seine Bücher erscheinen im Heyne Verlag, zuletzt der Roman Christmasland.

Inhalt:

Eine weltweite Pandemie ist ausgebrochen, und keiner ist davor gefeit: Alle Infizierten zeigen zunächst Markierungen auf der Haut, bevor sie urplötzlich in Flammen aufgehen. Die USA liegt in Schutt und Asche, und inmitten des Chaos versucht die Krankenschwester Harper Grayson, sich und ihr ungeborenes Kind zu schützen. Doch dann zeigt auch sie die ersten Symptome. Jetzt kann sie nur noch der »Fireman« retten – ein geheimnisvoller Fremder, der wie ein Racheengel durch die Straßen New Hampshires wandelt und scheinbar das Feuer kontrollieren kann..

Meine Meinung:

Von Joe Hill selber habe ich noch nichts gelesen, aber auch schon viel gutes gehört. Sein Vater Stephen King gehört zu meinen Lieblingsautoren, weswegen ich nicht mit kleinen Erwartungen an die Geschichte gegangen bin, aber die Messlatte auch nicht zu hoch ansetzen wollten.

Als ich das Buch angefangen habe zu lesen, war ich super überrascht, denn es konnte mich sofort packen und mein Gedanke war “das wird ein Jahreshighlight”. Die Atmosphäre der Geschichte ist einfach grandios! Joe Hill bringt die Angst der Menschen super rüber und beschreibt die Krankheit sehr gut. Die Idee, die er hier hatte, fand ich grandios und auch wie sich die Krankheit auszeichnet hat mir sehr gut gefallen. Ich war am Anfang total in dem Buch gefangen und konnte dem Sog nicht widerstehen und musste einfach lesen und lesen.

Doch dann kam der große Einbruch. Die Geschichte kam an einen Punkt, der mir nicht besonders gefallen hat. Sie entwickelte sich in eine merkwürdige Richtung und vor allem in eine Geschichte ohne Spannung und ohne der tollen Atmosphäre vom Anfang. Leider gab es auch keine wirkliche Steigerung mehr, sondern die Geschichte plätscherte nur so vor sich hin.

Auf die Charaktere legt Joe Hill, ähnlich wie sein Vater, sehr viel Wert. Gerade die Protagonistin hat sehr viel Tiefgang und ist sehr gut dargestellt. Ich mochte sie wirklich gerne und fand ihren Ehrgeiz sehr beeindruckend.

Fazit:

Zu Beginn konnte “Fireman” von Joe Hill mich mehr als begeistern, doch dann ging die Geschichte in eine Richtung, die mir nicht so gut gefallen hat. Dennoch überzeugt die Geschichte vor allem durch seine Idee und seine Charaktere. Ein Buch für alle, die kein Problem mit langatmigen Stellen haben.


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