Rezension: Jennifer Alice Jager – Being Beastly. Der Fluch der Schönheit

Jennifer Alice Jager – Being Beastly. Der Fluch der Schönheit


Autorin: Jennifer Alice Jager
Titel: Being Beastly. Der Fluch der Schönheit
Verlag: Carlsen Impress
Seitenanzahl: 294
Format: eBook
Preis: 3,99€
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Die Autorin:
Jennifer (Alice) Jager begann ihre schriftstellerische Laufbahn 2014. Nach ihrem Schulabschluss unterrichtete sie Kunst an Volkshochschulen und gab später Privatunterricht in Japan. Heute ist sie wieder in ihrer Heimat, dem Saarland, und widmet sich dem Schreiben, Zeichnen und ihren Tieren. So findet man nicht selten ihren treuen Husky an ihrer Seite oder einen großen, schwarzen Kater auf ihren Schultern. Ihre Devise ist: mit Worten Bilder malen. 
Inhalt:
Als die schöne Valeria erfährt, wen sie heiraten soll, ist ihr wohlbehütetes Leben auf einen Schlag vorbei. Um den jungen Grafen Westwood ranken sich Schauergeschichten von einem Fluch und ihr neues Heim gleicht eher einer Ruine als einem herrschaftlichen Herrenhaus. Auch Westwood selbst benimmt sich ihr gegenüber mehr wie ein eiskaltes Biest und nicht wie der Mann von Stand, der er eigentlich sein sollte. Doch dann stößt Valeria in einem verstaubten Raum auf magische Windlichter, die jedes für sich ein Geheimnis bergen. Sie zeigen Valeria einen ganz anderen Grafen, voller Freundlichkeit und Güte…
 
Meine Meinung:  
Ich bin ein großer Fan des Walt Disney Films zu „Die Schöne und das Biest“. Grund genug für mich zu dem eBook zugreifen, da ich Märchenadaptionen lieb. Mir wurde vorher aber schon gesagt, dass diese Geschichte vom Original wohl abweicht.
Ab der ersten Seite hatte ich das Gefühl mich in einem Märchen zu befinden, dies lag vor allem am Schreibstil. Jennifer Alice Jager schreibt locker und leicht, hat dabei aber einen Stil gefunden, der einen in die Märchenwelt eintauchen lässt. Außerdem schreibt sie sehr bildlich, sodass man sich alles gut vorstellen kann und man an dem Ort ist.
Ich war wirklich froh, dass ich vorher schon wusste, dass die Geschichte vom Original abweicht. Denn es gab meiner Meinung nach sehr viele Abweichungen, leider ein bisschen zu viele. Das Grundgerüst ist zwar nah an dem Original, aber ich hatte mich auf einige Details gefreut, die leider nicht vorkamen.
Die größte Abweichung war für mich die Protagonistin. Valeria mochte ich zu Beginn noch ganz gerne, aber dann nervte sie mich immer mehr. Sie ist super egoistisch und oberflächlich. Belle hatte ich hingegen ganz anders in Erinnerung.
Auch die Liebesgeschichte war für mich zu unrealistisch. Dies zwar in Märchen häufig der Fall, aber hier ging es mir einfach zu schnell. Mir hat die langsame Annäherung der beiden gefehlt.
 
Fazit:
„Being Beastly – Der Fluch der Schönheit“ ist eine Märchenadaption, mit der ich leider ein paar Probleme hatte. Zum einen war es zu weit weg vom Original und zum anderen war die Protagonistin ziemlich nervig. Dennoch hat mich die Geschichte unterhalten und für Fans von Die Schöne und das Biest oder von Märchenadaptionen, sollten sich die Geschichte näher anschauen.

 

 

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Ein Kommentar zu Rezension: Jennifer Alice Jager – Being Beastly. Der Fluch der Schönheit

  1. Ich habe die Geschichte auch gerade gelesen und kann dir nur zustimmen! Auch ich werde drei Sterne vergeben mit so gut wie denselben Kritikpunkten! LG Verena

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