Interview mit Julia Hanel

Hallo zusammen!

Am Wochenende ist die LoveLetter Convention 2015 ! Ich freue mich schon riesig darauf und wie ihr  wahrscheinlich wisst, bin ich eine von fünf offizielen Bloggerin. 
Ich habe euch die Tage schon einige Autoren vorgestellt, heute geht es weiter mit Julia Hanel:

 
(Quelle: Christina Heinig)

 
Julia Hanel, geboren 1987, lebt und arbeitet heute in Würzburg. Sie studierte Literaturwissenschaften in Bamberg und arbeitete danach als Redakteurin für ein Lokalmagazin in Fulda.

Ihr Buch erscheint im Juni:

Julia war so lieb und sich meinen vielen neugierigen Fragen gestellt:

Was bedeutet das Schreiben für dich?

Das ist ein bisschen wie bei Pippi Langstrumpf: Ich mal mir die Welt, wie sie mir gefällt. J Schreiben ist einfach eine tolle Möglichkeit, in andere Rollen zu schlüpfen und die Dinge mal anders zu betrachten.

Wie aufregend ist es für dich, dein erstes Buch zu veröffentlichen? War es ein Kindheitstraum?
Wahnsinnig aufregend! Auch wenn es leider immer total abgedroschen klingt: Ich wollte schon als kleines Mädchen Schriftstellerin werden und fand Karla Kolumna, die rasende Reporterin, auch immer tausendfach cooler als Bibi Blocksberg! J

Wie wichtig sind dir Rezensionen zu deinem Buch?
Ich finde es spannend und auch wichtig, zu erfahren, wie mein Buch auf andere wirkt und würde mich natürlich freuen, wenn es meine Leser glücklich und zufrieden macht. Aber man muss natürlich auch mit negativer Kritik rechnen.


Wie sieht dein Tag aus, wenn du schreibst? Hast du bestimmte Rituale?
Ich schreibe überwiegend am Wochenende, am liebsten sonntags. Meistens mache ich es mir dann mit Laptop und Kuscheldecke auf dem Sofa bequem. Nicht fehlen darf eine Tasse Vanilla Chai Latte mit extra viel Milchschaum. 

Was liest du am liebsten?
Das kommt sehr auf die Jahreszeit an und wo ich gerade bin, ob im Urlaub oder im Zug, zuhause oder am Badesee. Sehr gerne lese ich Krimis – selbst schreiben könnte ich sie aber nicht.

Wie lange hast du an deinem Buch geschrieben?
Ich habe etwa ein halbes Jahr an der ersten Version geschrieben, dann aber immer wieder daran gearbeitet, umformuliert und umgeschrieben. Nach etwa zwei Jahren war ich dann mal zufrieden mit dem Ergebnis.

Hattest du schon einmal eine Schreibblockade, und wenn ja was hilft dagegen?
Das kommt immer wieder mal vor und ist ein ganz blödes Gefühl. Mir hilft dann immer nur das totale Kontrastprogramm. Laptop ausmachen und mal abschalten, den Kopf frei kriegen. Lieber eine Runde joggen gehen oder einen guten Film anschauen.


Wie kamst du auf die Idee zu deinem Buch? Was hat dich inspiriert?
Die Idee war einfach plötzlich da. Aber ich denke schon, dass einen die vielen Bücher, die man so in seinem Leben verschlingt, alle ein bisschen prägen und inspirieren. Ich war zum Beispiel schon immer ein Fan von guten Dialogen. Insofern haben mich „Stolz und Vorurteil“ von Jane Austen oder „Gut gegen Nordwind“ von Daniel Glattauer da sehr beeindruckt.

Worum geht es genau in „Zwei fürs Leben“?
Es ist eine Liebesgeschichte der etwas anderen Art. Man muss sich darauf einlassen, dass hier nicht einfach Mann auf Frau trifft, sondern die Begegnung erst einmal nur in Gedanken stattfindet. Anni und Ben, meine Hauptfiguren, liegen nach einem Unfall im Krankenhaus und können plötzlich die Stimme des jeweils anderen im Kopf hören. Anfangs finden sie das natürlich unheimlich und kommen mit der Situation nicht zurecht. Mit der Zeit – und nach vielen guten Gesprächen – kommen sie sich aber näher und näher und beschließen, sich auch im „realen Leben“ zu treffen. Mehr wird nicht verraten! 🙂


Was ist für dich das Besondere an Liebesromanen?
Das gute Gefühl, das sie einem von einer Minute auf die andere geben können. 

Welchen Charakter magst du aus deinem Buch am liebsten?
Meine männliche Hauptfigur Ben.

Gibt es auch einen Charakter, den du gar nicht magst?
Ich liebe sie alle. 

Was genau wirst du auf der LLC machen?
Hoffentlich spannende Gespräche führen, liebe Menschen treffen und ganz viel lachen.

Für dich ist es das erste Mal bei der LLC, worauf freust du dich am meisten?
Auf die Begegnung und den Austausch mit vielen neuen Gesichtern, auf gute Gespräche, lustige Menschen. Ein bisschen auf alles.

 Ich möchte Zwei fürs Leben unbedingt lesen! Wie siehts bei euch aus?
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