Rezension: Becky Chambers – Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten

Becky Chambers – Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten


Verlag: Fischer Tor
Seitenzahl: 544
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3596035687
Preis: 9,99€
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Die Autorin:
Becky Chambers ist als Tochter einer Astrobiologin und eines Luft- und Raumfahrttechnikers in Kalifornien aufgewachsen. Die Zeit zum Schreiben ihres ersten Romans hat sie sich durch eine Kickstarter-Kampagne finanziert. Derzeit arbeitet sie an einem zweiten Buch im Wayfarer-Universum.

Inhalt:

Als die junge Marsianerin Rosemary Harper auf der Wayfarer anheuert, wird sie von äußerst gemischten Gefühlen heimgesucht – der ramponierte Raumkreuzer hat schon bessere Zeiten gesehen, und der Job scheint reine Routine: Wurmlöcher durchs Weltall zu bohren, um Verbindungswege zwischen weit entfernten Galaxien anzulegen, ist auf den ersten Blick alles andere als glamourös.
Die Crewmitglieder, mit denen sie nun auf engstem Raum zusammenlebt, gehören den unterschiedlichsten galaktischen Spezies an. Da gibt es die Pilotin Sissix, ein freundliches und polyamoröses reptilienähnliches Wesen, den Mechaniker Jenks, der in die KI des Raumschiffs verliebt ist, und den weisen und gütigen Dr. Chef, der einer aussterbenden Spezies angehört.
Doch dann nimmt Kapitän Ashby den ebenso profitablen wie riskanten Auftrag an, einen Raumtunnel zu einem weit entfernten Planeten anzulegen, auf dem die kriegerische Rasse der Toremi lebt. Für Rosemary verwandelt sich die Flucht vor der eigenen Vergangenheit in das größte Abenteuer ihres Lebens.

Meine Meinung:

Ich bin kein riesen Sci-Fi-Fan, aber an und zu muss dieses Genre einfach sein und ich war wieder einmal gespannt, was mich hier erwartet und vor allem ob es mir gefallen wird.

Sowohl das Cover als auch den Titel finde ich super genial. Beides sticht total heraus und macht das Buch zu einem Hingucker.

Das Buch bietet alles, was sich das Sci-Fi-Herz wünscht. Die Geschichte spielt im Weltall, es gibt Raumschiffe und es gibt alienähnliche Wesen. Mir hat diese Welt sehr gut gefallen, denn obwohl sie so anders war, kam ich sehr gut zurecht. Grund dafür war, dass die Autorin Becky Chambers alles sehr gut beschrieben hat. Sie hat einen sehr bildlichen Schreibtstil, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte.

Die Beschreibungen sind hier Fluch und Segen. Segen deshalb weil ich mir alles gut vorstellen konnte und mich so gut in alles hineinversetzen konnte. Fluch, weil es dem Buch wirklich an Spannung gefehlt hat. Es gab Passagen, die sich sehr gezogen haben und die mich nicht wirklich mitreißen konnten. Ich musste mich an der ein oder anderen Stellen dazu zwingen weiter zulegen, da es wirklich sehr langatmig war.

Die Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet. Sie hatten viel Tiefe und ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen. Die Charaktere hatten alle ihre Eigenarten, dadurch wurden sie aber zu etwas besonderem.

Fazit:

“Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten” war für mich ein durchschnittliches Buch. Das Buch bedient alle Punkte, die ein Sci-Fi-Herz sich wünscht. Es gibt ein tolles Weltall, ein Raumschiff und Alienähnliche Wesen. Leider kam für mich die Spannung aber viel zu kurz, sodass es leider sehr langatmige Stellen gab. Alle Sci-Fi-Fans sollten sich das Buch aber dennoch näher anschauen.

 

 

 

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