Rezension: Irena Brignull – Die Prophezeiung der Hawkweed

Irena Brignull – Die Prophezeiung der Hawkweed

Verlag: Sauerländer
Seitenanzahl: 400
Format: Gebunden
ISBN: 978-3737354240
Preis: 17,99€
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Die Autorin:

Irena Brignull wuchs in den Chiltern Hills im Südosten Englands auf und lebt heute mit ihrer Familie in London. Nach ihrem Studium der englischen Literatur in Oxford schrieb sie Drehbücher für preisgekrönte Kinoerfolge wie ›Shakespeare in Love‹, ›Die Boxtrolle‹ oder ›Der kleine Prinz‹. ›Die Prophezeiung der Hawkweed‹ ist ihr erstes Jugendbuch..

Inhalt:

Ember und Poppy kommen in derselben finsteren Gewitternacht in weit voneinander entfernten Teilen des Landes zur Welt. Durch einen mächtigen Fluch werden sie noch in der Sekunde ihrer Geburt vertauscht. So wächst das Mädchen Ember in einem Clan von Hexen auf. Und Poppy, die Hexe, in einer Kleinstadt in England.
Doch Poppy fliegt von jeder Schule, weil ihr dauernd seltsame Dinge passieren: Wenn sie wütend wird, zerspringen in ihrer Nähe Fensterscheiben oder Dinge fliegen durch den Raum. Ihre Mitschüler halten sie für einen Freak, und Poppys einzige Freunde sind die Katzen. Nur draußen vor der Stadt fühlt sie sich wirklich frei.
Ember hingegen hat keine Ahnung, wie man die Kräfte der Natur heraufbeschwört oder einen Zauber ausspricht, und für das Leben im Wald bei den Frauen des Hexen-Clans ist sie zu zart und verletzlich.

Meine Meinung:

Als ich das Buch in der Vorschau entdeckt habe, wusste ich sofort, dass ich es lesen muss. Die Geschichte hörte sich einfach unfassbar genial an und ich war sehr gespannt darauf, was mich erwarten wird.

Das Buch startet mit einem Prolog, bei dem der Leser schon sehr viel erfährt. Man erfährt mehr über den Fluch und auch von wem der Fluch kommt und warum. Für mich ging dadurch ein großer Teil an Spannung verloren, denn ein raten, wer hinter dem Fluch steckt gab es hier nicht.

Generell war der Spannungsbogen für mich zu flach. Die Geschichte plätscherte häufig nur vor sich hin und es geschah nicht wirklich viel, außer das Ember und Poppy sich kennen lernen und sich anfreunden. Ich hatte mir hier einfach mehr Wendungen und Überraschungen gewünscht.

Mit den beiden Protagonistinnen Ember und Poppy konnte ich mich nicht wirklich anfreunden. Beide waren für mich viel zu flach und zu naiv. Was mit beiden geschieht, war mir ziemlich egal und das ist ein sehr schlechtes Zeichen. Im Laufe der Geschichte entwickeln sich beide zwar weiter, aber leider auch nicht so, dass ich sie mehr mochte.

Die Idee, die Irena Brignull hatte finde ich großartig! Man hätte unglaublich viel daraus machen können und eine Menge rausholen können. Das Potential war auf jeden Fall da.

Fazit:

“Die Prophezeiung der Hawkweed” von Irena Brignull begeistert durch eine tolle Idee. Leider ist bei der Umsetzung aber noch viel Luft nach oben. Es konnte mich nicht richtig packen und auch die Charaktere waren mir zu flach. Mehr als gute Unterhaltung war es leider nicht.

 

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