Rezension: Hilary Freeman – Mein schönes falsches Leben

Hilary Freeman – Mein schönes falsches Leben


Verlag: Loewe
Seitenanzahl: 336
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3785584484
Preis: 14,95€
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Die Autorin:
Hilary Freeman ist freie Journalistin und Autorin von Jugendbüchern. Sie hat bereits für die Zeitung, verschiedene Magazine und Webseiten sowie für das Fernsehen und Radio gearbeitet. Zu ihren Leidenschaften gehören Karaokesingen und Vorsichhinkritzeln. Zurzeit lebt sie mit ihrem Partner im Norden von London.

Inhalt:

Als Ella eines Morgens aufwacht, hat sich auf einmal alles verändert: Ihre Haare sind über Nacht mehrere Zentimeter gewachsen, sie ist plötzlich eine Einser-Schülerin und ihre Eltern haben sich doch nicht getrennt. Was zunächst gar nicht so schlecht klingt, entwickelt sich zu einem wahren Albtraum. Denn ihr Freund weiß nicht mehr, dass sie schon seit Jahren zusammen sind, und ihre beste Freundin erkennt sie nicht wieder! Verzweifelt versucht Ella herauszufinden, was mit ihr geschehen ist. Eins ist klar: Sie will in ihr altes Leben zurück – koste es, was es wolle.

Meine Meinung:

Ich habe das Buch in der Vorschau entdeckt und musste es sofort haben. Ich mag Geschichten rund um Paralleluniversen unglaublich gerne und war daher sehr gespannt, was mich hier erwarten wird.

Ich finde das Cover unglaublich schön. Ich mag die Farben sehr gerne und die Skyline von London dazu, finde ich auch sehr passend und stimmig. Auf jeden Fall ein Hingucker im Regal.

Die Geschichte beginnt damit, dass Ella in einem Bett aufwacht und feststellen muss, dass das nicht das Bett ist, in dem sie eingeschlafen ist, ihre Eltern doch noch zusammen sind, ihre eigentlichen Freunde sie nicht kennen und andere gibt, die meinen ihre Freunde zu sein.

Das Ganze ist zu Beginn erst einmal ziemlich verwirrend und man fragt sich die ganze Zeit, was überhaupt passiert ist und wie Ella dort hin gekommen ist. Ella ist eine unglaublich interessante Protagonistin, die sehr authentisch reagiert hat. Ich konnte ihre Handlungen unglaublich gut nachvollziehen und mich in sie hineinversetzen. Sie wird im Laufe der Geschichte stärker und akzeptiert, gibt aber nicht auf.
Die Nebencharaktere blieben eher flach, was aber an der  Art der Geschichte geschuldet ist und mich daher nicht gestört hat.

Der Schreibstil von Hilary Freeman hat mir richtig gut gefallen. Sie schreibt sehr flüssig und einladend. Sie beschreibt die wichtigsten Dinge, aber nicht zu detailliert.

Die Spannung in dem Buch war großartig. Ich wollte unbedingt wissen, wie es mit Ella weiter geht und was hinter der ganzen Sache steckt. Immer wieder tauchten neue Fragen auf und ich musste einfach wissen, wie es ausgeht.

Das Ende des Buches ist unglaublich genial und auch sehr mutig von der Autorin, dass sie sich für so ein Ende entschieden hat. Ich fand das großartig und sehr erfrischend.

Fazit:

“Mein schönes falsches Leben” konnte mich auf ganzer Linie überzeugen. Die Autorin hat aus der Thematik etwas sehr geniales gemacht und alle, die Lust haben auf ein besonderes Ende sollten sich diese Geschichte definitiv anschauen.  Für mich ein absolutes MUST READ!

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