Blogtour Evolution – Survivalguide für das Überleben in einer urzeitähnlichen Welt

Hallo zusammen!


Heute macht die Blogtour zum neuen Buch von Thomas Thiemeyer “Evolution” bei mir halt.


Ich stelle euch heute einen Survivalguide vor, denn in Evolution geht es um  ein paar Jugendliche, die mit einem Flugzeug notlanden müssen. Die Welt hat sich jedoch komplett verändert. Die Natur hat die Erde langsam zurückerobert, die Tiere sind in Schwärmen unterwegs und greifen die Jugendlichen an…

Wie man sich in so einer Situation verhält und was machen beachten sollte, erfahrt ihr hier. Es gibt allerdings auch schon einen ersten Teil bei Laura von Skyline of Books. Schaut dort unbedingt mal vorbei, denn auch diese Tipps können euch helfen.

Survivalguide: Wie überlebe ich in einer Welt, die von der Natur zurückerobert wurde und in der jederzeit mit einem Tierangriff zu rechnen ist?

Hier meine Tipps:

1. Besorgt euch Wasser

 
Eigentlich ein ganz offensichtlicher Tipp, denn ohne Wasser kann der Mensch nicht überleben, aber wie findet man Wasser? Kann man es einfach trinken?
Je nachdem wo ihr gelandet seid, müsst ihr erst einmal herausfinden, wo Wasser sein könnte. Wie ihr das seht? Dort wo viele Bäumer und Sträucher stehen, kann Wasser nicht weit sein. Geht dort hin und schaut, ob der Boden evtl. feucht ist und ihr so in die Nähe kommt. Außerdem solltet ihr gut hören. Denn einen Bach oder sogar einen Wasserfall kann man hervorragend hören, konzentriert euch also auch auf eure Sinn!
Was macht ihr dann, wenn ihr das Wasser gefunden habt? Schaut, dass in der Nähe des Wasser keine Kadaver oder ähnliches liegen. Wenn ja, dann schaut das ihr eine Stück an der Wasserstelle entlang geht, um eine saubere Stelle zu finden.  Wenn ihr das Wasser dann habt, dann kocht es erst ab. So geht ihr sicher, dass es auch wirklich sauber ist. Für das abkochen benötigt ihr natürlich Feuer und wie er das macht, verrate ich ihn Tipp Nummer 2.

2. Macht ein Feuer


Feuer braucht ihr für viele Dinge: um das Wasser abzukochen, Nachts wärmt es euch und ihr könnt damit Tiere essbar machen, indem ihr sie grillt.
Aber wie mache ich ein Feuer? Als erstes sucht ihr euch einen Ort, der möglichst gerade ist und beim nicht zu viele Bäumer drum herum stehen.
Dann sucht ihr euch Steine, die ihr als Schutz um das Feuer legen könnt. So kann sich das Feuer nicht ausbreiten.
Jetzt braucht ihr natürlich noch Holz. Besorgt euch am besten trockenes Holz, denn das brennt schneller.
Wie bekommt ihr das Feuer nun an? Dafür benötigt ihr Geduld. Reibt einen Stock zwischen euren Fingern, auf einem Holz, so erzeugt ihr Wärme. Umso stärker ihr reibt umso besser. Wenn ihr dann euer Feuer habt, schaut, dass ihr genug Holz habt, damit es nicht ausgeht.

3. Unterschlupf finden


Damit ihr die Nacht ruhig verbingen könnt, benötigt ihr einen Unterschlupf. Am besten eignet sich dafür eine Höhle. Die findet ihr an Bergen. Geht also zu einem Berg und schaut ob es dort eine Höhle gibt. Ansonsten bietet es sich auch ein Felsvorsprung an. Wenn ihr beides nicht findet, habt ihr noch die Alternative auf einen Baum zu klettern. Dort seid ihr Sicher vor Tieren und Menschen, die euch evtl. nichts gutes wollen. Ihr solltet aber auf jeden Fall sicher gehen, dass ihr nicht herunterfallt, in dem ihr euch z.B. fest bindet.

4. Nahrung finden


Natürlich braucht ihr nicht nur Wasser, sondern auch Nahrung. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten, entweder ihr sucht euch Pflanzen, die ihr essen können oder ihr versucht zu jagen. Dafür hat Laura euch auch Tipps gegeben.
Bei den Pflanzen solltet ihr natürlich darauf achten, dass sie nicht gefährlich sind. Super sind natürlich auch Pilze. Riecht an den Pilzen und schaut sie euch ganz genau an, um sicher zu gehen. Wenn ihr euer Essen gefunden habt, könnt ihr es wunderbar über dem Feuer zubereiten.

5. Versorgt ggf. eure Wunden

Wenn ihr euch Wunden zugezogen habt, dann solltet ihr sie versorgen. Ansonsten können schlimme Entzündungen entstehen. Wie ihr das macht? Zugegebener Maße benötigt man hierfür etwas Vorwissen, aber es gibt einfache Tipps die ihr beachten könnt. Wenn ihr eine offene Wunde habt, dann spült sie mit Wasser aus, damit sich kein Dreck dort bilden kann. Außerdem solltet ihr die Wunde dann verdecken, damit nichts dran kommen kann. Vielleicht findet ihr ja auch die ein oder andere Pflanze die euch helfen kann.

Fazit:
Es schadet nicht, sich mal zu erkundigen, wie man in der Wildness überleben kann. Gerade was Pflanzen angeht, denn dort gibt es eine breite Palette und leider auch viele giftige.
Aber auch wenn ihr das nicht macht, seid ihr hoffentlich mit diesen Tipps gut gerüstet.

Hier noch einmal der Blogtour-Plan in der Übersicht: 25.08.2016 – http://buchlabyrinth.blogspot.de/ -Charaktere
26.08.2016 – Mandys Bücherecke – Interview Mark Bremer
27.08.2016 – http://buechersuechtiges-herz.blogspot.de/ – Interview Thiemeyer
28.08.2016 – http://bucheckle.blogspot.de/ – Charles Darwin
29.08.2016 – www.blog.nessisbuecherregal.de
30.08.2016 – Reading vanni – Lesungsvideo
31.08.2016 – http://traumbuchfaenger.blogspot.de/ – Charaktere
01.09.2016 – Thrillertante – Angriffe von Vögeln auf Menschen
02.09.2016 – Hier bei mir 🙂
03.09.2016 – http://www.selectionbooks.blogspot.de/ – Charles Darwin
04.09.2016 – Magicallyprincess bookdreams – Interview Illustrator
05.09.2016 – www.eltragalibros.de – Interview Illustrator
06.09.2016 – http://good-books-never-end.blogspot.de – Vorstellung Buchwelt
07.09.2016 – http://buecherwuermchenswelt.blogspot.de/
08.09.2016 – www.back-down-to-earth.de
09.09.2016 – LittleMythicasBuchwelten.blogspot.de – Blitzinterview mit Passanten/Bloggern
10.09.2016 – www.lenasweltderbuecher.de
11.09.2016 – http://time-for-nele.blogspot.de
12.09.2016 – http://bucherportalezwischendenwelten.wordpress.com Überleben in Notfallsituationen / Überleben der Charaktere in Büchern
13.09.2016 – http://yviskleinewunderwelt.blogspot.de/ – Lesungsvideo
14.09.2016 – http://lilstar.de – Interview Thiemeyer

Habt ihr noch Survivaltipps? Musstet ihr vielleicht schon einmal in der Wildnis überleben? Wenn ja, was habt ihr alles hinbekommen?

Verlagsvorstellung FJB/KJB – Interview mit Tanya Lieske

Hallo zusammen,
ich habe heute ein Interview für euch mit der Autorin Tanya Lieske. Sie ist die Autorin von Sommernachtstraum. Das Buch habe ich euch heute morgen hier vorgestellt.

In Ihrem Buch “Sommernachtstraum” geht es um ein Stück von Shakespeare. Wieso gerade Shakespeare?

Shakespeare mag ich besonders gerne, vielleicht sogar am liebsten überhaupt. Ich habe habe ähnlich wie Ben Zimmermann eine Weile an einer Uni im Ausland studiert, und dort mussten wir Shakespeare auf Englisch lesen.
Das war erst sehr schwer, doch dann habe ich so schöne Sätze entdeckt wie:
We are such stuff that dreams are made on / and our little life is rounded with a sleep. Finde ich wunderschön!

Wie kamen Sie auf die Idee zu der Geschichte?
Ich wollte über Teenager und ihre erste Liebe schreiben. Und ich wollte, dass Theater gespielt wird. Dann war ich schnell bei meinem Shakespeare …
Das Buch beinhaltet ein Schultheaterprojekt. Haben Sie selber auch im Theater gespielt?
Weniger gespielt, aber ich war als Regieassistentin bei ein paar Produktionen dabei. Mich
interessiert es sehr, wie aus Worten ein Spiel wird. Shakespeare beneide ich, denn der hat alles gemacht, geschrieben und gespielt und Regie geführt.
Haben Sie eine Schreibroutine?
Ich schreibe immer morgens. Und wenn ich mal frei habe gerne den ganzen Tag
Sie schreiben ja nicht nur, sondern moderieren noch. Was mögen Sie am moderieren besonders?
Am Moderieren gefällt mir, dass ich für meine Sendung viele Bücher lesen darf und viele tolle AutorInnen treffe.
Was für ein Gefühl war es, das Buch in den Händen zu halten?
Wenn ich mein Buch in den Händen halte, denke ich immer – wie jetzt, das habe ich gemacht? Dann muss ich mich kneifen, und wenn dann das Buch immer noch da ist, freue ich mich wirklich sehr!
Können Sie etwas zu ihrem aktuellen Projekt verraten? Ist ein weiteres Buch geplant?
Mein nächstes Manuskript heißt Mein Freund Charlie. Es geht um eine Freundschaft zwischen zwei Jungen. Sie treffen sich und gehen lange durch dick und dünn und dann … 

Blogtour – Ein Teil von uns – Interview mit Kira Gembri über das Schreiben

Hallo zusammen!

Gestern hat die Blogtour bei Buchlabyrinth halt gemacht und sie hat euch was zu den Protagonistin erzählt. Heute ist die Blogtour bei mir und ich habe mit Kira Gembri ein Interview über das Schreiben geführt. Vielen Dank nochmal! 

1. Woher nehmen Sie die Ideen für Ihre Bücher?
Ganz ehrlich, das kann ich überhaupt nicht sagen. Die sind plötzlich da, einfach so, und krallen sich in mir fest.
2. War das Schreiben ein Kindheitstraum?
Meinen ersten Roman wollte ich mit fünf Jahren schreiben, dabei kannte ich noch nicht mal alle Buchstaben. Ein paar Seiten habe ich zwar geschafft, aber die sind mehr oder weniger unleserlich. Zum Glück habe ich inzwischen dazugelernt. Na ja, meine Handschrift ist immer noch nicht so toll, aber das ist ein anderes Thema und „Laptop sei Dank“ auch nicht so wichtig 😉
3. Wie gehen Sie vor, wenn Sie ein Buch schreiben?
Ich recherchiere zuerst intensiv zu den Hintergründen meiner Geschichte. Bei „Ein Teil von uns“ waren das Organtransplantationen und Australien. Dazu habe ich stapelweise Bücher gelesen, persönliche Erfahrungsberichte gesammelt etc. Danach versuche ich, ein ungefähres Handlungsgerüst zu notieren. Und dann freue ich mich schon wahnsinnig darauf, mit dem Schreiben loszulegen!
4. Wie lange brauchen Sie ca. für ein Buch?
Das ist ganz unterschiedlich. Ich habe schon zwei Kurzromane in je einem Monat geschrieben, für umfangreichere Romane brauche ich natürlich länger. Im Moment peile ich etwa drei Monate reine Schreibzeit pro Buch an, danach kommt noch die Überarbeitungsphase.

5. Ist schon ein neues Projekt geplant?
Ja, ich arbeite gerade an einer Art Fortsetzung zu „Wenn du dich traust“, und mehrere andere Ideen sind in der Warteschleife. Meine Kolleginnen sagen immer wieder: „Nach dem Buch ist vor dem Buch!“
6. Was machen Sie bei Schreibblockaden?
Das klingt jetzt ganz „unkünstlerhaft“, aber meistens lenke ich mich mit Hausarbeit ab. Eine besonders ordentliche Wohnung ist also nicht unbedingt ein gutes Zeichen 😉 Aber es hilft, nicht wie besessen auf den leeren Bildschirm zu starren. Wenn meine Gedanken ohne Zwang auf Wanderschaft gehen dürfen, finden sie leichter ans Ziel.
7. Gibt es Autoren, die Sie inspieriert haben?
Auf jeden Fall. Besonders die Bücher, die ich in meiner Jugend verschlungen habe, waren prägend für meinen Lese- und somit auch für meinen Schreibgeschmack. Myron Levoy verehre ich zum Beispiel bis heute sehr und lese seine Bücher immer wieder. Aber auch meine Autoren-Freundinnen sind mir eine Inspiration, zum Beispiel in Bezug auf ihren Ehrgeiz und ihre Hingabe zum Schreiben.
8. Wo schreiben Sie am liebsten?
Auf der Wohnzimmercouch, mit einer Tasse Kaffee neben mir und meinem schlafenden Kater auf dem Schoß.
9. Habee Sie ein Ritual beim schreiben?
Meist lese ich mir noch einmal durch, was ich am Vortag geschafft habe. Dann bin ich wieder richtig im Geschehen „drin“. Und, wie gesagt, Kater & Kaffee gehören unbedingt dazu 🙂
10. Was bedeuten Bücher sind für Sie?
Manchmal Flucht aus dem Alltag, manchmal sind sie auch eher eine Zuflucht: Gerade wenn ich Bücher lese, die ich bereits kenne, fühlt sich das so an, wie nach Hause zu kommen. Deshalb bin ich eine leidenschaftliche Wiederholungstäterin, was meine Lieblingsbücher betrifft.
11. Was bedeutet schreiben für Sie?
Hobby, Arbeit, Begeisterung, Verzweiflung, Entspannung – je nachdem, wie es gerade läuft. Aber auf alle Fälle ist es ein Teil meines Lebens geworden, den ich nie mehr aufgeben will!
Ich hoffe, dass das Interview euch gefallen hat und ihr die Autorin ein bisschen besser kennen lernen konntet. Natürlich gibt es auch etwas zu gewinnen!

Kira hat drei Hörbücher von “Ein Teil von uns”signiert. Um in den Lostopf zu hüpfen beantwortet mir folgende Frage:
Möchtet ihr auch ein Buch schreiben oder ist das überhaupt nichts für euch?
Am Ende der Blogtour bzw. am 25.04.2016 lose ich einen Gewinner aus, welcher dann wiederum in den Arena Lostopf hüpft. Wenn eure Glücksfee dann noch auf eurer Seite ist, gehört eines der Hörbücher euch.
Ich drücke euch die Daumen und bin gespannt, wer auch gerne Autorin werden möchte.
Außerdem wünsche ich euch natürlich auch weiterhin ganz viel Spaß bei unserer Tour. 
Hier eine Übersicht aller teilnehmender Blogs sowie die bisherigen Tourthemen die bereits feststehen. 
07.04.2016: http://magicallyprincess.blogspot.de/2016/04/blogtour-ein-teil-von-uns-kira-gembri.html/    =   kurze Buchvorstellung, Diagnose “Nierenversagen”    
08.04.2016: http://www.sarahs-buecherwelt.de  =  Rezepte Australiens oder Artikel über Australien         
10.04.2016: http://buchlabyrinth.blogspot.de/  =  Die Protagonisten
11.04.2016: Bei mir   =  Interview mit Kira Gembri bzgl. des Schreibens
12.04.2016: http://katja-welt-book.blogspot.de/   =  Organisation “Herzenswünsche e.V.”
      
13.04.2016: www.leser-welt.de  =  Organspende             
14.04.2016: http://www.lilstar.de      
    
15.04.2016: http://buchstabengefluester.blogspot.de/    =  Interview Autorin (Buch)
       
16.04.2016: www.tintenmeer.de   = Australiens Tierwelt        
17.04.2016: http://kumosbuchwolke.blogspot.de/  = Busch/Waldbrände

Verlagsvorstellung FJB – Interview

Hallo zusammen,
damit ihr den Verlag besser kennen lernt habe ich ein Interview mit Sibylle Bachar und der Lektorin Sita Frey geführt. Viel Spaß dabei!

FJB ist ein Teil der großen Fischer Verlagsgruppe. In wie weit ist der Verlag FJB eigenständig
FJB ist als eigenes Label bei der Programmleiterin Dr. Julia Schade angedockt, die die unterhaltenden Programmkreise der S. Fischer Verlage betreut. FJB hat einen eigenen Vorschaukatalog und eine Marketingmanagerin, die sich allein um FJB-Titel kümmert. Die Programmplanung geschieht unabhängig von den Erwachsenen- und Kinderbuchlabels. FJB veröffentlich ca. 16-18 Hardcover pro Jahr (8-9 pro Programmzeitraum). Einige Bücher erscheinen später als Taschenbuch unter dem Label Fischer FTV. Mittlerweile haben wir auch jedes Programm 1-2 E-Onlys – das sind Kurzromane, Geschichten, Novellas, die zum Beispiel zu kurz für ein Buch sind und  nur als E-Book erscheinen. Im Hause Fischer ist FJB das „All-Age-Label“. Wir wollen Bücher machen, die junge Erwachsene, deren Eltern und deren Großeltern toll finden. Im Anhang findest Du einen Katalog mit unserem derzeitigen Programm.
Was sind die großen Unterschiede der Verlage? Abgesehen vom Programm.
Was meinen Sie mit Verlagen? Unterschiede zwischen den deutschen großen Verlagen? Tja, das kann man aus der Innensicht vermutlich schlecht sagen. Aber Fischer steht als ein großer Traditionsverlag natürlich immer für Qualitätsversprechen. Wir sind der Verlag von Thomas Mann und vielen Klassikern, die es zur Schullektüre gebracht haben. Heute stehen die drei kleinen Fische auch für gute Bücher und gute Unterhaltung. Und unseren Autoren garantieren wir natürlich eine optimale Betreuung. Denn letztendlich entstehen sehr viele Bücher auch aus einer guten Zusammenarbeit zwischen Autoren und Lektoren.
Was ist das besondere an der Zusammenarbeit mit Bloggern im Gegensatz zur anderen Presse?
Mit den Bloggern erreichen wir direkt die Zielgruppe, die sich oft eher  im Netz als in den Printmedien über Neuerscheinungen informiert.
Was raten Sie neuen Bloggern, wenn Sie mit Verlagen in Kontakt treten möchten? Was ist Ihnen wichtig?
Dass sie sich unbedingt über unsere Bedingungen informieren sollen:
Welchen Beruf haben Sie gelernt und welche Berufe findet man generell in Ihrem Verlag?
Ich bin gelernte Buchhändlerin. In unserem Verlag gibt es, wie in jedem Verlag, die Lektoren/innen, Hersteller/innen, Vertrieb/ Marketing Abteilung, Rechte/Lizenz-Abteilung, Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Wir bilden zu Medienkauffrau/-mann Digital und Print aus.
Wie lange dauert der Prozess vom Kauf der (Übersetzungs)Rechte bis zum fertigen Buch i.d.R?
Der Produktionszeitraum beträgt zwischen 1 bis 2 Jahren. Wenn wir die Manuskripte bzw. die Rechte dafür einkaufen, handelt es sich meist um eine Arbeitsfassung, die vom Autor noch verändert wird. Bevor wir die Texte dann übersetzen lassen können, müssen wir also warten, bis Autor und der ausländische Lektor den Text freigegeben haben. Dies dauert für gewöhnlich noch mal ein paar Monate. Danach arbeitet der Übersetzer am Text. Hierfür müssen auch mind. 3 Monate eingeplant werden. Die Bearbeitung vom übersetzen Text wird dann in der folgenden Zeit vom Lektor gemacht. Danach müssen noch ca. 3 Monate für die eigentliche Herstellung des Buches (Satz, Korrektorat, Druck etc.) eingeplant werden. Parallel dazu sind der Umschlag und die Werbemittel gestaltet worden.
Bei Romanen von deutschen Autoren ist der Produktionszyklus natürlich etwas kürzer, da die Übersetzung wegfällt.
Bei Romanen, die sehnlichst von deutschen Lesern erwartet werden – Fortsetzungsromanen, Serien, Mega-Bestsellern – wird natürlich der normale Zeitplan komplett über den Haufen geworfen, und alle beeilen sich, damit wir möglichst zeitnah zu dem amerikanischen/englischen/schwedischen etc. Original erscheinen können. Wir sprechen dann von Schnellschüssen, die in weniger als 6 Monaten produziert werden. Dafür müssen aber alle Beteiligten (Übersetzer, Lektor, Hersteller, Korrektor) sprungbereit in den Startlöchern stehen und diesem Roman die absolute Priorität einräumen.

Welcher Buchmessetag ist generell der härteste?
Kann man so nicht sagen. Voll es ist meistens am Wochenende.
Nach welchen Kriterien entscheidet man ob ein Manuskript ” angenommen” wird oder nicht? 
Es gibt leider keine festen Kriterien für die Prüfung eines Manuskriptes. Das macht den Beruf des Lektors so spannend, aber leider auch so schwierig. Wichtig ist, dass man nicht subjektiv entscheidet, sondern überlegt, was „die Leser“ wollen. Der Text muss besonders sein, gleichzeitig aber den Massengeschmack treffen. Dafür schaut man sich natürlich immer Trends in der Gesellschaft und auf dem Buchmarkt an. Grundsätzlich muss ein Manuskript, das wir einkaufen, verschiedene Eigenschaften besitzen: eine gute Plotidee, sympathische Figuren – mit denen man sich möglicherweise auch identifizieren kann, eine gut verständliche und stilistisch schöne Sprache und einen Handlungsverlauf, der einen in seinen Bann zieht. Oft lesen wir zu mehreren Personen an einem Manuskript und tauschen uns aus. Wenn vier Leute im Lektorat von dem Text begeistert sind, ist die Chance größer, dass auch viele Leser den Text mögen.
Hat man überhaupt noch Lust Bücher zu lesen, wenn man sich den ganzen Tag damit beschäftigt? 
Na klar….

Verlagsvorstellung Oetinger Verlag – Interview mit Ruth Olshan!

Hallo zusammen!

ich habe euch letzte Woche dieses Buch vorgestellt:

Meine Rezension von mir findet ihr hier. Ruth Olshan war so lieb und hat mir ein paar Fragen beantwortet: 

Wie kam es zu der Idee der Geschichte?
Zuerst war der Titel da. Manchmal ist es ein Wort, manchmal ein Bild oder auch nur ein Gefühl. Das passiert mir häufiger, und sehr oft weiß ich nicht einmal, ob es ein Film, ein Buch oder noch etwas ganz anderes werden kann. Es fliegt mich an und ich gehe dem nach. Nach dem Titel kam dieses Bild von einer Person, die ihre Dinge weggibt und dazu die Frage: Warum? Warum macht sie das?
Ich bin ein Fan von Ausmist-Aktionen. Außerdem hatte ich in dieser Phase schon ein sehr vages Gefühl. Ich spürte, ein mir lieber Mensch wird gehen. So kam es dann auch. Und dieser Mensch nahm nichts mit. Kein Ding, kein noch so schönes Ding kann in den Tod mitgenommen werden. Das klingt etwas dramatisch, melancholisch vielleicht, weil aber mein Blick auf die Welt durch und durch positiv ist (mit kleinen dunklen Nebelwolken, die sich manchmal vor meine Linse schieben und die ich schnell fortschicke) suche ich auch immer den komischen, amüsanten Aspekt in den Dingen bzw. suche nach der Poesie, die immer hinter- oder vordergründig mitschwingt.
Und der Rest war eine Mischung aus „ich folge meiner Nase und meinem inneren Bild“ und Handwerk, das ich mir als Drehbuchautorin über viele Jahre angeeignet habe. Mittlerweile weiß ich, wie sehr ich meinen Figuren vertrauen kann, wenn ich schreibe. Sie erzählen die Geschichte. Ich helfe ein wenig nach, baue, gebe ihnen ein Sprungbrett, grabe nach dem Thema und den richtigen Bildern, aber vieles ist schon da. Man muss nur sich und der Geschichte vertrauen und natürlich dem eigenen Erzählstil.

Das Buch beinhaltet kein einfaches Thema, die Protagonistin ist krank und man weiß nicht, ob es schlimmer wird oder nicht, wieso gerade so ein Buch?
Das ist die Geschichte, die ich erzählen wollte. Ich glaube, die meisten Dinge im Leben sind tief, berühren, bereichern, wecken auf, lehren und amüsieren uns im besten Fall. Außerdem ist Tammie, die Protagonistin, nicht krank in diesem Sinne. Sie spürt ihre Krankheit nicht als Schmerz. Ein Aneurysma bedeutet Lebensgefahr und das in jeder einzelnen Sekunde. Aber wer von uns kann schon sagen, ob er die nächste Stunde gut überleben wird. Gerade weil sie um die Endlichkeit weiß, und ich eben genau dieses Thema erzählen will, muss sie diese große Hürde nehmen und sich für das Leben entscheiden, für die Liebe zu Fynn und damit auch für ein Loslassen von den ständigen Ängsten. Ich wollte ein Buch über Lebensfreude schreiben und darüber wie jeder Tag genossen werden kann, auch über das Loslassen der Dinge, die wir horten, aber nicht brauchen. Man kann sie für einen besseren Zweck weggeben. Ich habe aber in „All die schönen Dinge“ auch die Zeit vorher, die Phase des Lernens, des Entscheidens beschrieben. Fynn, ihre große Liebe, ihre beste Freundin Pat, ihre Freundin und letztlich auch ein Hund helfen ihr dabei.

Was ist der besondere Reiz, den ein Buch hat, wenn es um kein alltägliches Problem geht?

Eben dass ein nicht alltägliches Problem so alltäglich erzählt wird. Tammie räumt auf, verliebt sich, isst zu Mittag, streitet sich mit ihrem Bruder, beobachtet erstaunt die Veränderung in ihren Eltern und ihrer Umgebung, küsst zum ersten Mal, hält Händchen zum ersten Mal, hat Sex zum ersten Mal, lernt all die schönen Dinge des Lebens kennen, welche diese Teenie-Zeit so besonders machen. Es sind die großen Fragen, das große Stauen über das Neue, das neue Gefühl, die sich im Alltag verstecken. Und das Buch erzählt dies mit Humor, mit Kraft (Tammie lernt auch auf den Boden aufzustampfen!) und mit Sex. Ihre erste Liebe – die Sehnsucht nach Zärtlichkeiten und mehr ist immer groß, wenn das Herz überquillt. Ich habe versucht, dieses Britzeln und ihre neu gewonnene Entdeckerlust auch in den Sexszenen zu beschreiben. Dies mit all den Pannen, aber auch witzigen und alles einnehmenden, immensen Empfindungen und Momenten, die halt so passieren und auftauchen, wenn Sex zum ersten Mal erlebt, entdeckt wird. Oder war nur ich so tollpatschig am Anfang? Keiner da, dem das auch so ging da draußen…;-)?

Haben Sie ein Autorenvorbild?
Nein, ich habe mehrere Autoren, die ich gerne lese, aber ich lasse mich als Filmemacherin natürlich auch von Filmen inspirieren. Besonders erhellend finde ich, sich mit Kunst zu beschäftigen, weil hier Geschichten in einem Bild oder einer Installation erzählt werden. Miniaturen von großen Geschichten, kondensiert quasi. Ich lese quer Beet durch die Genres und auch Epochen (ausgenommen Horror-Literatur).

Was mögen Sie am Schreiben besonders?
Ich liebe das Schreiben! Ich liebe es, Geschichten zu erzählen, Figuren zu erfinden, alles möglich machen zu können. Alles ist möglich. ALLES! Man kann sich in den unglaublichsten Welten bewegen. Man trifft Menschen, Figuren, die ich niemals in meinem Leben treffen könnte. Und das wunderbare ist: Sie leben! Sie sprechen zu Dir (manchmal auch nicht, dann grübele ich darüber nach, was ich mit dieser Figur so anstellen könnte – und stelle auch manchmal was mit ihr an…).
Aber vor allem liebe ich die Stille. Ich gehe tief in mich hinein, erinnere mich an ein Bild, an ein Gefühl und versuche das in Worte zu kleiden. Glücklich bin ich, wenn ich glaube, dass es mir gelungen ist. Wenn ich im Raum herum tigere und dabei eine Schokolade mümmele, die ich eigentlich nicht essen sollte, suche ich herum und bin weniger zufrieden mit mir.
Ich liebe es einerseits die Erzählerin zu sein, aber andererseits auch zu spüren, dass es sich von alleine erzählt. Es ist ein wunderbarer Prozess, harte Arbeit und gleichzeitig die tollste Reise durch Raum, Zeit und Universum.

War Autorin zu werden ein Kindheitstraum?
Nein, aber wenn ich mich erinnere, glaube ich, mein Traum war es, Geschichten zu erzählen. Deshalb bin ich zuerst Filmemacherin geworden und in dieser Branche liebe ich besonders den Dokumentarfilm. Er klingt wirklich platt, aber der Satz „Das Leben schreibt die besten Geschichten“ stimmt wirklich. Nur Sci-Fi geht in der Literatur besser, oder?

Wie sieht der Alltag einer Autorin aus? Haben Sie bestimmte Rituale?
Da ich ja nicht nur Autorin bin, sondern auch Dozentin, Filmemacherin, Drehbücher schreibe, habe ich eigentlich immer was auf dem Tisch, was geschrieben oder gelesen oder recherchiert werden muss. Meine Tage sind irgendwie gleich, weil ich mich jeden Tag mit irgendeiner Geschichte beschäftige, auch wenn es nicht immer ein und dieselbe ist. Wenn ich einen Roman schreibe, bin ich täglich eben an diesem dran, aber diese Zeit, diese Schreibklausur organisiere ich mir, indem ich die anderen Verpflichtungen (Abgabe von Drehbüchern oder TV Konzepten) beiseite schiebe. Mein Mann muss dann für Wochen den Haushalt alleine schmeißen und mich noch dazu bekochen, was er zum Glück tut…
Das einzige Ritual: Ich vermeide, mir Schokolade zu kaufen, denn die hat dann leider immer nur eine kurze Lebensdauer, das arme Ding! Und ich achte darauf, dass ich genug trinke, vernünftig (gesund) esse und mich ab und zu sportlich betätige. Das hat einen sehr simplen und egoistischen Grund. Mein Gehirn funktioniert besser, wenn ich meinen Körper lieb behandele und dann fällt mir auch das Schreiben leichter.

Haben Sie ein Lieblingsbuch? Vielleicht ja auch ein Geheimtipp?

Ui! Schwierige Frage. Nein, ich habe kein Lieblingsbuch. Die wechseln, unterliegen meinen persönlichen Moden und Stimmungen.
Sorry! Ist das sehr un-autoren-haft?

Wie viel steckt von Ihnen in Ihrem Buch “All die schönen Dinge”? 

Ziemlich viel, befürchte ich. In jeder Figur ist ein Stück von mir. Ja, leider auch von den unsympathischen Figuren…hat weh getan, es mir einzugestehen, aber es ist so. Wie ich oben schon geschrieben habe, wusste ich, dass eine mir nah stehende Person sterben wird, was ich aber erst erfuhr, als ich schon im Schreibprozess war. Tammies Fragen an das Leben sind auch meine Fragen. Ihr Mut, Fynns Sonnenstrahlen und absolute Treue und Liebenswürdigkeit habe ich in dieser Zeit auch von Menschen erfahren und auch versucht, diese zu erwidern.
Außerdem hatte ich einen Hund, den ich sehr geliebt habe. Und wenn ich Hunde in Filmdrehbücher reinschreibe, schreien die Produzenten auf, weil Hundetrainer teuer sind und Hunde nicht kontrollierbar auf einem eng getakteten Filmset. Deshalb habe ich Fynns Hund so eine wichtige Rolle in der Geschichte gegeben – und ich hatte sehr, sehr viel Spaß dabei.

Hat die Protagonistin Eigenschaften von Ihnen?
Ja, hat sie, aber ich verrate nicht welche…;-). Meine Freunde und mein Mann erkennen mich sofort in Tammie.

Wem empfehlen Sie ihr Buch zu lesen und warum sollte man es unbedingt lesen?
Ich empfehle es Jung und Alt! Es ist ein Jugendbuch, aber einige von meinen Testleserinnen und Testlesern waren Erwachsene – und haben sich zum Glück auch nicht gelangweilt.
„All die schönen Dinge“ ist komisch-tragisch erzählt. Man kann lachen und weinen, man kann sich vielleicht ein wenig selbst erkennen oder auch jemand anderen. Es geht um große Gefühle und kleine schöne Dinge oder um die kleinen Gefühle in den großen schönen Dingen. Und es geht um Sex, die ersten Erfahrungen mit Sex. Der Roman behandelt das wunderschöne Thema der ersten großen Liebe und das wichtige Thema der Endlichkeit. Beides ist miteinander verwoben. Und ich hoffe, es ist mir gelungen, dies mit Tiefe, einem zwinkernden Auge und einer Prise Poesie zu erzählen.
Ich freue mich auf Feedback von den Leserinnen und Lesern!

Leipziger Buchmesse – Tag 1 inkl. Gewinnspiel!!!

Hallo zusammen!
Für mich ging es vorletzte Woche Mittwoch (16.03.2016) in Richtung Leipzig. Ich habe mich riesig auf die Buchmesse gefreut, da ich bisher nur einmal in Frankfurt war.
Am Mittwoch bin ich los gefahren, damit ich alle 4 Tage mitnehmen kann. Mittwoch habe ich mich dann erstmal ausgeruht, die Ruhe vor dem Sturm. Abends kam dann Moni von Süchtig nach Büchern, mit der ich mir die Wohnung geteilt habe.


Donnerstag morgen haben wir uns dann auf dem Weg zur Messe gemacht. Nachdem wir dann am anderen Ende geparkt haben, haben wir uns erst einmal akkreditiert und sind über die Messe gelaufen. DANKE an Moni fürs „an die Hand nehmen“.  Ohne sie wäre ich echt aufgeschmissen gewesen. Durch sie konnte ich außerdem leichter Kontakte knüpfen.

Der Donnerstag diente vor allem dafür,  sich einen Überblick zu verschaffen, wo welche Stände sind (oh man, ist das eine komische Aufteilung in Leipzig) und die ersten Leute zu treffen.

  

 
  

Allerdings hatte ich auch ein Termin mit Susanne Hornfeck, die Autorin von „Mulan verliebt in Shanghai“. Ich habe es leider total verplant ein Foto zu machen. Wir haben uns so super unterhalten. Ich finde China und alles darum super interessant. Ein wirklich tolles Treffen, danke an den DTV  Verlag!

Außerdem war ich am Donnerstag bei der Lesung von Kim Kestner. Sie hat aus ihrem Buch „Anima“ vorgelesen:

Ich kannte das Buch zwar schon, dennoch hat mir die Lesung wirklich gut gefallen. Meine Rezension und das Interview mit der Autorin findet ihr hier.

Nachdem ich noch einige Leute getroffen habe, wie z.B. Ally von MagicallyPrincess, Uwe Uwes Leselouge von oder Cindy von Kumos Buchwolke ging es erschöpft in die Wohnung zurück.

Gewinnspiel:
Natürlich habe ich auch eine Menge von der Messe mitgebracht und möchte euch damit eine Freude machen! Ich verlose jede Menge Goodies und dieses Buch:

Was ihr dafür tun müsst? Hinterlasst mir einfach einen Kommentar, warum ihr das Buch gewinnen möchtet. Es wird 3 Messeberichte geben. Jeden Tag könnt ihr Lose sammeln, in dem ihr mir einen Kommentar hinterlasst.
Teilnahmebedingungen: 

  • Teilnahme am Gewinnspiel ab 18 Jahren, oder mit Erlaubnis des Erziehungs/Sorgeberechtigten
  • Bewerber erklären sich im Gewinnfall bereit, öffentlich genannt zu werden(Gewinnerpost)
  • Keine Barauszahlung der Gewinne möglich
  • Keine Haftung für den Postversand
  • Versand der Gewinne innerhalb Deutschland
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
  • Das Gewinnspiel geht bis zum 05.04.2016 23:59Uhr