Rezension: Edward Lee – Monstersperma

Edward Lee – Monstersperma
Monstersperma

Verlag: Festa Verlag/ Festa Extrem
Seitenanzahl: 208
Format: Taschenbuch
ISBN: –
Preis: 12,99€
Bestellen könnt ihr es hier
Das Buch ist erst ab 18 Jahren!
Die Autorin:

Edward Lee (geboren 1957 in Washington, D. C.). Nach Stationen in der U.S. Army und als Polizist konzentrierte er sich lange Jahre darauf, vom Schreiben leben zu können. Während dieser Zeit arbeitete er als Nachtwächter im Sicherheitsdienst. 1997 konnte er seinen Traum endlich verwirklichen.
Er lebt heute in Florida und hat mehr als 45 Romane geschrieben, darunter den Horrorthriller Header, der 2009 verfilmt wurde. Er gilt als obszöner Provokateur und führender Autor des Extreme Horror.

Festa warnt ausdrücklich: Edward Lees Werke enthalten überzogene Darstellungen von sexueller Gewalt. Wer so etwas nicht mag, sollte die Finger davon lassen. Für Fans dagegen ist Edward Lee ein literarisches Genie. Er schreibt originell, verstörend und gewagt – seine Bücher sind ein echtes, aber schmutziges Erlebnis.

Inhalt:

Ann White steht eine abartige Woche bevor. Nur wenn sie die täglichen Bewährungsproben besteht, wird sie Mitglied der legendären Studentenverbindung Alpha-Haus. Aber dazu muss sie die bizarrsten Sexualpraktiken über sich ergehen lassen und die Späße des perversen Hausdieners überleben … Erst danach offenbart man ihr das okkulte Geheimnis, das sich hinter der Fassade des Colleges verbirgt – und für Ann geht der Schrecken erst los.

Meine Meinung:

Ich muss gestehen, dass ich mich nicht riesig auf den Extremband gefreut habe, weil mich der Titel schon abgeschreckt hat und ich überhaupt keine Ahnung hatte, was ich davon erwarten kann. Da mir Edward Lee in der letzten Zeit aber immer besser gefallen hat, dachte ich, ich wage mal ein Versuch und lasse mich auf die Geschichte ein.

Das Buch ist geschrieben aus der Sicht der Protagonistin Ann White. Sie ist übergewichtig und hat alles andere als gute Noten. Durch den Eintritt in die Studentenverbindung soll sich das ändern, denn die Mädels dort sind schlank und haben super Noten, kurz gesagt sie sind in allem erfolgreich. Um dort aber beitreten zu können, muss sie eine Menge über sich ergehen lassen.

Das Buch ist ein typischer Edward Lee. Es beinhaltet vielen schwarzen Humor und viel Ekel. Der Titel des Buches passt auf jeden Fall wie die Faust aufs Auge, denn Sperma gibt es hier mehr als genug. Das ist auch der Ekelfaktor in dem Buch, denn Blut gibt es so gut wie gar nicht. Lee setzt hier eher auf andere Dinge, die das Buch aber nicht langweilig oder sogar seicht machen.

Die Idee hinter der Geschichte hat mir gut gefallen. Das man erst durch die Hölle gehen muss, um dann alles zu haben, fand ich klasse. Das Buch war auch an keiner Stelle langweilig oder ähnliches. Es hat echt viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen.

Fazit:
“Monstersperma” ist ein klassischer Edward Lee. Er ist eklig und lustig. Ein MUSS für jeden Edward Lee Fan!

 

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