Rezension: Robin Roe – Der Koffer

Robin Roe – Der Koffer

Verlag: Carlsen
Seitenanzahl: 416
Format: Königskinder
ISBN: 978-3551583482
Preis: 19,99€
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Die Autorin:
Robin Roe hat an der Cornell Universität studiert und ihren Abschluss in Harvard gemacht. Sie war in Boston in der Jugendberatung tätig, bevor sie nach Dallas zog, um sogenannte Risiko-Jugendliche zu betreuen. »Der Koffer« ist ihr Debütroman.

Inhalt:

»Wie viele Sterne?«, hat Julians Vater immer gefragt, wenn er ihn abends ins Bett brachte. Zehntausend-Sterne-Tage waren die besten überhaupt. Doch Julians Eltern sind tot. Seit er bei seinem Onkel wohnt, ist ihm ist nichts geblieben als Geheimnisse und ein Koffer voller Erinnerungen. Als Julian seinem Pflegebruder Adam wiederbegegnet, ist er zunächst voller Glück. Adam, der so nett ist und so tollpatschig und trotzdem zu den Coolen gehört. Doch es ist schwierig Vertrauen zu fassen. Und je mehr Vertrauen Julian fasst, desto mehr kommt Adam hinter seine Geheimnisse. Das bringt sie beide in große Gefahr.

Meine Meinung:

Ich habe das Buch in der Vorschau entdeckt und wusste sofort, dass ich es einfach lesen muss. Ich war unglaublich gespannt auf die Geschichte und wusste nicht genau, was mich wohl erwarten wird. Dementsprechend habe ich mich überraschen lassen und ich wurde positiv überrascht.

Die Geschichte hat bei mir sehr viele Emotionen hervorgerufen. Es hat mich traurig und wütend gemacht, es hat mich berührt, es hat Mitgefühl hervorgerufen und 21Freude und Erstaunen.

Die Thematik, die das Buch beinhaltet ist sehr schwierig. Das Thema ist nicht nur für jeden was, aber leider ist auch schwierig an dieser Stellen mehr zu verraten, denn das würde zu viel vorweg nehmen. Ich hatte mit so etwas in der Richtung gerechnet, trotzdem war ich dann beim lesen schockiert darüber und konnte das Buch auch nicht mehr aus der Hand legen.

Die Charaktere Julian und Adam sind zwei sehr unterschiedliche Charaktere, aber auch zwei sehr besondere. Julian ist sehr zurückgezogen, spricht kaum und wenn dann nur sehr leise. Adam hingegen hat ADHS und ist dementsprechend hibbelig und sehr aufgeweckt. Dieser Kontrast der beiden fand ich super. Sie haben super harmonisiert und sich beide super ergänzt.

Geschrieben ist das Buch abwechselnd aus der Sicht von Julian und Adam. Der Schreibstil der Autorin ist super. Er lässt sich ganz toll lesen, ist aber auch nicht zu jugendlich geschrieben. Die Emotionen bringt sie sehr gut rüber.

Fazit:

“Der Koffer” von Robin Roe ist ein Buch, dass mich sprachlos macht. Für mich ist es definitiv ein Jahreshighlight und wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben. Wenn ihr Lust auf ein besonderes Buch habt, dass sehr emotional ist und euch nicht mehr aus dem Kopf geht, dann lest dieses Buch!

Weitere Meinungen:
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