Rezension: Jennifer Niven – Stell dir vor, dass ich dich liebe

Jennifer Niven – Stell dir vor, dass ich dich liebe Verlag: Fischer
Seitenzahl: 464
Format: Broschur
ISBN: 978-3737355100
Preis:
14,99€
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Die Autorin:

Jennifer Niven wuchs in Indiana auf und lebt heute mit ihrem Verlobten in Los Angeles. Ihr internationaler und New-York-Times-Bestseller »All die verdammt perfekten Tage« stürmte in Deutschland sofort die SPIEGEL-Bestsellerliste und wird derzeit verfilmt.

Inhalt:

Jack ist der Coolste, der Schönste, von allen geliebt und begehrt. Doch er hat ein Geheimnis: Er ist gesichtsblind. Auf Partys fällt es ihm schwer, seine Freundin unter all den anderen Frauen zu erkennen. Für ihn sieht ein Gesicht wie das andere aus. Dass er schon mal einer vollkommen Fremden ein »Hey Baby« ins Ohr raunt, halten alle für Coolness. Doch Jacks ganzes Leben besteht aus Strategien und Lügen, um sein Problem zu vertuschen: Immer cool bleiben, auch wenn er mal die Falsche küsst. Jedes Fettnäpfchen eine Showbühne! Und dann kommt Libby, die in den Augen vieler so unperfekt ist, wie man nur sein kann. Denn Libby ist übergewichtig. Keine Strategie der Welt kann das vertuschen. Libby ist die Einzige, die erkennt, was hinter Jacks ewigem Lächeln steckt. Bei ihr kann Jack zum ersten Mal einfach er selbst sein.
Aber hat einer wie Jack den Mut, zu einer wie Libby zu stehen?

Meine Meinung:

Schon in der Vorschau fiel mir “Stell dir vor, dass ich dich liebe” sofort ins Auge. Als ich mir dann den Klappentext durchgelesen habe, war ich sofort Feuer und Flamme und musste es einfach lesen.

Was mich sofort an der Geschichte total begeistert hat ist die Idee. Jack ist gesichtsblind, eine Krankheit von der ich vorher noch nichts gehört habe. Ich fand es unglaublich interessant, aber super schockierend. Die Autorin Jennifer Niven hat die Probleme von Jack sehr gut dargestellt und vor allem sehr gut vorstellbar.
Nicht nur Jack hat es nicht einfach, sondern auch Libby. Sie war extrem übergewichtig, sie hat zwar abgenommen, aber sie hat es immer noch sehr schwer. Beide Charaktere müssen mit ihrem Schicksal irgendwie zurecht finden bis sie dann aufeinander treffen.

Die Liebesgeschichte die sich hier entwickelt, ist zwar eine sehr schöne, aber auch eine sehr klischeehafte. Für meinen Geschmack wurden hier zu viel Klischees bedient, sodass ich es schon sehr kitschig fand.

Der Schreibstil von Jennifer Niven hat mir richtig gut gefallen. Sie schreibt ein bisschen jugendlich, aber sehr schön zu lesen. Die Kapitel sind kurz und somit gut zu lesen, erzählt werden sie abwechselnd von unseren Charakteren der Geschichte.

Fazit:

“Stell dir vor, dass ich dich liebe” von Jennifer Niven konnte mich in erster Linie durch seine tolle Idee und die besonderen Charaktere überzeugen. Lediglich die Liebesgeschichte war mir zu kitschig und zu klischeehaft. Das Buch ist aber eine ganz klare Leseempfehlung von mir!


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