Rezension

Rezension: Jennifer Estep – Spinnenkuss

Jennifer Estep – Spinnenkuss




Verlag: Piper
Seitenzahl: 448
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3492280938
Preis: 12,99€
Bestellen könnt ihr es hier

Die Autorin:
Jennifer Estep ist Journalistin und New-York-Times-Bestsellerautorin. Sie schloss ihr Studium mit einem Bachelor in Englischer Literatur und Journalismus und einem Master in Professional Communications ab und lebt heute in Tennessee. Bei Piper erscheinen ihre Serien um die »Mythos Academy«, »Black Blade« sowie die Urban-Fantasy-Reihe »Elemental Assassin«.

Inhalt:

Gin Blanco führt ein Doppelleben: Tagsüber serviert sie das beste Barbecue der Stadt. Nachts kennt man sie unter dem Namen »die Spinne« als gefürchtete Auftragskillerin mit einem Talent für Elementarmagie. Doch als sich ihre neue Mission als Falle entpuppt, stürzt Gins Welt ins Chaos. Welcher ihrer unzähligen Feinde kennt ihre wahre Identität? Um ihren Gegner zu enttarnen, muss die Spinne ihr Netz verlassen und die Seite wechseln. Doch das Letzte, was man im Kampf gegen übermächtige Magier braucht, ist Ablenkung – besonders in Form eines sexy Detectives.

Meine Meinung:

Die Mythos Academy und auch Black Blade von der Autorin mochte ich unglaublich gerne. Deswegen war ich sehr gespannt, wie mir ihre Fantasyreihe für Erwachsene wohl gefallen wird.

Die Protagonistin Gin, die auch die Spinne genannt wird, ist eine erwachsene Protagonistin. Sie ist eine Auftragsmörderin und kennt dort keine Skrupel. Ich kam am Anfang der Geschichte nicht so richtig mit ihr klar, denn für mich war sie auch keine Heldin. Umso weiter die Geschichte dann voran schritt, umso sympathischer fand ich sie.

Der Schreibstil von Jennifer Estep ist wie gewohnt locker und leicht. Was mich an ihrem Schreibstil aber stört, sind die vielen Wiederholungen. Sie wiederholt manche Formulierungen sehr häufig, was auf Dauer leider etwas nervig ist.

Außerdem hat mir in der Geschichte die Spannung sehr gefehlt. Es gab Stellen die sich sehr zogen, dementsprechend konnte das Buch mich nicht immer packen. Manche Stellen waren super spannend und die Ereignisse überschlugen sich, diese Stellen kamen mir aber zu kurz.

Das Buch ist definitiv für Erwachsene gemacht, denn in diesem Buch geht es deutlich blutiger und erotischer vor, als in den anderen Werken von Jennifer Estep.

Die Idee, die die Autorin hier hatte, gefällt mir sehr gut. Die Welt, in der die Geschichte spielt, ist sehr fantastisch. Es gibt Vampire, Hexen und Co. Ich musste mich erst einmal in die Welt hineinfinden, denn die Autorin gibt kaum Erklärung zur Welt, sondern der Leser muss sich damit abfinden, dass es diese Welt halt so gibt. Ich hatte mir erhofft, dass es mehr Erklärungen gibt, da genug Zeit auf jeden Fall gewesen wäre.

Das Ende lässt mich zwar neugierig zurück, aber sofort weiterlesen werde ich wahrscheinlich erst einmal nicht.

Fazit:

„Spinnenkuss“ von Jennifer Estep ist ein durchschnittlicher Reihenauftakt. Die Idee finde ich zwar super, aber die Autorin hätte auch in diesen Teil schon mehr daraus machen können. Außerdem war mir das Buch an vielen Stellen zu langatmig. Alle Jennifer Estep Fans sollten sich das Buch aber auf jeden Fall anschauen.

 

 

 

1 thought on “Rezension: Jennifer Estep – Spinnenkuss”

  1. Also ich hattte ja mit Gwen bei Mythos immer wieder meine Probleme 😀
    Black Blade mochte ich gerne aber habe bisher nur Band 1 gelesen.

    Nachdem was du da schreibst, könnte es was für mich sein :)! Schade, dass es dir aber nicht ganz so zugesagt hat.

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