Rezension: Charlie Jane Anders – Alle Vögel unter dem Himmel

Charlie Jane Anders – Alle Vögel unter dem Himmel


Verlag: Fischer Tor
Seitenanzahl: 416
Format: Broschiert
ISBN: 978-3596036967
Preis: 14,99€
Bestellen könnt ihr es hier

Die Autorin:

Charlie Jane Anders ist eine US-amerikanische Bloggerin, Autorin und Redakteurin für das Internet-Magazin io9. Für ihre Kurzgeschichte ›Six Months, Three Days‹ wurde sie mit dem Hugo-Award ausgezeichnet. ›Alle Vögel unter dem Himmel‹ ist ihr erster Roman.

Inhalt:

›Alle Vögel unter dem Himmel‹ von Charlie Jane Anders ist vieles: ein magischer Science-Fiction-Roman, eine unvergessliche Liebesgeschichte zwischen einer Hexe und einem Nerd – und eine feinsinnige Bestandsaufnahme des modernen Lebens.
Patricia Delfine merkt früh, dass sie eine Hexe ist. Schließlich kann sie mit den Vögeln sprechen – oder konnte es früher zumindest einmal (an jenem warmen Sommertag). Laurence Armstead ist ein Nerd: Schon als Highschool-Schüler erfindet er in seinem Kinderzimmer eine Zeitmaschine, die es ihm erlaubt, zwei Sekunden in die Zukunft zu reisen. Obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten, werden sie schnell Freunde.
Gegen Ende der Schulzeit verlieren sie sich aus den Augen, nur um sich einige Jahre später in San Francisco wiederzutreffen: Doch der Zeitpunkt ist denkbar ungünstig: Die Welt wird gerade von einer ökologischen Katastrophe heimgesucht: Ganze Regionen versinken im Meer, Flüchtlingsströme durchziehen die Welt. Wissenschaftler wie Hexen suchen nach einem Ausweg, können sich jedoch nicht einigen. Laurence und Patricia finden sich auf unterschiedlichen Seiten der Auseinandersetzung wieder und müssen sich fragen: Wem können wir trauen, wenn die Welt aus den Fugen gerät, dem Verstand oder dem Gefühl?

Meine Meinung:

Ich habe das Buch in der Vorschau entdeckt und es hat mich sofort angesprochen. Die Geschichte klingt sehr speziell, aber somit auch nach etwas anderem und neuen.

Zu Beginn der Geschichte lernen wir Patricia und Laurence als Kinder kenne. Man merkt schnell, dass sie außergewöhnliche Charaktere sind. Ich mochte diesen Teil am liebsten in der Geschichte, denn hier bekommt man den besten Einblick, was die Charaktere angeht.

Die Geschichte macht mehrere Zeitsprünge und wir sind dann beim Wiedersehen von Patricia und Laurence mit dabei. Patricia ist eine Hexe und Laurence ein Nerd und alleine diese Kombination fand ich großartig und einzigartig.

Im Laufe der Geschichte sind mir die Charaktere immer mehr ans Herz gewachsen. Obwohl sie so speziell sind, hat die Autorin es dennoch geschafft, dass ich sie unglaublich sympathisch fand, eben auf ihre ganz eigene Art.

Die Welt, die Charlie Jane Anders hier erschaffen hat, hat mir sehr gut gefallen. Sie spielt in der Zukunft, wann genau lässt sich nicht sagen. Diese Zukunftswelt habe ich wo anders noch nicht gesehen und die Elemente, die sie hier vermischt haben mir gut gefallen. Man findet hier einen Mix aus ganz verschiedenen Genres. Hier ist der Autorin etwas wirklich tolles gelungen.

Die Spannung ist für mich hier der größte Kritikpunkt. Es kam nämlich nur sehr schwer welche auf. Oftmals plätscherte die Geschichte eher so vor sich hin und Spannung kam keine auf. Dies sorgte leider auch für langatmige Szenen, die es schwer gemacht haben, das Buch in einem Rutsch zu lesen.

Fazit:

“Alle Vögel unter dem Himmel” ist ein sehr spezielles und einzigartiges Buch, das man mögen muss. Die Idee und die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Lediglich mit der Spannung hatte ich meine Probleme.

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