Rezension: Ben Brooks – Lolito

Hallo alle zusammen!
 Ben Brooks – Lolito

(Quelle: Atrium Verlag)

Autor: Ben Brooks
Titel: Lolito
Verlag: Atrium
Seitenanzahl: 272
Format: Gebunden
ISBN: 978-3-85535-055-1
Preis: 18,00€
Bestellen könnt ihr es hier
Der Autor:
Ben Brooks, 1992 in Gloucester geboren, ist Autor von sechs Büchern; auf Deutsch erschien bisher sein Roman Nachts werden wir erwachsen(2012). Ben Brooks stand auf der Longlist des Dylan-Thomas-Preises und war für den Pushcart Preis nominiert. 2014 erhielt er den Jerwood Fiction Uncovered Prize, 2015 den Somerset Maugham Award. Er lebt in Berlin.

Inhalt:Der 15-jährige Etgar ist mit seinem Hund Amundsen allein zu Haus. Als er über Facebook herausfindet, dass seine Freundin ihn betrogen hat, bricht es ihm das Herz. Im Internet begibt er sich auf eine Reise durch immer zweifelhaftere Chatrooms und Single-Börsen. Dort trifft er auf Macy, der er sich am Bildschirm als jungdynamischer Hypothekenmakler vorstellt. Hals über Kopf stürzen sich die beiden in eine Cyber-Affäre, und bald taumelt Etgar zwischen nackter Panik und der aufregenden Erkenntnis,
dass im Internet einfach alles möglich ist. Aber dann will Macy Etgar nicht mehr nur im Internet treffen. Mit schlotternden Knien, schweißnassen Händen und Omas Erbe auf dem Konto checkt Etgar in einem Hotel ein. In der Lobby tritt ihm Macy entgegen, sie ist schön, sie ist sexy – und sie entpuppt sich als 46-jährige Schulleiterin.

(Quelle: Atrium Verlag)
Meine Meinung:
Ich war sehr neugierig auf das Buch, da der Autor Ben Brooks nur 2 Jahre älter ist als ich. 
Das Buch fällt durch natürlich durch sein Cover sofort auf. Das Neongelb/-grün leuchtet total und ist somit ein richtiger Hingucker. Ansonsten ist das Cover mit den beiden Laptops eher schlicht gehalten, aber sehr passend.
Ich kann gar nicht genau sagen, was ich von dem erwartet habe, aber definitiv nicht das.
Das Buch ist auf jeden Fall kein typisches Jugendbuch. Es ist zwar aus der Sicht von Etgar geschrieben, der 15 Jahre alt ist, aber dennoch würde ich es nicht in die Kategorie Jugendbuch einordnen. 
Etgar ist nicht der Vorzeige Jugendliche. Er trinkt viel Alkohl und ist viel im Internet unterwegs und lernt da eine Frau namens Macy kennen. Die beiden lernen sich kennen und haben dann auch Cybersex. Irgendwie konnte ich zu ihn überhaupt keine Beziehung aufbauen, nicht nur, weil er ein Junge ist und das für mich dann schon schwieriger ist nachzuvollziehen, sondern auch, weil die Gefühle nicht so wirklich rüber gebracht werden.
Denn der Schreibstil des Autors ist auch eher abgehackt. Ich musste mich erst einmal daran gewöhnen. Nach einer Zeit kam ich besser damit klar, wobei der richtige Lesefluss immer noch nicht aufkam.
Fazit:

“Lolito” ist ein Buch auf das man sich wirklich einlassen sollte und nicht mit Erwartungen dran gehen sollte. Es beschreibt das Leben eines 15-Jährigen Jugen, der nicht der brave Junge von nebenan ist. Mich hat das Buch auf jeden Fall gut unterhalten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.