Rezension: Ally Condie – Atlantia

Hallo alle zusammen!

Ally Condie – Atlantia


(Quelle: Fischer Verlage)



Autor: Ally Condie 
Titel: Atlantia
Verlag: Fischer FJB
Seitenanzahl: 416 Seiten
Format: Gebunden
ISBN: 978-3-8414-2169-2
Preis: 16,99€
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Autorin:
Ally Condie lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in Salt Lake City, USA. Nach dem Studium unterrichtete sie mehrere Jahre lang Englische Literatur in New York, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Die phänomenal fesselnde Serie Cassia & Ky wurde in mehr als 30 Sprachen übersetzt und war ein überwältigender internationaler Erfolg.

Inhalt:
Zwillinge. 
Sie waren für ein gemeinsames Leben bestimmt.
Doch das Schicksal trennte sie.
Bay, du fehlst mir so sehr, flüsterte sie in die Muschel. Aus dem Inneren tönte ein rauschender Gesang und erinnerte an eine Zeit, als Wasser und Land noch zusammengehörten. Wo auch immer an der Landoberfläche ihre Schwester nun war, sie musste sie finden – auch wenn es niemandem erlaubt war, die Stadt unter der Glaskugel zu verlassen. 
In einer Welt, die in Wasser- und Landbevölkerung aufgeteilt ist, werden die Zwillingsschwestern Rio und Bay durch einen Schicksalsschlag getrennt. Bay tritt ihre Reise zur Oberfläche an. Rio bleibt in Atlantia zurück. Um ihre Schwester wiederzusehen, muss sie herausfinden, warum Wasser und Land getrennt wurden und welche wunderbare und zugleich zerstörerische Gabe die Frauen der Familie verbindet.
(Quelle: Fischer Verlage)
Meine Meinung:
Da
ich die Cassia und Ky” Trilogie nicht gelesen habe, war ich sehr auf die
Autorin gespannt und konnte ohne große Erwartungen an das Buch gehen. 
Man
wird sofortl in die Geschichte und in die Welt hineingeworfen und es wird
gleich spannend. Nach und nach bekommt man dann Informationen
zu Atlantia, die Stadt, die unter einer Kuppel im Meer ist.
Man erfährt, wie die Gesellschaft dort ist, wie es dazu kam und wie die Stadt
aufgebaut ist.
Ally Condie hatte da wirklich eine tolle, fantastische Idee.
Die man so ähnlich zwar auch in anderen Dystopien findet aber nicht so wie
hier. Die Autorin hat die Welt mit genügend Details beschrieben, so dass man
sich alles gut vorstellen konnte, aber nicht mit Informationen erschlagen
wurde.
Generell hat die Autorin einen sehr einfachen und
jugendlichen Schreibstil. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Rio
erzählt, die alles dafür tut, ihre Schwester wieder zubekommen. Am Anfang
konnte ich Rio überhaupt nicht verstehen. Sie war nur traurig, dass ihre
Schwester gegangen ist. Ich an ihrer Stelle wäre ziemlich wütend und
enttäuscht. Mit der Zeit mochte ich dann Rio immer mehr. Sie ist eine sehr ehrgeizige
Protagonistin, die alles dafür macht, ihr Ziel zu erreichen.
Die Geschichte ist eher ruhig gehalten. Es geht in erster
Linie darum, dass Rio versucht mehr über ihre Familie und Atlantia zu erfahren.
Wer eine Geschichte mit Action habe möchte, ist hier falsch. Auch eine
Liebesgeschichte sucht man vergeblich.
Von dem Ende des Buches war ich enttäuscht. Die Autorin hätte
viel mehr aus dem Ende rausholen können, denn viele Fragen bleiben auch offen
und da dieses Buch ein Einzelband ist, muss der Leser sich damit zufrieden
geben.
Fazit:
„Atlantia“ ist ein eher ruhiges Buch, man begleitet Rio
dabei, wie sie die Geheimnisse ihrer Familie zu lösen versucht und wie sie es
schaffen will, nach „oben“ zu kommen. Ich empfehle das Buch allen, die gerne
dystopische Geschichte lesen und nichts dagegen haben, wenn ein Buch nicht voller
Action ist.

4 thoughts on “Rezension: Ally Condie – Atlantia”

  1. Hey =)

    Ich habe von Ally Condie auch noch nichts gelesen, aber den ersten Band der Cassia & Ky Trilogie schon ne halbe Ewigkeit auf dem SuB…das Buch klingt aber auch gut, für mich muss ein Buch nicht immer actionreich sein, solange es mich trotzdem überzeugen kann =)

    Ich denke ich werde erstmal in Cassia & Ky hereinschnuppern, da ich das ja bereits auf dem SuB habe und dann vll auch mal zu diesem greifen =)

    liebe Grüße, Meike

  2. hmm, klingt aber auch nicht so, als wärst du restlos begeisert von dem buch, oder? Ally Condie hat mich ja schon mit ihrer Cassia & Ky Trilogie verloren, die hat mich nicht wahnsinnig umgehauen und deine Rezi klingt jetzt auch nicht so, als müsste ich mich doch noch mal mit der Autorin auseinander setzen… Dabei hätte das was werden können und das Cover gefällt mir ja auch^^

  3. Ich stimme dir zu, das Ende fand ich auch enttäuschend. Die ganze Zeit wird so schön darauf hingearbeitet, und dann geht alles plötzlich so schnell und irgendwie lieblos vonstatten.
    Und haha, ich wäre wohl auch eher total sauer auf Bay gewesen.

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