Rezension: Astrid Fritz – Henkersmarie

Astrid Fritz – Henkersmarie


Verlag: Rowohlt
Seitenzahl: 512
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3499268403
Preis: 9,99€
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Die Autorin:
Astrid Fritz studierte Germanistik und Romanistik in München, Avignon und Freiburg. Als Fachredakteurin arbeitete sie anschließend in Darmstadt und Freiburg und verbrachte mit ihrer Familie drei Jahre in Santiago de Chile. Heute lebt Astrid Fritz in der Nähe von Stuttgart.
2003 wurde im Rowohlt Taschenbuchverlag ihr erfolgreicher Erstling „Die Hexe von Freiburg“ veröffentlicht. Seither hat sie zahlreiche historische Romane veröffentlicht und 2013 mit „Das Aschenkreuz“ (2013) eine Krimiserie gestartet um die vorwitzige Begine Serafina als Ermittlerin im mittelalterlichen Freiburg.

Inhalt:

Rothenburg ob der Tauber, um 1540. Maria wächst als Tochter eines Scharfrichters in einer schäbigen Gasse heran. Dem Mädchen ist der Beruf des Vaters eine fremde Welt. Nur zu deutlich spürt sie, dass sie gemieden wird – gelten Henker und ihre Familien doch als “Unehrliche”, mit denen man nicht in Berührung kommen soll.
Als sie alt genug ist, nimmt ihr Vater sie zum ersten Mal zu einer Hinrichtung mit. Danach schwört sie sich, die Henkerswelt für immer hinter sich zu lassen, sobald sie erwachsen ist. Aber ihre Eltern haben andere Pläne: Sie soll den Sohn und baldigen Nachfolger des Freiburger Henkers heiraten. Bleibt ihr nur die Flucht?

Meine Meinung:

Ich hatte mal wieder unglaublich Lust auf einen historischen Roman und habe dann gestöbert, was es dann aktuell so gibt und bin dabei auf dieses Buch gestoßen. Es hat mich total angesprochen, weil es zwar um Henker geht, aber nicht um die die gejagt werden, sondern um die Tochter des Henkers und das hörte sich unglaublich gut an, weswegen ich sehr gespannt auf das Buch war.

Der Schreibstil von Astrid Fritz hat mir sehr gut gefallen. Sie schreibt für einen historischen Roman sehr locker und daher lässt sich das Buch sehr angenehm lesen. Sie schreibt sehr bildhaft und bringt viele Informationen rein, ohne dass es anstrengend oder ähnliches wird.

Man erfährt hier viel über die Geschichte der Henker. Ich fand dies unglaublich interessant, da ich immer dachte, dass es Henker böse Menschen waren. Aber dies stimmt überhaupt nicht, da sie sich den Beruf nicht aussuchen konnten. Man erfährt außerdem was noch hinter dem Beruf steckt und wie das Leben eines Henkers aussieht. Ich fand dies spannender, als gedacht.

Die Protagonistin Maria hat mir gut gefallen, sie ist sehr authentisch dargestellt und ich fand sie von Anfang an sympathisch. Im Laufe der Geschichte macht sie eine unglaubliche Entwicklung durch und sie wächst über sich hinaus.

Zum Ende des Buches findet man noch ein Glossar, damit kann man sich gut orientieren und ggf. das ein oder andere nachschlagen. Außerdem gibt es ein sehr interessantes Nachwort, in dem die Autorin Astrid Fritz einiges erklärt.

Fazit:

“Henkersmarie” ist ein richtig guter historischer Roman. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, das Buch ist spannend, hat eine tolle Protagonistin und man erfährt viel über das Leben des Henker. Für Fans des historischen Romans oder für alle die es noch werden möchten ein absolutes Muss!

 

 

 

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