Rezension: Edward Lee – Das Schwein

Edward Lee – Das Schwein

Verlag: Festa Verlag/ Festa Extrem
Seitenanzahl: 384
Format: Taschenbuch
ISBN:
Preis: 12,80€
Bestellen könnt ihr es hier

Das Buch ist erst ab 18 Jahren!

Der Autor:
Der Verlag warnt ausdrücklich: Edward Lee ist der führende Autor des Extreme Horror. Seine Werke enthalten überzogene Darstellungen von sexueller Gewalt. Wer so etwas nicht mag, sollte die Finger davon lassen. Für Fans dagegen ist Edward Lee ein literarisches Genie. Er schreibt originell, verstörend und gewagt – seine Bücher sind ein echtes, aber schmutziges Erlebnis.

Inhalt:
Man nehme:
– einen skrupellosen Pornoproduzenten
– ein auf Perversitäten spezialisiertes Studio mitten in der Einöde
– zwei abgefuckte, drogenabhängige Prostituierte
– dumme, aber liebenswerte Hinterwäldler
– einen naiven Filmstudenten aus der Großstadt
– eine sexsüchtige Sektenbraut
– einen allzeit willigen Schäferhund
– ein Hausschwein mit besonderen Talenten

Meine Meinung:

Ich muss gestehen, dass mich das Buch gar nicht so sehr angesprochen, dennoch war ich auch neugierig was sich hinter der Geschichte verbirgt und wie mir der erste Festa Extrem Band der Reihe gefallen wird. Das Buch ist wieder nichts für schwache Nerven und Mägen!

Die ersten 20 Seiten haben mir nicht so gut gefallen. Ich kam überhaupt nicht in die Geschichte rein und kam auch mit dem Schreibstil des Autors nicht ganz zurecht. Doch als ich mich dann erst einmal an alles gewöhnt hatte, konnte ich das Buch in einem Rutsch lesen.

Das Buch ist wieder voller Brutalität, Sex und Gewalt. Es ist definitiv nichts für schwache Nerven und Mägen, denn hier fließt viel Blut und es gibt einige Szenen, die unter die Haut gehen. Für mich persönlich war dies aber noch in einem guten Rahmen und nicht zu krass.

Was aber auch daran lag, dass mir die Charaktere im Prinzip egal waren. Für mich waren sie viel zu klischeehaft und stumpf dargestellt. Das hat dafür gesorgt, dass es mir relativ egal war, was mit ihnen passiert. Hier hätte ich mir weniger Klischees gewünscht.

Am Ende gab es eine Wendung, mit der ich nicht gerechnet habe und die mir gut gefallen hat.

Fazit:
“Das Schwein” ist ein kein schlechter Extremband, richtig überzeugen konnte das Buch mich aber nicht. Die Charaktere waren mir einfach zu flach und somit war mir relativ egal, was mit ihnen passiert. Fans von Edward Lee wird dieses Buch aber bestimmt gefallen. Für mich ein typisches Buch, dass man lesen kann, aber nicht muss.

1 thought on “Rezension: Edward Lee – Das Schwein”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.