Rezension: Bryan Smith – Verkommen

Bryan Smith – Verkommen


Verlag: Festa Verlag | Horror & Thriller
Seitenzahl: 384
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3865521408
Preis:
13,95€
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Der Autor:

Bryan Smith lebt in Murfreesboro, Tennesee/USA. Er schreibt mit einer explosiven Kraft. In Rekordzeit hat er sich an die Seite von Richard Laymon, Edward Lee und Jack Ketchum gekämpft, in die Riege der Kultautoren brutaler Thriller.

Inhalt:

Jessica möchte einen günstigen Gebrauchtwagen kaufen. Als sie mit dem Besitzer alleine in dessen Wohnung ist, fällt er über sie her und vergewaltigt sie.Jessica will nur eines: Rache. Deshalb entführt sie den Mistkerl in die einsame Wildnis. Sie will ihn erschießen, er soll sterben …

Aber die beiden befinden sich an einem bösen Ort. Die inzüchtigen Einwohner des Städtchens Hopkins Bend hüten seit Generationen ein grauenvolles Geheimnis und Jessica kommt ihnen für ihre perversen Spiele gerade recht …

Meine Meinung:

Nachdem mir „Verrottet“ von Bryan Smith so gut gefallen hat, musste ich unbedingt noch mehr von ihm lesen und habe zu „Verkommen“, der Auftakt einer Dilogie, gegriffen.

Das Buch hat grob gesagt drei Handlungsstränge. Zum einen den von Jessica. Sie wurde vergewaltigt und möchte sich dafür rächen. Doch dazu kommt sie nicht, denn sie trifft sehr schnell auf die Hinterwäldler.

Der zweite Handlungsstrang dreht sich um Pete und Megan. Sie sind glücklich und unterwegs zu einem Musikfestival, bis sie dann eine Pause machen, die für beide Folgen hat.

Im dritten Handlungsstrang begleiten wir Abby. Sie ist eine von den ‚Bösen‘. Ihre Perspektive fand ich unglaublich interessant, weil sie so unglaublich unvorhersehbar war und ich überhaupt nicht ahnen konnte, was mit Abby passiert.

Es war relativ schwierig eine Verbindung zu den Charakteren aufzubauen, da man sie alle nur sehr oberflächlich kennen gelernt hat und ihr Handeln stellenweise ziemlich extrem ist. Ich habe mich dann immer wieder gefragt: „Was würde ich machen? Wie würde ich reagieren?“.

Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite unfassbar spannend. Es gibt kaum Stellen, die weniger spannend sind. Ich fand es echt grandios, wie der Autor das hier geschafft hat.

Die Idee hinter der Geschichte ist keine neue, dennoch fand ich es nicht vorhersehbar, einfach weil so viel passierte und es so viele überraschende Wendungen gab.

Der Schreibstil lässt sich sehr gut lesen, er ist einfach gehalten, lässt sich aber sehr gut lesen. Der Autor schreibt für mein Empfinden sehr stumpf was brutale Szenen angeht. Denn diese gibt es hier natürlich auch. Für mich war es aber noch Verhältnismäßig wenig.

Fazit:

„Verkommen“ von Bryan Smith konnte mich vor allem durch seine Spannung überzeugen. Das Buch ist ein wahrer Pagetuner und gerade zum Ende hin, konnte ich überhaupt nicht aufhören zu lesen. Eine ganz klare Leseempfehlung für alle Fans des Horrors, die es gerne spannend mögen.

 

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