Rezension: Jandy Nelson – Ich gebe dir die Sonne

Jandy Nelson – Ich gebe dir die Sonne


Verlag: cbt
Seitenzahl: 480
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3596035687
Preis: 17,99€
Bestellen könnt ihr es hier

Die Autorin:
Jandy Nelson ist wie Noah und Jude in einem abergläubischen Haushalt aufgewachsen. Schon als kleines Mädchen wurde ihr beigebracht, wie man vierblättrige Kleeblätter aufstöbert; sie klopft auf Holz, wirft Salz über die Schulter und trägt Glücksbringer mit sich herum. Ihr Debüt Über mir der Himmel stand auf mehreren Bestenlisten und wurde ein großer internationaler Erfolg. Ihr zweiter Roman Ich gebe dir die Sonne ist New York Times-Bestseller, die Filmrechte sind an Warner Brothers verkauft, er stand ebenfalls auf mehreren Bestenlisten und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Printz Award. Derzeit lebt Jandy Nelson in Kalifornien – nicht weit von den Schauplätzen aus Über mir der Himmel und Ich gebe dir die Sonne -, wo sie sich ganz dem Schreiben widmet.

Inhalt:

Am Anfang sind Jude und ihr Zwillingsbruder Noah unzertrennlich. Noah malt ununterbrochen und verliebt sich Hals über Kopf in den neuen, faszinierenden Jungen von nebenan, während Draufgängerin Jude knallroten Lippenstift entdeckt, in ihrer Freizeit Kopfsprünge von den Klippen macht und für zwei redet. Ein paar Jahre später sprechen die Zwillinge kaum ein Wort miteinander. Etwas ist passiert, das die beiden auf unterschiedliche Art verändert und ihre Welt zerstört hat. Doch dann trifft Jude einen wilden, unwiderstehlichen Jungen und einen geheimnisvollen, charismatischen Künstler …

Meine Meinung:

Ich habe noch nichts von Jandy Nelson gelesen, der Klappentext von “Ich gebe dir die Sonne” hat mich aber sehr angesprochen, sodass ich sehr gespannt auf die Geschichte war.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir etwas schwer, was an dem Schreibstil von Jandy Nelson lag. Sie schreibt sehr bildhaft, fast schon poetisch. Sie verwendet eine Menge Metaphern und das ganze wirkt sehr wortreich. Der Schreibstil ist wirklich besonders und benötigt seine Eingewöhnungszeit. Nachdem ich mich dann daran gewöhnt hatte, konnte ich den Schreibstil genießen und mochte ihn auch sehr gerne.

Geschrieben ist das Buch abwechselnd aus der Sicht von Noah und von Jude. Außerdem spielen diese beiden Sichten noch auf zwei unterschiedlichen Zeitebenen. Noahs Perspektive spielt in der Zeit, als die beiden 13 Jahre alt waren. In den Perspektiven von Jude sind die beiden 16 Jahren alt. Auch hieran musste ich mich erst einmal gewöhnen, aber im Nachhinein finde ich diese Erzählart sehr toll, denn so erfährt man eine ganze Menge.

Die Geschichte ist unglaublich emotional. Es geht um die Beziehung zwischen den Geschwistern, um Liebe, um Trauer und um viele andere Gefühle, die das Leben mit sich bringt.

Die Charaktere in der Geschichte sind sehr gut ausgearbeitet. Gerade Noah mochte ich sehr gerne. Er hat es in seinem Leben nicht einfach, durch seine Homosexualität wird er ständig mit Vorurteilen und auch Mobbing konfrontiert. Wie er mit den Situationen umgegangen ist, fand ich sehr bewundernswert, aber auch nicht unrealistisch. Auch Jude fand ich sehr interessant, wobei ich mit ihr erst richtig warm werden musste.

Fazit:

“Ich gebe dir die Sonne” ist eine Geschichte, die sich von anderen ganz klar abhebt. Sie ist sehr emotional und hat einen sehr besonderen Schreibstil. An diesen musste ich mich erst gewöhnen, war dann aber sehr begeistert von ihm. Das Buch erzählt eine Geschichte aus dem Leben, die wirklich sehr lesenswert ist!

 

 

 

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