Rezension

Rezension: Holly Black – Der Prinz der Elfen

Holly Black – Der Prinz der Elfen

Verlag: cbt
Seitenzahl: 416
Format: Gebunden
ISBN: 978-3570164099
Preis:
16,99€
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Die Autorin:
Holly Black lebt mit ihrer Familie und vielen Tieren in New Jersey. Seit sie 2002 den Roman »Elfentochter« veröffentlichte, der von der American Library Association als »Best Book for Young Adults« ausgezeichnet wurde, lebt sie als freischaffende Autorin. Zusammen mit dem Illustrator Tony DiTerlizzi ersann und schrieb sie die Bestseller-Kinderbuchreihe »Die Spiderwick-Geheimnisse«. Holly Black schlägt die internationale Presse und ein riesiges Fanpublikum mit jedem neuen Roman in ihren Bann.

Inhalt:

Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen …

Meine Meinung:

Sowohl die Spiderwick Geheimnisse, als auch die Magisterium Bücher von Holly Black haben mir unglaublich gut gefallen, sodass ich auch unbedingt ihr neustes Buch lesen musste.

Den Einstieg in die Geschichte fand ich sehr verwirrend. Man wird direkt nach Fairfold geworfen und erfährt von den Partys, die die Jugendlichen rund um den Sag des Prinzen feiern. Die Autorin schreibt immer wieder in der Gegenwart und in der Vergangenheit und vor allem zu Beginn hat mich dies sehr verwirrt, da ich nicht wirklich mitgekommen bin.

Dieses Problem zog sich auch weiter durch die Geschichte, auch wenn ich mit der Zeit besser unterscheiden konnte, was Gegenwart und was Vergangenheit ist, fehlte mir dennoch der rote Faden.

Der Schreibstil von Holly Black hat mir insgesamt gut gefallen. Sie schreibt einfach, aber auch sehr mystisch. Ihr Stil hebt sich sehr von anderen ab, ließ sich aber sehr gut lesen und hat wirklich Spaß gemacht.

Die Charaktere Hazel und Ben waren sehr besonders. Hazel ist sehr stark, aber auch sehr undurchsichtig. Ich wusste oft nicht, wie sie handeln wird, was sie von anderen auf jeden Fall abgehoben hat. Dadurch kam ich zwar nicht wirklich an sie heran, sympathisch fand ich sie aber dennoch.
Ben ist der schwule Bruder von Hazel ist eher zurückhaltend und träumt davon, den richtigen fürs Leben zu finden. Er bleibt in der Geschichte eher im Hintergrund, dennoch mochte ich ihn sehr gerne.

Die Grundidee, die Holly Black hier hatte, hat mir unglaublich gut gefallen. Die Art von Elfen, die es hier gibt, fand ich sehr interessant und kannte ich so auch noch nicht.

Fazit:

“Der Prinz der Elfen” von Holly Black ist für mich ein durchschnittliches Buch. Die Idee ist super und auch der Schreibstil ist toll. Leider fand ich vieles verwirrend und mir fehlte der rote Faden. Dadurch blieb auch die Spannung etwas auf der Strecke. Fans von Holly Black sollten sich das Buch aber auf jeden Fall anschauen.

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