Rezension: Jay Kristoff – Nevernight – Die Prüfung

Jay Kristoff – Nevernight – Die Prüfung

Verlag: Fischer Tor
Seitenzahl: 704
Format: Gebunden
ISBN: 978-3596297573
Preis:
22,99€
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Der Autor:

Jay Kristoff verbrachte den Großteil seiner Jugend mit einem Haufen Bücher und zwanzigseitiger Würfel in seinem spärlich beleuchteten Zimmer. Als Master of Arts verfügt er über keine nennenswerte Bildung. Er ist zwei Meter groß und hat laut Statistik noch 13.020 Tage zu leben. Zusammen mit seiner Frau und dem faulsten Jack-Russell-Terrier der Welt lebt er in Melbourne. Jay Kristoff glaubt nicht an Happy Ends.

Inhalt:

Mia Corvere kennt nur ein Ziel: Rache. Als sie noch ein kleines Mädchen war, haben einige mächtige Männer des Reiches – Francesco Duomo, Justicus Remus, Julius Scaeva – ihren Vater als Verräter an der Itreyanischen Republik hinrichten und ihre Mutter einkerkern lassen. Mia selbst entkam den Häschern nur knapp und wurde unter fremdem Namen vom alten Mercurio großgezogen, einem Antiquitätenhändler. Mercurio ist jedoch kein gewöhnlicher Bürger der Republik, er bildet Attentäter für einen Assassinenorden aus, die »Rote Kirche«. Und Mia ist auch kein gewöhnliches Kind, sie ist eine Dunkelinn: Seit der Nacht, in der ihre Familie zerstört wurde, wird sie von einer Katze begleitet, die in ihrem Schatten lebt und sich von ihren Ängsten nährt. Mercurio bringt Mia vieles bei, doch um ihre Ausbildung abzuschließen, muss sie sich auf den Weg zur geheimen Enklave der »Roten Kirche« machen, wo sie eine gefährliche Prüfung erwartet …

Meine Meinung:

Ich habe mich riesig auf das Buch gefreut. Es hörte sich einfach großartig an und ich war einfach super gespannt, auf das was mich erwartet.

Was sofort auffällt, wenn man das Buch in der Hand ist, ist der rote Buchschnitt, der definitiv ein Hingucker ist. Beim lesen fallen dann sofort die Fußnoten auf. Man findet die immer wieder. Entweder erklären sie Textstellen oder sie werfen lustige Kommentare ein. Zu Beginn fand ich etwas gewöhnungsbedürfig, aber mit der Zeit hat es immer mehr Spaß gemacht sie zu lesen. Für alle, die es ganz stört, man kann sie auch ignorieren.

Der Schreibstil von Jay Kristoff ist besonders. Er schreibt sehr bildhaft und vielleicht für den ein oder anderen auch zu Beginn gewöhnungsbedürftig. Ich mag da aber sehr gerne, weil ich mich jedes Mal freue, wenn ein Autor nicht den 0815 Schreibstil hat. Jay Kristoff schreibt nicht nur bildhaft, sondern auch sehr direkt. Er nennt die Dinge beim Namen.

Die Welt in der die Geschichte spielt ist großartig!. Durch den bildhaften Schreibstil kommt sie sehr gut rüber und konnte mich total begeistern! Sie ist sehr komplex, aber sehr gut durchdacht. Es schwierig sie selber zu beschreiben, ihr müsst sie einfach lesen und selbst entdecken.

Auch die Charaktere sind toll. Denn Mia ist nicht die typische Protagonistin! Sie hat es faustdick hinter den Ohren! Sie ist keine Heldin, sondern eher eine Antiheldin. Das hebt sie von anderen Charakteren ab und macht sie so lesenswert. Sie hat eine sehr facettenreiche Persönlichkeit, was mir unheimlich gut gefallen hat.
Aber auch die anderen Charaktere der Geschichte sind besonders und konnten mich überraschen.

Die Spannung in dem Buch startet mit einer kleiner Einführung, aber sobald man richtig in der Welt drin ist, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Es ist einfach unfassbar spannend und actionreich. Es gibt zahlreiche überraschende Wendungen, die das Buch einfach zu einem Pagetuner machen.

Nicht nur die Welt und die Charakter heben sich von anderen Büchern ab, sondern auch die Atmosphäre, denn diese ist sehr düster und gefährlich. Dies sorgt defintiv auch für eine gute Spannung.

Fazit:

Für mich ist Nevernight definitiv ein Highlight! Die Welt ist toll, es ist ein Pagetuner und auch die Charaktere konnten mich überzeuge. Eine ganz klare Leseempfehlung von mir!


2 thoughts on “Rezension: Jay Kristoff – Nevernight – Die Prüfung”

  1. Sehr schöne Rezension! Mir ging es beim Lesen ganz genauso, ich war ganz begeistert und konnte gar nicht mehr aufhören. Die Fußnoten waren teilweise nicht ganz meins, aber wie du auch geschrieben hast – man kann sie auch ignorieren.
    Ich bin auf jeden Fall auf den Folgeband gespannt!

    LG
    Anja

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