Rezension: Clémentine Beauvais – Dreckstück

Hallo alle zusammen!

Clémentine Beauvais – Dreckstück

(Quelle: Carlsen)

Autor: Clémentine Beauvais
Titel:  Dreckstück
Verlag: Carlsen
Seitenanzahl: 96
ISBN: 978-3-551-58337-6
Preis: 11,99€
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Die Autorin:

 Clémentine Beauvais wurde 1989 in Paris geboren. Sie hat in Cambridge über Kinderliteratur promoviert, wo sie auch heute noch lebt. Sie schreibt Kinder- und Jugendbücher auf Französisch und Englisch.


Inhalt: 
Dieser beklemmende, kammerspielartige Roman lässt niemanden unberührt: David, ein Junge aus gutem Hause, und seine Clique schwänzen wieder einmal die Schule, als ihnen ein kleines schwarzes Mädchen über den Weg läuft, das offenbar Läuse hat. Einfach so, aus einer Laune heraus, nehmen sie sie mit, um sie in der Wohnung eines der verwöhnten Jugendlichen zu entlausen. Doch dann läuft die Situation immer mehr aus dem Ruder. Der ganze Überdruss, die Arroganz und der aufgestaute Hass der Jugendlichen entlädt sich nun an diesem kleinen Mädchen – und niemand hat den Mut, das grausame Spiel zu beenden …

(Quelle: Carlsen)


Meine Meinung:
Aufmerksam bin ich auf dieses Buch durch eine YouTuberin, die es in einem Video vorgestellt hat, daraufhin habe ich mir den Klappentext angeschaut und wusste, dass ich es lesen muss. 

Das Cover finde ich sehr passend zum Buch. Es zeigt schwarze Haare und in diesen Haaren steckt das Wort “Dreckstück” geschrieben. Durch das schwarz weiße vermittelt es auf jeden Fall die richtige Stimmung. Denn die ist eher düster. 
Die Clique um David gehört auf jeden Fall zu Leuten, die ich von Anfang an unsympatisch finde. Sie sind schulschwänzer und behandeln andere Menschen schlecht, dies war mir ab der erste Seite klar und natürlich wird der Eindruck nicht weniger. Man stellt außerdem schnell fest, wie die Rangordnung dort ist. An sich bleiben alle Charaktere aber sehr flach, was bei der Seitenzahl auch nicht verwunderlich ist.
David hätte ich aber das ein oder mal sehr gerne durch geschüttelt. Er ist der, den ich noch am sympatischsten fand, aber wirklich Sympathie ist auch bei ihm nicht rüber gekommen. 
Obwohl ich wirklich geschockt war, von dem was die Jugendlichen mit dem kleinen Mädchen gemacht haben, hatte ich es noch krasser erwartet. In dem Buch wird mal wieder deutlich wie bescheuert Rassismus ist. 
Die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive von David geschrieben. 
Die Geschichte lässt einen viel Platz zum nachdenken. Da das Buch so kurz ist, bekommt man wenig Informationen, auch wird nicht alles erzählt, was mit dem Mädchen passiert. Ich könnte mir dieses Buch wirklich gut als Schullektüre vorstellen.

Fazit:
“Dreckstück” ist eine Geschichte, die wirklich schockierend ist, auch wenn sie nicht so schockierend ist, wie ich es erwartet habe. Sie lässt einen viel Platz zum selber nachdenken. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen.

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