Interview mit Britta Sabbag

Hallo alle zusammen!

Wie ihr wahrscheinlich schon gesehen habt, bin ich eine von fünf offiziellen Bloggerin der LoveLetter Convention 2015 und was wäre die LLC ohne die Autoren? Ich möchte euch ein paar Autoren Stück für Stück vorstellen. Den Anfang macht Britta Sabbag.

 
(Quelle: www.brittasabbag.de)

Britta Sabbag ist in Osnabrück geboren und studierte Sprachwissenschaften, Psychologie und Pädagogik an der Universität Bonn. Nach dem Studium arbeitete sie bis 2009 als Personalerin in verschiedenen Unternehmen. Als dann die Krise kam, nutze sie die Chance und fing an zu schreiben.
Ihre Bücher:
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alle Bilder stammen von den Verlagsseiten
 
Ich durfte mit Britta Sabbag ein Interview führen, vielen Dank auch an dieser Stelle noch mal dafür!
Was bedeutet das Schreiben für dich?  
Leben.

Wie aufregend war es für dich ein Buch zu veröffentlichen? War es ein Kindheitstraum? 
Es war schon immer ein Traum, den ich in meinem Umfeld immer als unrealistisch betrachtet hatte, bis äußere Umstände mich mehr oder weniger mit einer Kündigung dahin gebracht haben, dass ich dachte: was hast du zu verlieren? Versuche es einfach! Als der Traum dann Wirklichkeit wurde, fühlte es sich so „richtig“ an, dass ich wusste, das es mehr als überfällig gewesen war.

Wie wichtig sind dir Rezensionen zu deinem Buch? 

Renzensionen sind immer wichtig, weil sie mir die Lesermeinung spiegeln. Konstruktive Kritik ebenso, man wächst ja von Buch zu Buch. Ich bin immer offen und froh über Anfragen und Austausch, denn so entsteht eine lebendige Kommunikation, wie ich sie mir wünsche.

Wie sieht dein Tag aus wenn du schreibst? Hast du bestimmte Rituale? 

Ich beginne morgens um 7 nach einer Runde Yoga und etwas Obst und schreibe bis 17 Uhr durch. Scherz! Ich bin Langschläfer und für mich gilt: kein Leben vor 10. Deswegen schlendere ich tatsächlich immer noch im Schlafanzug zum Rechner, und beginne mit 2-17 starken Kaffees den Tag, indem ich erstmal auf Facebook prokrastiniere, kein Yoga mache und kein Obst esse und gegen 11 panisch das Manuskript öffne, weil ich zeitlich schon wieder hinterherhinke. Mein Ritual ist, keines zu haben.

Welches sind deine Vorbilder? Im „normalen“ Leben als auch unter den Schriftstellern?

Ich halte nicht viel von Vorbildern, denn jeder ist anders und einmalig. Wenn ich unbedingt eines nennen müsste, wäre es Ronja Räubertochter, denn sie steht für ihre Überzeugungen ein.

Was liest du am liebsten? 

Alles außer Krimi und Thriller. Im Moment sehr gerne Künstlerportraits und Biografien.

Wo schreibst du? 

Früher im Café, heute am Schreibtisch.

Wie lange schreibst du an einem Buch?

Reine Schreibzeit sind etwa 6-8 Monate. Davor habe ich dann aber schon einige Monate über den Stoff nachgedacht und geplottet.

Hattest du schon einmal eine Schreibblockade und wenn ja was hilft dagegen?
 Darüber gebe ich sogar Schreibkurse (www.plotbox-koeln.de) In erster Linie Platzwechsel, Ortswechsel, frische Luft und Gespräche. Wenn man sich selbst reden hört, löst sich oft einiges von selbst auf.

Wie kamst du auf die Idee zu deinem Buch? 

Das wahre Leben inspiriert mich 🙂

Hast du einen Tipp für alle die mit dem schreiben anfangen wollen
?
Lesen. Nie aufgeben. Lesen. Nie aufgeben. Schreiben.

Was ist für dich das besondere an Liebesromanen? 

Das wir darauf hoffen können, dass es ein Happy End gibt, das uns manchmal im wahren Leben nicht zuteil wird. Das macht Vieles wieder gut.

Welchen Charakter magst du aus deinen Büchern am liebsten?
 
Das ist, wie wenn man eine Mutter fragen würde, welches Kind sie am meisten liebt. Jedes Buch ist anders besonders für mich.

Gibt es auch einem Charakter den du gar nicht magst? 

Selbst die „Bösen“ haben ihren sinn, und führen die Figur oft auf den richtigen Weg oder lassen sie über sich hinaus wachsen.

Am 16.04 kommt dein neues Buch „Herzriss“ raus. Kannst du uns schon etwas zu dem Buch verraten? 

Es ist die Fortsetzung von „Stolperherz“ und nachdem ist darin um Mut ging, geht es in Herzriss um die Zerrissenheit des Erwachsenwerdens, der Liebe, der Freundschaft.
Es gibt wie bei allem mindestens 2 Seiten, und dem wollte ich auf den Grund gehen. Und ich habe selbst bei diesem Buch etwas von meiner 15jährigen Figur Sanny gelernt: es ist okay, ab und zu zerissen zu sein, denn es existiert keine einzige eindimensionale Wahrheit

Du schreibst sowohl Romane für Erwachsene, als auch Jugendbücher. Reiz eines der Genre dich mehr? Was ist das besondere an den beiden Genres und fordert eines vielleicht mehr heraus? 

Jedes hat seine Vorzüge. Ich genieße es, meinen schrägen Alltag in den Liebeskomödien einzubauen. Aber auch, schlagartig wieder 15 sein zu können und mit Sanny die Liebe und die Welt ganz neu zu erkennen.

Was genau wirst du auf der LLC machen?

Das wüsste ich auch gerne! 😉

Du warst schon bei der LLC, was ist das besondere an der LLC?

Es war diese starke Gemeinsamkeit, die Liebe zu Büchern, die alle verband. Das war besonders.

Worauf freust du dich am meisten? 

Auf die Leser und die tollen (Buch-Nerd-)Gespräche


Ich freue mich schon riesig Britta Sabbag auf der LLC zu treffen! Welche Bücher habt ihr schon von ihr gelesen?

1 thought on “Interview mit Britta Sabbag”

  1. Hey,

    ich hab ja noch immer "Pandablues" auf dem SuB, war aber bisher nicht motiviert das zu lesen.

    Mit den Studienfächer als Personalerin zu arbeiten ist ja auch interessant…^^

    😀 Die Antwort auf die Frage nach dem Ritual macht die Autorin auf jeden Fall sympathisch. Ich kann zeitweise auch echt gut prokrastinieren, aber glücklicherweise kann ich auch diszipliniert sein.

    Was dieVorbiler angeht, seh ich das allerdinds anders. Ich halte es da wie Erich Kästner: Jeder Mensch suche sich Vorbilder ! (…) Und es ist unwichtig, ob es sich dabei um einen großen toten Dichter, um Mahatma Gandhi oder Onkel Fritz aus Braunschweig handelt, wenn es nur ein Mensch ist, der im gegebenen Augenblick ohne Wimpernzucken das gesagt und getan hätte, wovor wir zögern.

    Ein schönes Interview!
    Liebe Grüße,
    Julia

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