Rezension: Anna Pfeffer – New York zu verschenken

Anna Pfeffer – New York zu verschenken

Verlag: cbj
Seitenzahl: 336
Format: Broschur
ISBN: 978-3570173978
Preis:
14,99€
Bestellen
könnt ihr es hier

Die Autorin:

Hinter den Pseudonymen Anna Pfeffer und Rose Snow stecken wir, Carmen und Ulli. Zusammen sind wir 70 Jahre alt, haben 2 Männer, 6 Kinder und einen Hund. Wir können ewig reden, lieben Pizza und Schokolade und lachen unheimlich gerne, vor allem über uns selbst.

Seit dem Sommer 2014 schreiben wir als Rose Snow lustig-schräge Liebesromane und gefühlvolle Fantasy. Und am 12. September erscheint unter Anna Pfeffer unser erster Jugendroman bei cbj. Das Buch heißt „Für dich soll’s tausend Tode regnen“ und ist eine Teenie-Liebesgeschichte mit einer erfrischend negativen Heldin, die uns besonders ans Herz gewachsen ist.

Inhalt:

Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft …

Meine Meinung:

Ich habe von dem Autorenduo, das sich hinter Anna Pfeffer versteckt, noch nichts gelesen, aber schon unglaublich viel gutes gehört. Als ich dann gehört habe, dass ein neues Buch von ihnen erscheint mit New York als Thema, musste ich es einfach lesen.

Das Buch ist nicht im Fließtext geschrieben, sondern es ist ein reiner Chatroman. Man liest die Texte von Anton und Liv, die nicht unterschiedlicher sein könnten.

Anton ist der absolute Draufgänger und Frauenheld. Liv hingegen ist eher zurückhaltend und liebt ruhige Abende, nicht so wie Anton, der gerne Party macht. Auf den ersten Blick sind die Charaktere voller Klischees, aber wie so oft ändert sich das im Laufe der Geschichte. Man lernt beide besser kennen und merkt, dass beide anders sind, als man das zunächst denkt. Beide entwickeln sich weiter und gerade die Entwicklung von Anton fand ich beeindruckend.

Dadurch dass das Buch ein Chatroman ist, lässt er sich unglaublich schnell lesen. Ich flog förmlich durch die Geschichte und wurde von den Dialogen aufgesogen. Der Stil der Gespräche hat mir sehr gut gefallen, abgesehen von den Hashtags fand ich es unglaublich flüssig und gut zu lesen. Auch der Humor in dem Buch stimmt.

Obwohl das Buch eigentlich sehr kurzweilig ist, gab es aber Stellen die sich gezogen haben. Anton und Liv reden manchmal sehr belanglos, sodass man sich als Leser langweilt. Doch diese Stellen waren zum Glück nur von kurzer Dauer.

Am Ende bekommt das Buch eine Wendung, die auf der einen Seite zwar überraschend war, man sich diese auf der anderen Seite aber auch hätte denken können.

Übrigens, spielt das Buch so gut wie gar nicht in New York, was ich etwas schade fand.

Fazit:

„New York zu verschenken“ ist ein kurzweiliges Buch, das einfach Spaß macht zu lesen. Für mich eine ganz klare Leseempfehlung!


2 thoughts on “Rezension: Anna Pfeffer – New York zu verschenken”

  1. Hi Lena,

    ich habe schon zwei Bücher von dem Autorenduo gelesen aus ganz unterschiedlichen Genre. Was mich hier etwas abschreckt, ist die Erzählweise als Chat. Ich spitze einfach mal in die Leseprobe rein!

    Liebe Grüße
    Desiree

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.