Rezension: Harriet Reuter Hapgood – Ein bisschen wie Unendlichkeit

Harriet Reuter Hapgood – Ein bisschen wie Unendlichkeit

Verlag: KJB
Seitenzahl: 384
Format: Gebunden
ISBN: 978-3737340335
Preis: 16,99€
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Die Autorin:

Harriet Reuter Hapgood lebt in Brighton, England. Als Modejournalistin schrieb sie unter anderem für die Zeitschriften »InStyle« und »MarieClaire«. Ihr Großvater war ein deutscher Mathematiker und hat sie zu diesem Roman inspiriert. ›Ein bisschen wie Unendlichkeit‹ ist ihr Debüt.

Inhalt:

Als die Ferien anfangen, möchte Gottie eigentlich nur unter dem Apfelbaum liegen, in die Sterne schauen und über das Universum nachdenken. Sie kennt jede Theorie zu Raum und Zeit und kann alles mit einer Formel erklären.
Außer, warum ihr bester Freund Thomas, der vor einigen Jahren weg­gezogen war, plötzlich wieder auftaucht. Warum niemand ihre Verzweiflung über den Tod ihres Großvaters Grey versteht. Und warum sie in Flashbacks ganze Szenen ihres Lebens erneut durchlebt. Verliert sie den Verstand oder wird sie wirklich in die Vergangenheit versetzt? Und wie kann sie in der Gegenwart bleiben – bei Thomas, dessen Küsse ihr Universum verändern?

Meine Meinung:

Ich habe das Buch in der Vorschau entdeckt und wusste sofort, dass ich es lesen muss. Hauptsächlich war daran Schuld natürlich der Klappentext, der mich sofort angesprochen hat. Ich muss aber auch gestehen, dass ich über das Cover nicht hinweg sehen konnte. Das Cover ist traumhaft schön und einfach ein Hingucker. Hier hat man sich selbst übertroffen.

Voller Hoffnung, dass mich der Klappentext genauso überzeugen kann, habe ich dann zum Buch gegriffen, wurde aber eher leider etwas enttäuscht.

Das Buch startet damit, dass man Gottie erst einmal kennen lernt. Sie ist keine Protagonistin mit der ich mich sofort anfreunden konnte und das wurde leider im Laufe der Geschichte auch nicht besser. Ich konnte mich nur schwer mit ihr identifizieren, da sie für mich in vielen Dingen einfach zu abgedreht war. Ich fand die ganze Thematik mit dem Universum leider viel zu übertrieben und zu aufgesetzt. Ich hatte nicht erwartet, dass es so krass werden würde. Für mich war es einfach zu übertrieben.

Abgesehen von der Universumsache fand ich Gottie aber sehr sympathisch und sehr charakterstark. Die Sache, die mit ihrem Großvater passiert ist, fand ich sehr berührend.

Die Liebesgeschichte mochte ich sehr gerne. Sie wirkte für mich sehr natürlich und nicht zu aufgesetzt. Es gab hier keine großen Überraschungen, aber das brauchte es auch nicht. Das Buch war trotzdem sehr unterhaltsam und hat Spaß gemacht zu lesen.

Der Schreibstil von Harriet Reuter Hapgood hat mir gut gefallen. Sie bringt die Gefühle unglaublich gut rüber und erreicht so den Leser. Leider gab es aber auch Stellen, die ich etwas verwirrend fand. Dies hing vor allem mit der Thematik um das Universum zusammen.

Fazit:

“Ein bisschen wie Unendlichkeit” konnte mich leider nicht so begeistern, wie ich das gehofft hatte. Das Buch hat zwar Spaß gemacht und zu lesen, aber leider war für mich die Sache mit dem Universum und alles was damit zusammen hängt, leider zu viel und zu übertrieben. Wem das aber nicht stört, der sollte sich das Buch definitiv mal anschauen.

 

 

 

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