Rezension: Daniela Ohms – Winterhonig

Daniela Ohms – Winterhonig

Autorin: Daniela Ohms
Titel: Winterhonig
Verlag: Knaur
Seitenanzahl: 592
Format: Gebunden
ISBN: 978-3426653975
Preis: 19,99€
Bestellen könnt ihr es hier

Die Autorin:

Daniela Ohms, geboren 1978, studierte Literaturwissenschaften mit den Nebenfächern Psychologie und Geschichte. Für ihren Roman „Winterhonig” hat Ohms sich durch die Erinnerungen ihrer Großmutter, Jahrgang 1924, inspirieren lassen, die im Paderborner Land als jüngstes Kind einer elfköpfigen Bauernfamilie aufwuchs und in ihrer Jugend die Wirren und Nöte des Zweiten Weltkrieges erlebte.
Daniela Ohms ist neben dem Schreiben in einer Literaturagentur tätig und wohnt mit ihrer Familie in Berlin. Cäcilia Oele (geb. Aring), ihre Oma, ist inzwischen 92 und lebt in Rheda-Wiedenbrück. Dort hat sie im Jahr 2006 einen Schreibwettbewerb der Lokalzeitung “Die Glocke” gewonnen.

Inhalt:
“Winterhonig” erzählt von einer lebensgefährlichen Liebe in einer archaischen, grausamen Welt, die noch gar nicht so lang Geschichte ist. Inspiriert von den Erlebnissen ihrer eigenen Großmutter, lässt uns Daniela Ohms die Zeit des Zweiten Weltkriegs aus Sicht der Landbevölkerung erleben: Das harte, entbehrungsreiche Leben, das Mathilda als zehntes Kind eines Bauern führt; die Anstrengungen, die der junge Karl unternimmt, um seine Abstammung vor den Nazis geheim zu halten; die Liebe der beiden, die nicht sein darf, bringt sie Mathilda doch in große Gefahr; die Schrecken des Krieges, der drohende Tod durch Bomben oder Verrat. Und über allem die Hoffnung.
Meine Meinung:  
Das Buch kam überraschend bei mir an und ich war anfangs wirklich sehr skeptisch was mich erwartet. Als ich dann aber gesehen habe, dass die Geschichte bei mir in der Gegend spielt, war meine Neugier geweckt.
Der Schreibstil der Autorin lässt sich flüssig lesen und passt gut zu der Zeit, in der das Buch spielt. Dennoch lässt es sich gut lesen, sodass man schnell durch das dicke Buch kommt.
Das Buch spielt um den zweiten Weltkrieg. Eine Zeit, die man in der Schule sehr oft durchgekaut hat und über die man verhältnismäßig viel weiß. Dennoch hat mich die Autorin hier nochmal mehr berührt und geschockt als ich dachte. Man hier nicht den politischen Blickwinkel, sondern den der Bürger und dies war zum einen schockierend und zum anderen unheimlich interessant.
Man merkt an der Geschichte total, wie viel die Autorin recherchiert hat. Ich finde das auch immer sehr wichtig, aber hier hat die Autorin sich echt selbst übertroffen. Dennoch hatte ich an keiner Stelle das Gefühl, mit Informationen bombardiert zu werden.
Die Autorin hat mich mit der Geschichte total berührt. Sie entwickelt einen gewissen Sog, sodass es schwer ist das Buch aus der Hand zu legen.
Die Charaktere der Geschichte sind sehr unterschiedlich und haben viel Tiefe. Der ein oder andere macht eine erstaunliche Entwicklung und wird stärker.
Fazit:

 

„Winterhonig“ ist eine Geschichte, die um den zweiten Weltkrieg spielt. Die Geschichte ist sehr berührend und gut recherchiert und hat tolle Charaktere. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Dennoch fehlte mir das gewisse Etwas für 5 Sterne, sodass es sehr gute 4 Sterne bekommt.

 

Meine Rezensionen erscheinen auch bei AmazonWasliestduLovelybooksGoodreads und Buecher.de

 

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Rezension abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.