Rezension

Rezension: Jack Ketchum – Scar

Jack Ketchum – Scar 

Verlag: Heyne Hardcore
Seitenzahl: 336
Format: Broschiert
ISBN: 978-3453677173
Preis:
14,99€
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Der Autor:
In seinem früheren Leben war Jack Ketchum (geboren 1946) Lehrer, Schauspieler, Holzhändler, Literaturagent und Getränkeverkäufer. Damals hieß er noch Dallas Mayr; Jack Ketchum ist das Pseudonym für sein Leben als Autor. Seit Anfang der 80er-Jahre verfasst er Horrorromane, Schmerz und Gewalt, Spannung und Sex bestimmen ihre Atmosphäre. Seine erste Veröffentlichung – „Beutezeit“ – wurde zunächst als Pornografie hart kritisiert. Jack Ketchum selbst war nicht dieser Meinung, überließ es aber seinen Lesern, sich ein eigenes Urteil zu bilden. Inzwischen zählt man seine Bücher zu den Meisterwerken des Horrorgenres. 

Inhalt:

Mit elf Jahren ist Delia Cross bereits ein gefeierter Fernsehstar – aber nicht glücklich. Ihre Mutter ist von krankhaftem Ehrgeiz getrieben. Ihr Vater dem Alkohol verfallen. Ihr Bruder von Eifersucht zerfressen. Einzig der Familienhund Caity hält immer treu zu ihr. Dann droht ein tragischer Unfall, Delias Karriere für immer zunichtezumachen. Doch sogar ihre Narben werden gegen ihren Willen vermarktet. Bis sie beginnt, sich zu wehren …

Meine Meinung:

Ich mag die Bücher von Jack Ketchum unfassbar gerne und habe mich daher auch sehr auf sein neustes Buch gefreut und hatte auch ein Horrorbuch erwartet, doch das habe ich nicht bekommen.

Das Buch ist nicht in das Horrorgenre einzuordnen, höchstens zu den Thrillern. Die Geschichte ist ein Familiendrama, das sich um Delia dreht. Sie ist ein Fernsehstar und ihre Mutter möchte sie immer höher bringen. Ihr Bruder Robbie ist unglaublich eifersüchtig und dem Vater interessiert nur der Alkohol.

Die Geschichte beschreibt der Konflikt in der Familie, den keiner so wirklich sehen möchte. Für mich waren die Charaktere unglaublich oberflächlich gehalten, sodass ich mit keinem der Charaktere irgendwie mitfühlen konnte. Am meisten konnte ich noch mit Delia harmonisieren, aber auch hier kenne ich mehr von Jack Ketchum.

Die Geschichte plätschert sehr von sich hin. Spannung kommt kaum auf und dadurch konnte mich das Buch auch kaum fesseln.

Der Schreibstil von Jack Ketchum und Lucky McKee hat mir sehr gut gefallen. Er lässt sich sehr gut lesen und ist wirklich sehr Wortgewalt. Erzählt wird die Geschichte in dritten Personen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven, die mich stellenweise sehr überrascht haben.

Fazit:

“Scar” ist eine durchschnittliche Familietragödie, sich gut lesen lässt. Das Buch ist ganz anders als die anderen Bücher von Jack Ketchum. Wenn hier mit den richtigen Erwartungen ran geht, wird man belohnt.


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