Rezension: Aliette de Bodard – Das Haus der gebrochenen Schwingen

Aliette de Bodard – Das Haus der gebrochenen Schwingen


Verlag: Knaur
Seitenzahl: 480
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3426519868
Preis:
14,99€
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Die Autorin:

Aliette de Bodard wurde in den USA geboren und wuchs in Paris auf, wo sie noch heute lebt. Ihre Geschichten erschienen in zahlreichen Magazinen und Anthologien und wurden vielfach mit Preisen ausgezeichnet.

Inhalt:

Paris liegt nach dem großen magischen Krieg in Trümmern. Gefallene Engel kämpfen um die Herrschaft über die zerstörte Stadt. Noch steht Selene an der Spitze der Macht, doch seit dem Verschwinden ihres Mentors Lucifer Morningstar trachten andere nach ihrem Thron. Als ein tödlicher Fluch entfesselt wird, scheint Selenes Ende gekommen. Drei Außenseiter könnten ihre Rettung sein: der gefangene Magier Philippe, die junge Gefallene Isabelle und die Alchimistin Madeleine, deren menschlicher Körper abhängig ist von Engels-Essenz, einer zerstörerischen magischen Droge. Doch mit ihrem Wissen und ihren Fähigkeiten könnten sie Selene auch endgültig zu Fall bringen …

Meine Meinung:

Ich habe das Buch in der Vorschau entdeckt und alles hat mich angesprochen: das Cover, dass sehr eindrucksvoll ist; der Klappentext und auch die vielen Aufzeichnungen haben mich überzeugt. Meine Vorfreude auf das Buch war also nicht gerade gering.

Ich habe das Buch angefangen zu lesen und was sofort aufgefallen ist, war der Schreibstil. Mit diesem hatte ich große Probleme, denn die Autorin schreibt sehr lange Sätze. Sie scheint ein Fan von Bindestrichen zu sein, denn dieser kommen sehr häufig vor. Das macht das lesen sehr schwer fällig und ich kam nur langsam durch die Geschichte.

Ein weiterer Punkt, der mir das Lesen schwer gemacht hat, war dass der rote Faden nur schwer zu erkennen war. Es gab immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit, die plötzlich haben und es für mich schwer gemacht haben, der Geschichte zu folgen.

Der Vorteil an diesen Rückblicke war aber, dass dadurch die Charaktere viel Tiefgang bekommen haben und das war auch das was mir am besten an der Geschichte gefallen hat. Denn diese werden mit viel Detail beschrieben. Weswegen man sie gut kennen lernen konnte und ich mich gut in sie hineinversetzen konnte.

Dadurch das mir der rote Faden fehlte, blieb für mich die Spannung auch auf der Strecke. Es war schwierig die Zusammenhänge zu verstehen. Dadurch zogen sich einige Passagen sehr. An manchen Abschnitten kam aber wirklich Spannung auf, nur das war auch leider immer zu schnell wieder vorbei.

Fazit:

An “Das Haus der gebrochenen Schwingen” bin ich mit großen Erwartungen gegangen, wurde leider aber sehr enttäuscht. Die Sätze waren viel zu lang und verschachtelt, sodass ich kaum folgen konnte. Für mich ein Buch, dass leider mehr Schwächen als Stärken hat.


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