Rezension: Jannis Becker – Multiplayer

Hallo alle zusammen!

Jannis Becker – Multiplayer
Titel: MULTIPLAYER - Gefährliches Spiel

Autor: Jannis Becker
Titel: Multiplayer
Verlag: dotbooks (zu der Verlagsseite geht es hier)
Seitenanzahl: 456
Format: ePUB
ISBN: eBook 978-3-95520-467-9
Preis: 6,99€
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Autor:
Jannis Becker ist das Pseudonym, unter dem der für historische Romane bekannte Autor Wolfgang Jaedtke seine Thriller und zeitgenössischen Geschichten veröffentlicht. Wolfgang Jaedtke wurde 1967 in Lüneburg geboren, studierte Historische Musikwissenschaft und promovierte mit einer Arbeit über Beethoven. Danach arbeitete er für ein Theater, bevor er sich als Schriftsteller selbstständig machte.
Bei dotbooks erschien bereits Wolfgang Jaedtkes historisches Epos „Die Tränen der Vila“ und sein Roman „MULTIPLAYER – Gefährliches Spiel“. Weitere Titel sind in Vorbereitung.

Inhalt:
„Rache ist etwas Wunderbares, dachte Finja. Sie hatte einmal gelesen, dass Rache nur dann süß sei, wenn das Opfer den Rächer erkannte. Seit sie ‚Breath of Doom‘ spielte, teilte sie diese Ansicht nicht mehr. Es war viel schöner, sich im Stillen zu rächen, unerkannt und in fremder Gestalt.“
Ein Chef, der sie schlecht behandelt. Kollegen, die ihr die kalte Schulter zeigen. Ein Leben, das sie von Tag zu Tag mehr zu ersticken droht. Finja fühlt sich wie im freien Fall – bis sie das Online-Rollenspiel „Breath of Doom“ entdeckt. In der abenteuerlichen Fantasywelt wird aus der hilflosen jungen Frau die mächtige Zauberin Brianna. Hier kann sie es mit jedem Gegner aufnehmen und voller Selbstvertrauen von Sieg zu Sieg ziehen. Auch in Finjas wahrem Leben scheint sich auf einmal alles zum Guten zu wenden, als sie dem schüchternen Ben begegnet. Doch ist er wirklich der Mann, für den sie ihn hält? Und ist auch in der Online-Welt alles anders, als es auf den ersten Blick scheint? 
Ein fesselnder Roman über die beklemmende Frage: „Was passiert, wenn ein Spiel zur gefährlichen Falle wird?”

Meine Meinung

Ich muss sagen, dass das Buch ganz anders war, als ich es
erwartet hatte. Ich hatte gedacht, dass das Computerspiel im Vordergrund steht
und das Leben von Finja eher so Nebensache ist. Allerdings war es genau anders
rum. Das Buch erzählt Finjas Geschichte und mit welchen Problemen sie zu
kämpfen hat. Das Computerspiel hilft ihr mit den Problemen umzugehen. Denn
Finja arbeitet in einem Callcenter indem sie nicht wirklich glücklich ist, da
sie Probleme mit ihrem Chef hat. Außerdem ist Finja sehr unglücklich mit sich,
da sie übergewichtig ist. Das sie sehr unzufrieden ist, betont sie auch immer
wieder, was mich teilweise wirklich genervt hat, da sie immer wieder sagt wie
übergewichtig sie ist und wie toll andere Frauen aussehen.
Finja hat sich bei dem Spiel Breathe of Doom angemeldet, um
aus ihrem Leben zu flüchten. Dort spielt sie eine hübsche Frau und hat sich
ursprünglich dort angemeldet, um sich an ihrem Chef zur rächen. Doch dann wird
alles ganz anders.
Wie schon gesagt ist das Thema Computerspiel hier eher
Nebensache, im Vordergrund stehen eher die Themen Sexuelle Belästigung,
Übergewicht und Stalking.
Durch den Wechsel von diesen Themen und dem Computerspiel
finde ich es sehr schwierig, das Buch in eine Kategorie einzuordnen und zu sagen,
wem ich es empfehlen würde.
Die Mischung solcher ernsten Themen und der Welt des
Computerspiels ist für mich eine gute Mischung. Denn so ist es nicht einseitig
und wird auch nicht langweilig. Wobei ich sagen muss, dass das Buch nicht
wirklich spannend ist. Natürlich fragt man sich, wie es wohl weiter geht, aber
ich war auch nicht so gefesselt, dass ich immer sofort wissen musste, wie es
wohl weiter geht.
Das Buch ist trotz der ernsten Themen Sexuelle Belästigung,
Übergewicht und Stalking, ein Buch für zwischendurch, da die Sprache auch recht
einfach ist. Vor dem lesen hatte ich die Angst, dass ich die Stellen mit dem
Computerspiel nicht richtig verstehe, allerdings werde die Begriffe immer sofort erklärt.
Fazit:
Alles in allem ist „Multiplayer“ ein gutes Buch, dass mich
eher mit den Themen der Geschichte, als mit der Spannung überzeugen konnte. Es
ist ein gutes Buch, allerdings in meinen Augen kein must read.

 

Mein Dank geht an:
 
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1 thought on “Rezension: Jannis Becker – Multiplayer”

  1. Ave,
    schade, bei dem Titel hätte ich von der Geschichte eher ein Buch, das in Richtung Erebos geht, erwartet. Aber wenn es wirklich die von dir beschriebenen Themen behandelt, dann muss ich es mir wohl nicht "antun", zumal ich zu jammernde Protagonisten nicht leiden kann. Danke für diese "Warnung", dass das Buch wohl eher nichts für mich ist. 😉

    Mit freundlichen Grüßen,
    Seitenfetzer

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