Interview mit Ben Bennett

Hallo alle zusammen!

Wie ihr wahrscheinlich schon gesehen habt, bin ich eine von fünf offiziellen Bloggerin der LoveLetter Convention 2015 und was wäre die LLC ohne die Autoren? Ich möchte euch ein paar Autoren
Stück für Stück vorstellen. Heute stelle ich euch Ben Bennett  vor, er vertritt die Männer:

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 (Quelle:www.benbennett.de)


Sein Steckbrief:
Geburtstag: 14. Dezember 1970
Sternzeichen: Schütze
Beruf: Schriftsteller
Wohnort: Barcelona
Lieblingsessen: Pasta
Lieblingsgetränk: Rotwein
Lieblingsmenschen: Mein Sohn (7), Du…
Lieblingstiere: Meine zwei Hunde
Sonstige Lieblings…: Das Meer, Filme,
Musik, Bücher 

Seine Bücher:


Auch Ben war so lieb und hat sich meinen Fragen gestellt, danke nochmal!   

Was bedeutet das Schreiben für dich?

Für
mich bedeutet es, meinen Traum von einer glücklicheren und
liebevolleren Welt ans Tageslicht zu befördern. Man kann sich meine
Arbeit also in etwa so vorstellen wie die eines verrückten Maulwurfs,
der unter der Oberfläche der für die Menschen sichtbaren Welt nach einem
verlorenen Schatz gräbt. Das Ziel des Maulwurfs: Seine Leserinnen mit
jedem Roman, den er schreibt (wie gesagt, ein ziemlich verrückter
Maulwurf …;-)) daran zu erinnern, dass wir alle in einer viel besseren
Welt leben könnten, wenn wir uns ein bisschen mehr Mühe geben, an
unsere Träume glauben und unseren eigenen Weg gehen würden. Denn die
meisten Menschen vergraben ihre Träume tief in sich, sobald sie
erwachsen werden. Sie nennen das Vernunft. Aber Vernunft macht uns nicht
glücklich. Und ist es nicht das, wonach wir alle streben: Glück? Nur
dass wir vergessen haben, dass der Weg zum wahren Glück mit Liebe
gepflastert ist und nicht mit Geld oder gesellschaftlicher Anerkennung.
Wie aufregend war es für dich ein Buch zu veröffentlichen? War es ein Kindheitstraum?
Ja,
es war ein Kindheitstraum, denn ich bin in einer fanatisch katholischen
Familie mit nur wenig Liebe und Wärme aufgewachsen. Meine einzige
Flucht aus dieser kalten, kontrollierten und wenig liebevollen Welt
waren Bücher, Filme und Songs. Deshalb fing ich schon als Kind an zu
schreiben. Aber es hat ein Weilchen gedauert, bis mein erster Roman
“Solange es Wunder gibt” herauskam. Dass er auf Anhieb ein Bestseller
werden und sich fast 100.000 mal verkaufen würde, war dafür umso
schöner. Doch schon seit ich ein Kind war, wollte ich einen großen,
einzigartigen Roman schreiben, der mit jeder Zeile das Grau aus unserem
Leben und aus unseren Herzen vertreibt und durch ein strahlendes,
leuchtendes Blau ersetzt: Ich glaube, genau das ist mir mit meinem neuen
Roman “Wenn Ozeane weinen” gelungen, auf den ich stolzer bin als auf
jedes Buch zuvor und der für mich immer mein größter Schatz sein wird,
das Masterpiece, auf das ich seit meiner Kindheit hingearbeitet habe. 
 
Welches sind deine Vorbilder? Im „normalen“ Leben als auch unter den Schriftstellern?
Menschen,
die ein Licht in ihrem Herzen tragen: Die Bäckereiverkäuferin, die
einen um halb sechs in der Frühe freundlich anlächelt, Ärzte, die Ärzte
sind, weil sie Menschen helfen wollen und nicht der Anerkennung oder des
Geldes wegen, Musiker, Filmemacher, Schriftsteller (wie z.B. Paulo
Coelho) und alle anderen Querköpfe, die sehen, was momentan in unserer
Gesellschaft vor sich geht und die Liebe und Glück in die Welt bringen
anstatt sie in immer düstereren Farben anzumalen. Für mich sind diese
Menschen eine Armee der Engel. Und das Beste ist: Jeder kann bei dieser
Armee mitmachen, denn man braucht nur eine einzige Waffe: Ein gutes,
starkes Herz.
Was ist für dich das Besondere an Liebesromanen?
Das Besondere an meinen
Liebesromanen ist, dass sie von der wahren und echten Liebe handeln, in
einem ganz unschuldigen, vom Herzen kommenden, überwältigenden und
nicht berechnenden Sinn. Also so wie wir uns gefühlt haben als wir
Teenager waren und uns zum allerersten Mal mit Haut und Haar verliebten.
Kombiniert mit einer Spiritualität, die weit über dieses Leben
hinausgeht. Von daher sehe ich mich nicht als Liebesromanautor, denn ich
schreibe keine Romance. Denn Romance bedeutet in der Regel:
Mauerblümchen angelt sich sexy Millionär. Und an diese Art von “Liebe”
glaube ich nicht. Denn Liebe bedeutet Geben und nicht Nehmen, und in
meinen Romanen geben zwei Menschen einander ihr Herz. Und nur das.

15. Im Juni kommt dein neues Buch “Wenn Ozeane weinen” raus. Worum geht es da?
Die
Heldin der Geschichte ist ein Mädchen namens Amber Wood. Als sie als
Kind mit ihrer Mutter in ein gläsernes Haus am Pazifik zieht, verliebt
sie sich unsterblich in Taylor Teagarden, den Sohn eines kalifornischen
Fischereiunternehmers. Als Taylor bei einem Bootsunfall von einem
geheimnisvollen Mädchen aus dem Meer gerettet wird, beginnt eine Reise,
die sich über drei Weltmeere, drei Kontinente und mehr als drei
Jahrzehnte erstreckt. Erst am Ende dieser Reise gibt der Ozean das
tragische Geheimnis preis, das Amber und Taylor seit ihren
Kindheitstagen miteinander verbindet. “Wenn Ozeane weinen” ist eine Saga
über die große Liebe, unerfüllte Sehnsucht und ewige Freundschaft –
eine Liebesgeschichte, so groß wie die Ozeane, deren Geheimnisse bis
heute verschlossen für uns alle in dunkler Tiefe liegen …
 
Du bist der einzige männliche Autor auf der LLC, was glaubst du woran liegt das?
Es
liegt daran, dass viele weibliche Autoren besser verstehen, was sich
viele weibliche Leserinnen wünschen: Romance. Doch es gibt auch andere
Leserinnen und genau die spreche ich mit meinen Romanen an. Denn gerade
weil ich ein Mann bin, unterscheiden sich meine Liebesgeschichten von
nahezu allen anderen. Auf den ersten Blick mögen sie aussehen wie
Märchen, die weit von der Realität entfernt sind, aber zwischen den
Zeilen sind es märchenhaft geschriebene Gebrauchsanweisungen. Leitfäden
auf dem Weg zu Glück und wahrer Liebe, in denen ich frage: Warum finden
wir nicht den Mut, im echten Leben so zu sein wie Romeo und Julia? Im
Grunde braucht man dazu nur zwei Menschen, die keine Angst haben,
denselben Traum zu träumen. Denn wie schon John Lennon sagte: “A dream
you dream alone is only a dream. A dream you dream together is reality.”
 
Was genau wirst du auf der LLC machen?
Möglichst
viele Leserinnen davon überzeugen, dass Liebesgeschichten kein Traum
bleiben müssen. Dass wir alle in einer Welt leben könnten, die in der
Farbe der Liebe angestrichen ist statt in der des Geldes. Bevölkert von
Menschen, die wissen, dass sie es sind, die Pinsel und Farbtopf in ihren
Händen halten. Ich weiß, das klingt ein bisschen Hippie-mäßig, aber ein
bisschen Hippie würde uns und der Welt, glaube ich, ganz guttun …

 Ich freue mich schon super ihn kennen zu lernen und sein Buch bald zu lesen. Wer kennt ihn? 

Liebe Grüße 
Lena

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