Rezension: Brian Keene – Leichenfresser

Brian Keene – Leichenfresser


Verlag: Festa – Horror &  Thriller
Seitenzahl: 384
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3865522078
Preis:
13,95€
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Der Autor:

Brian Keene, geboren 1967, hat bereits zahlreiche Horrorromane veröffentlicht und dafür zweimal den begehrten Bram Stoker Award gewonnen. Zurzeit sind zwei Verfilmungen seiner Romane in Arbeit. Er lebt in Pennsylvania

Inhalt:
Etwas lebt auf dem Friedhof und kriecht nachts aus der Erde. Etwas, das nach Leichen sucht und sie frisst …

Sommer 1984. Timmy und seine Freunde freuen sich auf die Schulferien. Aber statt Sonne und Comics erwartet sie der tödliche Kampf mit einer grauenhaften Kreatur.

Der Ghoul hat ihr Blut gerochen und ist auf der Jagd nach den Kindern. Und niemand hilft ihnen, weil niemand glauben kann, dass ein solches Wesen überhaupt existiert.

Meine Meinung:

Mir wurde das Buch empfohlen, daher habe ich mich natürlich sehr auf die Geschichte gefreut und auf das was mich erwartet.

Wenn man das Buch anfängt zu lesen, wird schnell klar, dass es um viel mehr geht, als der Klappentext verrät. Natürlich ist der Ghoul ein wichtiger Teil für die Horrorgeschichte, aber noch mehr schocken konnte mich die Geschichte der Jungen. Brian Keene beschäftigt sich hier viel mit sozialen Problem und das waren auch die Stellen, die mich geschockt haben.

Der Teil um den Ghoul war zwar spannend, konnte mich aber nicht wirklich schocken oder gruseln. Schocken konnte mich viel mehr die Konflikte innerhalb der Familien. Die drei Jungs wachsen in sehr schwierigen Familien und haben es alles andere als leicht. Die Konflikte sind hier sehr unterschiedlich, berühren aber alle.

Allgemein schafft es Brian Keene den Leser zu fesseln und ihn zu berühren. Die Geschichte der drei Jungen geht einen sehr nah, vor allem da er diese sehr gut dargestellt hat. Ich konnte mich in Timmy, Dough und Barry gut hineinversetzen. Obwohl die drei erwachsener gehandelt haben, als man das mit 12 Jahren vielleicht tun würde.

Die Geschichte ist nicht total actiongeladen, aber das braucht sie auch nicht. Denn die unterschwellige Spannung sorgt dafür, dass man es nicht mehr aus der Hand legen möchte.

Das Ende hat mir nicht so gut gefallen. Hier hätte ich mir etwas anderes gewünscht, aber das ist geschmackssache.

Fazit:

“Leichenfresser” ist ein Horrorroman, der ohne viel Blut auskommt. Die Geschichte beschäftigt sich mit so viel mehr, als man zu erst denkt. Ein grandios Buch, dass spannend ist und berührt! Ein Muss für jeden Horrorfan!


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