Interview mit Sandra Henke bzw. Laura Wulff

Hallo alle zusammen!

Wie ihr wahrscheinlich schon gesehen habt, bin ich eine von fünf offiziellen Bloggerin der LoveLetter Convention 2015
und was wäre die LLC ohne die Autoren? Ich möchte euch ein paar Autoren
Stück für Stück vorstellen. Beim letzten Mal habe ich euch Britta Sabbag vorgestellt. Nun geht es weiter mit Sandra Henke bzw. Laura Wulff.


www.sandrahenke.de


 Sandra Henke, die auch unter dem Pseudonym Laura Wulff schreibt, lebt in der Nähe von Köln verörffentlicht regelmäßig Bücher in verschiedenen Verlagen.

Für den Mira Verlag schreibt sie erotic suspense:

Flammenzungen

 Für den Heyne Verlag schreibt sie soft-SM-Romane:
Sandra  Henke - Das Lustroulette

Bei dotbooks erscheinen Adelsgeschichten:



Im U-Line Verlag erscheint ihre Gestaltwandler Reihe “Alpha”:
Alphadrache |Sandra Henke | Eternal Love 

Als Sandra Henke veröffentlicht sie ebenfalls bei Venusbooks:
Titel: Gebieter der Dunkelheit

Unter ihrem Pseudonym Laura Wulff veröffentlicht sie Krimis:
Leiden sollst du 

Damit ihr von Sandra Henke noch mehr erfahrt, auch im Bezug auf die LoveLetter Convention habe ich mit ihr ein Interview geführ. Vielen Dank nochmal!

Was bedeutet das Schreiben für dich?
Leidenschaft, Berufung und Beruf. 2009 habe ich mein Hobby zum Hauptberuf gemacht, aber ich schrieb schon davor eine lange Zeit neben meiner Festanstellung. Es kommt einer Sucht gleich. Ich kann mir ein Leben ohne das Schreiben nicht mehr vorstellen. 

Wie aufregend war es für dich ein Buch zu veröffentlichen? War es ein Kindheitstraum? Geschrieben habe ich tatsächlich schon als Kind. Damals Gedichte, als Jugendliche phantastische Kurzgeschichten und als Erwachsene wagte ich mich an meinen ersten Roman. Aber früher dachte ich nicht ans Veröffentlichen, sondern hatte einfach Spaß an der Kreativität.
 
Wie wichtig sind dir Rezensionen zu deinem Buch? 
Wenn sie respektvoll und sachlich geschrieben sind, bedeuten sie mir viel. Sie sagen mir, wie meine Geschichte bei den Lesern ankommt, was mir besonders gelungen ist, aber auch an was ich noch arbeiten muss.

Wie sieht dein Tag aus wenn du schreibst? Hast du bestimmte Rituale?  
Ich schreibe täglich und tagsüber. An den Wochenenden gebe ich mir selbst frei, was jedoch oft ein frommer Wunsch bleibt, denn dann beantworte ich Interviews, tüftele an Exposés, erledige Aufgaben neben der Kernaufgabe, dem Schreiben am Manuskript. Da ich hauptberuflich als Autorin arbeite, kann ich nicht jeden Tag eine spezielle Zeremonie durchführen oder erst eine bestimmte Stimmung herstellen. Alles, was ich brauche, ist mein Büro, mein Computer, Ruhe und Wasser, Kaffee oder Tee.

Welches sind deine Vorbilder? 
Im „normalen“ Leben als auch unter den Schriftstellern? Ich hatte nie Vorbilder.

Was liest du am liebsten?  
Ich lese querbeet. Die Abwechslung macht’s. Am meisten greife ich jedoch zu Krimis und Thrillern.

Wo schreibst du? 
In meinem Büro daheim.
Wie lange schreibst du an einem Buch? 
Das ist sehr unterschiedlich und kommt auf den Seitenumfang (Beispiel: meine SM-Romane bei Heyne umfassen 250 Buchseiten in normaler Taschenbuchgröße – meine Zucker-Krimireihe im Mira Taschenbuchverlag ca. 450 Seiten in Übergröße), die Recherche und die Schreibintensität an.

Hattest du schon einmal eine Schreibblockade und wenn ja was hilft dagegen?  
Klar, das kommt immer mal wieder vor, gerade wenn man nicht nur schreibt, wenn einem die Muse küsst, sondern täglich. In dem Fall fahre ich den PC runter, gehe raus und versuche abzuschalten. Nach einem Reset im Kopf geht es von alleine weiter.

Wie kamst du auf die Idee zu deinem Buch? 
Ich wollte, dass der 3. Fall der Zucker-Krimireihe „Töte und lebe“ noch persönlicher für meinen Kommissar Daniel Zucker wird, als die Vorbände „Leiden sollst du“ und „Nr. 13“. Daher habe ich Menschen mit Behinderungen zu Opfern eines Serienmörders gemacht. Aber nicht nur dass er sie tötet, er zwingt sie auch an grausamen Spielen teilzunehmen. Mein Rollstuhlkommissar passt ausgerechnet perfekt in sein Beuteschema. Daniel Zucker ist somit nicht nur Jäger, sondern auch Gejagter.

Hast du einen Tipp für alle die mit dem Schreiben anfangen wollen?  
Lernt! Autor ist kein offizieller Ausbildungsberuf und dennoch muss man sich ständig weiterbilden. Da ist Eigeninitiative, Disziplin und Durchhaltevermögen gefragt. Besucht Schreibkurse, lest gute Schreibratgeber und nehmt euch die konstruktive Kritik von Erstlesern zu Herzen. Schreibt viel und lest viel.

Was ist für dich das besondere an Liebesromanen?
 
Es handelt sich um absolute Wohlfühlliteratur. Etwas fürs Herz!

Du schreibst sowohl Erotikromane als auch Thriller. Ein ziemlich großer Unterschied. Wie kam es dazu?  
Ich habe schon immer in mehreren Genres geschrieben, früher z.B. eine zeitlang neben den erotischen Liebesromanen auch Kinderbücher für Coppenrath und Ueberreuter. Ich habe halt viele Interessen und das Wechseln hält das Schreiben frisch.
Was liest du persönlich lieber? Erotikromane oder Thriller?
Aktuell Thriller, denn ich habe schon so viele Erotikromane gelesen und geschrieben, dass man mich in diesem Genre nicht mehr so schnell begeistern kann.

Welchen Charakter magst du aus deinen Büchern am liebsten? Daniel Zucker aus meiner Köln-Krimireihe gehört definitiv zu meinen Favoriten, ebenso wie Claw aus „Alphawolf“, dem ersten paranormalen Liebesroman meiner fünfbändigen Alpha-Reihe.
Gibt es auch einem Charakter den du gar nicht magst? 
Klar, die Bösen selbstverständlich. Die Eltern von Marie Zucker, der Ehefrau meines Rollstuhlkommissars, zählen dazu. Grauenhafte Menschen! Sie setzen der gutherzigen Marie, die als Phantombild- und Gerichtszeichnerin Daniel bei den Ermittlungen zur Seite steht, ganz schön zu. Aber in „Töte und lebe“ wehrt sie sich endlich gegen sie.

Welches Buch steht als nächstes an?
 
Im U-Line Verlag wird in den kommenden Monaten ein überarbeitetes Erstlingswerk von mir neu aufgelegt werden. Es handelt sich um eine Mischung aus Dystopie, Phanastik und Endzeit. Ziemlich eigenwillig und gerade darum lesenswert. Erotik wird man darin vergeblich suchen, aber selbstverständlich gibt es eine prickelnde Liebesgeschichte.

Du warst schon bei der LLC, was ist das besondere an der LLC? 
Der hautnahe Kontakt zwischen Lesern, Autoren und Verlagsrepräsentanten. So nah kommt man sich sonst nirgends! Außerdem die familiäre Stimmung. Alles läuft locker und entspannt ab und ist genau darum spannend.
Was genau wirst du auf der LLC machen?
Reden, lachen, signieren, umarmen, in Fotokameras lächeln, wangenbusseln…

Worauf freust du dich am meisten?
 
So toll, wie die Programmpunkte sind, ich freue mich am meisten darauf, alle wiederzusehen und diejenigen, die ich bisher nur aus dem Internet kenne, das erste Mal zu treffen. Es ist so nett, zwei volle Tage zusammen zu verbringen und die ganze Zeit über eine gemeinsame Leidenschaft zu sprechen: Bücher!

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2 Kommentare zu Interview mit Sandra Henke bzw. Laura Wulff

  1. Anonym sagt:

    Herzlichen Dank! :)))

    Liebe Grüße
    Sandra Henke (Laura Wulff)

  2. Oh, ein spannendes Interview, sie ist ja in vielen Genres zuhause 😀 Das gefällt mir ausgesprochen gut!

    Liebe Grüße und ein Follow für dich 😀
    Jessi (von Facebook :D)
    http://jessireneleseratten.blogspot.de/

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