Arena Verlagsvorstellung – Vorstellung der Autorin Kim Kestner inkl. Interview!

Hallo zusammen!

Ich möchte euch heute eine Autorin aus dem Arena Verlag vorstellen und zwar Kim Kestner, die Autorin von Anima:

Als erstes möchte ich euch ihr aktuelles Buch vorstellen:
Inhalt:
Für Abby ist es die schönste Zeit des Jahres! Jeden Sommer verbringt sie mit ihrer Familie die Ferien im Nationalpark Acadia. Doch diesmal wird die Idylle überschattet: Der zur Unterhaltung engagierte Magier Juspinn fasziniert die Feriengäste nicht nur mit seiner Show – er scheint sie zu manipulieren. Mit Schrecken muss Abby feststellen, wie sich ihre Familie und Freunde mehr und mehr zum Schlechten verändern. Besonders ihre Schwester Virginia ist auf einmal wie von Sinnen. Abby selbst spürt nicht nur die Anziehungskraft des Fremden, sondern auch die Gefahr, die von ihm ausgeht. Juspinn scheint auf der Suche zu sein, nach etwas, das nur sie ihm geben kann.
Die Geschichte einer undenkbaren Liebe im Kampf gegen die größten Mächte der Welt.
Meine kurze Meinung:
“Anima – Schwarze Seele, weißes Herz” hat mir wirklich gut gefallen. Der Schreibstil ist sehr detailiert, sodass man viele Informationen bekommt. Wenn man die erste Hälfte des Buches gelesen hat, wird es unheimlich spannend und actionreich. Aber dieses Buch ist viel mehr als nur ein spannendes Jugendbuch. Es ist tiefgründiger als man denkt. 
Die ganze Rezension findet ihr hier
Kommen wir nun zu der Autorin:
Kim Kestner, 1975 in Gifhorn geboren, studierte visuelle Kommunikation und leitete eine Marketing-Agentur, bevor sie mit dem Schreiben begann. Seither veröffentlicht sie erfolgreich Jugendromane.
(Quelle: Arena Verlag)

Damit ihr sie noch besser kennen lernt, habe ich ein Interview mit der Autorin geführt:

Ihr neustes Buch spielt in einem Nationalpark, ein besonderer Schauplatz. Wieso ein Nationalpark und wieso der Nationalpark Acadia?
Ich habe eine enge Beziehung zu den U.S.A. – im Besonderen zu den National-Parks. Sie sind so unfassbar groß und derart unterschiedlich zueinander. Naturphänomene, die es in Deutschland nicht annähernd gibt. Aber innerhalb dieser atemberaubenden Weite brauchte ich ein abgeschlossenes, überschaubares Setting, wo sich die Veränderung der Menschen zum Bösen auch darstellen lässt. Aus diesem Grund habe ich Acadia ein Hauch von Dirty Dancing gegeben und ein Feriendorf ins Zentrum gestellt mit urigen Bloghütten und einem Clubhouse. Die Natur in Acadia, mit den zerklüfteten Felsen, eiskaltem, rauen Meer, den hohen Tannenwäldern, den moosigen Plateaus auf den Anhöhen, die klaren Bergseen … das alles hat die Kraft und Unbeherrschbarkeit, die den männlichen Protagonist Juspinn wirken lassen konnte.

Wie kam es zu “Anima”? Was hat sie inspiriert?
Niemand. Ich konnte nur Befall klatschen. Der Name kommt aus dem Arena-Verlag. Mit meinem Arbeitstitel „Teufelswerk und Engelsgabe“ liebäugelten sie zwar auch kurz, dann warf jemand jedoch AnimA ein und alle wussten, das ist es. No further discussions .
Oder ist nicht der Titel gemeint?
Die Idee zum Buch … Ach ja … Es war so: Auf der Suche nach Inspiration, habe ich das Internet nach den Bestsellern der letzten zweihundert Jahre durchforstet und bin dabei auf ein Werk gestoßen, das ich aus der Schule kannte, aber das mich damals furchtbar frustrierte: Goethes Faust. Und obwohl ich nicht spontan dachte Jippie-ya-yeah! Das ist es!, ließ mich die Idee nicht mehr los, die Story ins Jetzt zu holen und ihr dabei eine ordentliche Portion Leidenschaft zu verpassen. Natürlich hat sich die Geschichte ganz anders entwickelt und letztendlich nur noch wenig mit Faust und gar nichts mit Goethe zu tun. Aber der Grundgedanke … die Verführung zum Bösen … ist geblieben.”
Sie haben erst eine Marketingagentur geleitet und dann mit dem schreiben begonnen. Wie kam es dazu?
Ja, die Agentur war super! Aber irgendwann dann auch eine superdoofe Idee mit Zwillingen im Alter von zwei 😉 Im Ernst! Die Kleinen standen an der Tür und sagten: „Mama?“ und ich: „Später.“ Woraufhin sie ganz traurig meinten: „Mama immer später.“ Und sie hatten Recht. Am nächsten Tag habe ich das Gewerbe abgemeldet.
Aber wenn die Kinder dann im Kindergarten sind fällt einem doch die Decke auf dem Kopf. Mir zumindest. Also dachte ich, ich schreibe ein Buch, eine Gutenachtgeschichte für meine Jungs. Ja, das tat ich auch, nur wurde sie mein Erstlingswerk. Die Jungs sind übrigens erst in etwa zwei bis drei Jahren soweit, dass sie es verstehen könnte.


Haben Sie eine Schreibroutine?
Ach, nicht so richtig. Vor 1,5 Jahren bestand meinen Schreibroutine aus 1,5 Schachteln Marlboro und viel Kaffee. Jetzt kaue ich Kaugummis und trinke Tee. Aber ich brauche Ruhe und Ordnung um mich herum. Ich absolut überhaupt gar nicht niemals never ever multitaskingfähig. Furchtbar, oder?


Welche Bedeutung hat das Schreiben für Sie?
Schreibe ist ein Beruf für mich, den ich ernster nehme, als ich es bei jedem anderen Beruf tun würde. Ich bin immer gewillt mich zu verbessern, das absolut Beste aus der Geschichte rauszuholen. Tag und Nacht, beinahe jede Minute bin ich mit meinen Gedanken dabei. Ich lebe das Schreiben. Ich liebe das Schreiben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.