Rezension: Anna Woltz – Hundert Stunden Nacht

Anna Woltz – Hundert Stunden Nacht

 

Verlag: Carlsen
Seitenanzahl: 256
Format: Gebunden
ISBN: 978-3551583482
Preis: 15,99€
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Die Autorin:

Anna Woltz, 1981 in London geboren und in Den Haag aufgewachsen, studierte Geschichte in Leiden und arbeitet seither als Autorin und Journalistin. Nach zwei erfolgreichen Kinderbüchern legt sie mit ›Hundert Stunden Nacht‹ ihr erstes Jugendbuch auf Deutsch vor.

Inhalt:

Emilia hat sich die Kreditkarte ihres Vaters geschnappt und einen Flug nach New York gebucht. Sie will einfach nur weg. Aber das Apartment, das sie übers Internet gemietet hat, gibt es gar nicht und zu allem Überfluss kündigt sich Wirbelsturm Sandy an. Zum Glück lernt sie Seth, Abby und den ziemlich verrückten Jim kennen. Zusammen finden sie eine Bleibe in SoHo. Inzwischen hat der Sturm die Stadt fest im Griff: das Haus beginnt zu wackeln, dann fällt der Strom aus. Die vier müssen immer enger zusammenrücken, ob sie wollen oder nicht.

Meine Meinung:

Ich hatte mal wieder große Lust auf eine Geschichte, die in New York spielt und habe dann in der Vorschau des Carlsen Verlags dieses Buch entdeckt und schon das Cover konnte mich überzeugen.

Es ist schlicht gehalten, gefällt mir aber richtig gut. Es ist eindeutig, wo das Buch spielt und die Wirbel im Hintergrund runden das Gesamtbild ab und passen wirklich gut zur Geschichte.

Das Buch beginnt damit, dass man Emilia kennen lernt. Sie ist 14 und sauer auf ihren Vater, denn der hat Mist gebaut, sodass sie nun in der Schule große Probleme hat. Daraufhin beschließt sie seine Kreditkarte zunehmen und nach New York zu reisen. Was dort dann passiert und wieso das Buch Hundert Stunden Nacht heißt, müsst ihr selbst rausfinden.

Ich fand von Emilia von Anfang an sympathisch. Ich mochte ihren Mut und ihre Naivität, mit der sie einfach mal so nach New York reist. Besonders beeindruckend fand ich das, weil sie große Probleme mit Bakterien hat. Diese Stellen haben mich immer wieder zum schmunzeln gebracht und haben mir wirklich gut gefallen. Emilia macht im Laufe der Geschichte ein große Entwicklung durch. Sie lernt dazu und stellt sich ihren Ängsten. Es war schön sie dabei zu beobachten.

Mich hat das Buch ja auch wegen New York gereizt und den Flair der Stadt bringt Anna Woltz super rüber. Man bekommt richtiges Fernweh und möchte sich am liebsten auch in den nächsten Flieger setzen und dorthin fliegen.

Der Schreibstil von Anna Woltz gefällt mir sehr gut, sie schreibt flüssig, sehr anschaulich und bringt die Gefühle gut rüber.

Fazit:

“Hundert Stunden Nacht” von Anna Woltz hat mir wirklich gut gefallen. Die Autorin bringt die Atmosphäre von New York sehr gut rüber. Die Charaktere sind wirklich super, sie sind etwas besonderes und machen eine super Entwicklung durch. Das perfekte Buch für zwischendurch, das Fernweh auslöst!

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