Rezension: Hugh Howey – Silo

Hugh Howey – Silo

Autor: Hugh Howey
Titel: Silo
Verlag: Piper
Seitenanzahl: 532
Format: Broschiert
ISBN: 978-3492055857
Preis: 19,99€
Bestellen könnt ihr es hier

Autor:
Hugh Howey, Jahrgang 1975, verdiente sein Geld als Skipper, Bootsbauer, Dachdecker und Buchhändler, bevor er als Romanautor erfolgreich wurde. Mit seinem großen Endzeitthriller SILO, der als Erzählung angelegt war und so überwältigend viele Leser fand, dass schließlich ein Roman daraus wurde, gelang ihm der internationale Durchbruch. Hugh Howey lebt mit seiner Frau in Jupiter, Florida.

Inhalt:
Seit Generationen leben die Menschen unter der Erde.
Was aber, wenn die Verwüstung der Erde eine große Lüge ist?
Was, wenn das Leben im Silo nicht das ist, was zu sein scheint?
Was, wenn der Blick nach draußen nicht durch eine Scheibe, sondern auf einen Bildschirm fällt?
Dann wird Neugier lebensgefährlich. Selbst für Juliette Nichols, die für die Sicherheit im Silo verantwortlich ist.
 

Cover:
Ich muss gestehen, dass ich das Cover am Anfang echt schrecklich fand. Als ich es mir dann aber genauer angeguckt habe, fand ich es echt ganz gut. Denn die Kreise auf dem Cover ist eine unendlich lange Treppe. Man erkennt nur das Geländer. Aber ich muss wirklich sagen, nachdem ich das Buch gelesen habe, dass es wirklich sehr gut zur Geschichte passt. Denn diese Treppen spielen eine größere Rolle in der Geschichte.

Meine Meinung:
Anfangs hatte ich wirklich so meine Probleme mit diesem Buch, denn ich kam nicht in die Geschichte rein. Ich musste mich erst einmal an den Schreibstil gewöhnen, der doch sehr einfach war. Auch war es am Anfang so, dass die Charaktere sehr flach beschrieben wurden und es kam einfach keine Spannung auf.
Im Original sind es 5 Ebooks, die vom Piperverlag zusammen gefasst wurden und als ein Buch erschienen sind. Hätte ich wahrscheinlich die ersten beiden Ebooks gelesen, dann hätte ich die anderen Ebooks definitiv nicht gelesen. Jetzt hatte ich aber das Buch, daher dachte ich mir, ich lese mal weiter und schaue, wie es noch so wird und ich bin froh, dass ich weiter gelesen habe!
Nach einer Zeit nahm die Geschichte immer mehr fahrt auf und es wurde immer spannender. Ich fand es wirklich schade, dass das nicht von Anfang an so war. Denn die Idee der Geschichte fand ich wirklich sehr gut.
Wie schon gesagt, waren am Anfang die Charaktere sehr flach beschrieben, doch mit der Zeit hat Hugh Howey es geschafft, dass man die “gute” der Geschichte sehr mochte und das man den “bösen” total unsympathisch fand. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal einen “bösen” so wenig leiden konnte, wie hier in diesem Buch.
Alles in allem würde ich sagen, dass das Buch für jeden etwas ist, der den ersten und/oder zweiten Teil als Ebook gelesen hat und dem diese Teile schon gefallen hat. Denn danach wird es (noch) besser! Außerdem ist das Buch für jeden etwas, der nichts dagegen hat, wenn die Geschichte anfangs erst einmal so dahin plätschert und erst später wirklich fahrt aufnimmt.
Da mich das Ende doch noch begeistern konnte, bekommt das Buch:

 

 

 

1 thought on “Rezension: Hugh Howey – Silo”

  1. Ich bin nun jemand der wirklich selten Bücher liest (zwei pro Jahr)
    Doch dieses Buch, was ich mir einfach auf verdacht gekauft hab, hat mich so dermaßen gefesselt, dass ich zwei Tage nur gelesen hab. Als ich fertig war war ich selber erstaunt wie ich so viel lesen kann, doch das Buch war so dermaßen spannend, dass ich nicht aufhören konnte zu lesen.
    Ich habe zur selben Zeit noch "Der Planetenwanderer" vom selben Autor wie "Game of Thrones" und "Inferno" von Dan Brown gelesen, doch keines der Bücher war nach meinem Empfinden so spannend wie Silo; kein Buch überhaupt. Was mir allerdings etwas gefehlt hat war eine detailliertere Beschreibung des Silos. Hugh Howey beschreibt nur die Personen und wie sie sich bewegen aber einen wirklich detaillierten Einblick in die Welt des Silos gewährt er nicht.

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