Rezension: Francesca Haig – Das Feuerzeichen – Rebellion

Francesca Haig – Das Feuerzeichen – Rebellion

Autorin: Francesca Haig
Titel: Das Feuerzeichen – Rebellion
Verlag: Heyne fliegt
Seitenanzahl: 480
Format: Gebunden
ISBN: 978-3453270411
Preis: 16,99€
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Die Autorin:

Francesca Haig wuchs in Tasmanien auf und promovierte in Literaturwissenschaften an der Universität Melbourne. Wenn sie nicht gerade an ihren eigenen Texten arbeitet, unterrichtet sie Kreatives Schreiben an der Universität von Chester. Für ihre Gedichtsammlungen wurde sie bereits mehrfach ausgezeichnet. Mit Das Feuerzeichen legt sie nun ihre erste Romantrilogie vor. Francesca Haig lebt mit ihrer Familie in London.

 

Inhalt:
In der düsteren Welt der Zukunft herrscht eine Zweiklassengesellschaft: Die perfekten Alphas regieren und genießen alle Privililegien, die Omegas – ihre vermeintlich weniger perfekten Zwillinge – werden tagtäglich unterdrückt und gedemütigt. Nachdem die Insel der Omegas zerstört wurde, ist Cass, zusammen mit ihren Freunden Piper und Zoe, auf der Flucht. Irgendwo jenseits des Ozeans, so hoffen sie, gibt es ein Land, in dem das Omega-Brandzeichen auf ihrer Stirn keine Rolle mehr spielt. Doch dazu müssen sie erst einmal an die Küste gelangen, und Cass’ ruchloser Zwillingsbruder Zach ist ihnen dicht auf den Fersen …
Meine Meinung:  
Der erste Teil der Trilogie hat mir richtig gut gefallen. Das Buch war spannend und die Idee grandios. Deswegen
musste ich wissen, wie es weiter geht und habe mich sehr auf das Buch gefreut. Leider war es letztendlich aber eine Enttäuschung.
Das Cover gefällt mir wieder sehr gut. Es ist genauso gestaltet, wie der erste Teil nur dieses Mal in blau.
Im Regal sieht das wirklich toll aus.
Ich hatte große Probleme in die Geschichte hineinzukommen. Der erste Teil lag zwar noch nicht lange zurück,
aber ich hätte mir mehr Rückblicke gewünscht, denn die gibt es hier so gut wie gar nicht.
Der Schreibstil ist sehr ruhig, es kommt wenig Tempo auf. Dennoch lässt er sich flüssig lesen. Geschrieben
ist das Buch wieder aus der Ich-Perspektive von Cass in der Vergangenheitsform.
Cass mochte ich im ersten Teil noch unheimlich gerne. In diesem Teil hat sie mich sehr oft leider nur genervt. Sie
badet sich in Selbstmitleid und war eher die Schwache Protagonistin, als die
Starke im ersten Teil.
Das Buch hat eine ganze große Schwachstelle: die Spannung. Denn die war in der ersten Hälfte des Buches
überhaupt nicht vorhanden und am Ende auch nur mittelmäßig.
Zu Beginn des Buches zog sich die Geschichte unheimlich. Es passiert eigentlich nichts und neue Informationen
bekommt man auch nur sehr wenig. Die Geschichte plätschert nur so vor sich hin und das Lesen macht nur wenig Spaß, sodass ich sehr lange für das Buch gebraucht habe, da ich mich zum Lesen nicht aufraffen konnte.
Ab der Hälfte wurde es dann langsam besser, aber auch nur so, dass man nicht mehr total gelangweilt gelesen hat,
aber die große Spannung kam nicht – sehr schade.
Das Ende macht zwar neugierig auf den dritten Teil, aber ob ich den lese, weiß ich noch nicht.

Fazit:
“Das
Feuerzeichen – Rebellion” von Francesca Haig ist ein sehr schwacher zweiter Teil. Die Geschichte zog sich total, da nicht viel passierte. Der Schreibstil und die Idee sind nach wie vor super, aber das hat es leider auch nicht verbessert.
Meine Rezensionen erscheinen auch bei AmazonWasliestduLovelybooksGoodreads und Buecher.de

6 thoughts on “Rezension: Francesca Haig – Das Feuerzeichen – Rebellion”

  1. Hallo Lena,

    da bin ich wohl einer der wenigen, dem der 2. Teil fast genauso gut gefallen hat, wie der Erste … Ich gebe dir recht, dass die knapp 100 Seiten etwas langatmig sind und das Cass sich in Selbstmitleid "badet" und doch fand ich, dass es sie menschlich erscheinen ließ und nicht DIE STARKE. Ich werde den 3. Teil auf jeden Fall lesen und freue mich drauf 🙂

    Liebe Grüße,
    Uwe

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